Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahn

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  1. #1
    Avatar von maniacu22
    Version
    Windows 10 Pro 64 Bit - Build 1709
    System
    Intel Core i5-3570K, 32 GB RAM, 500 GB Crucial MX200, HIS Radeon HD 5750 Passiv

    Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahn

    Originalansicht: Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahnung

    Microsoft hat jetzt durch die baden-württembergische Verbraucherzentrale eine Abmahnung erhalten, da es Installationsdateien für das Upgrade auf Windows 10 ungefragt für die Betriebssysteme Windows 7 und Windows 8.1 downloadet. Bezüglich einer Unterlassungserklärung hat sich Microsoft noch nicht geäußert, wodurch sich der Verbraucherschutz weitere Schritte vorbehält, die im schlimmsten Fall auch in einer Gerichtsverhandlung münden können


    ISO Build 9860 Download-windows-10-zwangsdownload.jpg
    Bild: t-online



    Wie die meisten aktuellen Nutzer von Windows 7 und Windows 8.x wissen, bietet Microsoft die "Reservierung" des Upgrades auf das derzeit kostenlos erhältliche Windows 10 an, was wiederum durch das Update KB3035583 eingeleitet wurde. Die Installationsdateien für das Upgrade auf Windows 10 werden dann automatisch heruntergeladen und im Anschluss im Ordner "$Windows.~BT" abgelegt, der dann mal schnell 3,5 bis weit über 6 Gigabyte Speicherplatz belegen kann.

    Ein Problem dieser "Zwangsdownloads" sieht der Verbraucherschutz darin, dass die Download-Ordner bei schnelleren SSD-Festplatten mehr als 10 Prozent der zur Verfügung stehenden Gesamtkapazität ausmachen kann. Auch gäbe es auch Nutzer mit Internetanschlüssen, die monatlich nur ein bestimmtes Datenvolumen aufweisen, womit der Download der Dateien dieses nicht nur aufbrauchen, sondern noch zusätzliche Kosten verursachen könnte.

    Gegen die Geschäftspraxis dieser "Zwangsdownloads" geht jetzt die Verbraucherzentrale von Baden-Württemberg vor, indem sie von Microsoft eine strafbewehrte Unterlassungserklärung fordert, die bisher aber noch nicht eingegangen sei. Sollte Microsoft seine automatischen Downloads der Zwangsupdates weiter fortführen, sähe sich die Verbraucherzentrale gezwungen, "das Vorgehen von Microsoft einer gerichtlichen Prüfung zu unterziehen".



    Meinung des Autors: Auch wenn ich der Verbraucherzentrale in weiten Teilen Recht geben muss da Microsoft bezüglich seiner Upgrade-Politik schon ganz schön schwere Geschütze aufgefahren hat, finde ich das Vorgehen mit der Drohung eines Gerichtsverfahrens doch etwas krass. Microsoft dürfte sich irgendwo in seinen AGBs (die die wenigsten ausführlich lesen) abgesichert haben, dass man zur Verbesserung der Servicequalität das Recht besitzt, entsprechende Daten automatisch übertragen zu dürfen. Selbst wenn es hier zu einer Gerichtsverhandlung kommen sollte, ist es mehr oder weniger egal, wer diesen Fall gewinnen wird - Fakt ist, dass er unnötig viel Zeit und vor allem auch Geld kosten wird. Mein Vorschlag: Microsoft bestätigt die Unterlassungserklärung und ändert die Download-Routine in einem kommenden Patch insofern ab, dass zwar weiterhin auf ein Upgrade auf Windows 10 hingewiesen wird, der Download der Installationsdateien aber manuell angestoßen werden muss und alle sind glücklich. Wie seht ihr das?

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. #2
    Avatar von raptor49
    System
    Win 10 /32, Win7 / 32, Open Suse 42.2 / 64

    Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahn

    Ich finds lächerlich. Genauso wie damals bei der Browser-Klage.

  4. #3

    Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahn

    So sehe ich das auch. Ich war allerdings auch eigenermaßen überrascht, dass eine "Reservierung" gleichbedeutend mit "Download" ist und darauf nirgends hingewiesen wird.

    Meiner Meinung nach würde schon ein Hinweis bei der Reservierung genügen, dass damit auch der Download eingeleitet wird. Will man das dann nicht, kann die "Reservierung" ja auch noch abgebrochen werden. Oder man nennt es nicht "Reservieren", sondern einfach und klar "Downloaden".

    Auch ich bin der Meinung, ein Gerichtsverfahren ist Quatsch, da bis zu einem endgültigen Ergebnis die Zeit für das kostenlose Download vermutlich eh abgelaufen sein dürfte und damit eben dieses Urteil dann bereits obsolet sein wird.

  5. #4
    Avatar von blende8
    Version
    Pro 64 bit
    System
    i5, 16 GB, SSD (Lenovo P300)

    Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahn

    Die Frage ist nur, wie soll man sonst dagegen vorgehen?

  6. #5

    Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahn

    Man kann nur an MS appellieren, das GWX-Tool verständlich abzuändern und hoffen, dass dies auch getan wird.

    Wie gesagt: Mit gerichtlichem Vorgehen zu drohen versickert durch die Begrenztheit des "Angebotes" ganz sicher im Sand. Oder wegen was soll man MS verklagen, wenn sich das Problem ziemlich bald von selber erledigt. Die Verfahren dürften sich ganz sicher über den 27. Juli 2016 hinausziehen. Und dann gibt es keine Klagegrundlage mehr.

  7. #6
    Avatar von areiland
    Version
    Windows 10 Pro x64 immer aktuell!
    System
    970M Pro3,FX6350,ATI 7730,16GB DDR3 1600,SSD256 GB,MK7559GSXP,SH224BB

    Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahn

    Sicher ist es nicht gerade die ganz feine Art, die Installationsdateien per preloading auf den Rechner zu holen.

    Aber diese Begründung:
    "Für die Verbraucherzentrale stellt dieses Vorgehen eine unzumutbare Belästigung dar, da Nutzer sich nach dem Download aktiv um eine Beseitigung der aufgedrängten Installationsdateien bemühen müssen."
    Quelle: Microsoft wegen "Zwangsdownload" abgemahnt - Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
    für die Abmahnung ist einfach nur lächerlich. Da hat sich wohl einer der Verbraucherschützer persönlich am preloading gestört.

    Wie @dau0815 schon sagt, das Problem erledigt sich in wenigen Monaten ohnehin von selbst, wenn das kostenfreie Upgradeangebot ausläuft. Vielleicht ändert ja MS sein Vorgehen, lässt das preloading wieder fallen und bereinigt die Rechner.

  8. #7

    Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahn

    Vermutlich erledigt sich zu diesem Zeitpunkt auch das "Problem" mit den "pre-geloadeten" Dateien, weil sie da wahrscheinlich auch wieder gelöscht werden. Denn man darf da ja das Update auch gar nicht mehr benutzen.

  9. #8
    Heinz
    Standardavatar

    Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahn

    Ausserdem denke ich,dass in der EULA die Vorgehensweise von Microsoft schon mit dem Kleingedruckten abgesichert ist,so dass jeder Anwalt,der was auf sich hält die Finger davon lassen wird.Was ich mir wünschen könnte,ist,dass Microsoft erst die betreffenden Rechner durchscannt um festzustellen ob Dieser überhaupt qualifiziert ist. dafür gibt es doch dieses Diagnostics.Der druck auf die,die von Windows 10 nichts wissen wollen,ist sicher sehr gross.Aber da gibt es wohl wesendlich mehr Nutzer die das als begrüssenswerte Hilfe betrachten.

  10. Hallo,
    schau mal hier: Windows Wartungs Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  11. #9

    Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahn

    Den ganzen Zinnober kann ich nicht nachvollziehen; wer sich kein Windows 10 auf den Rechner holen möchte, der kann sich jederzeit informieren wie er die Einstellung in seinem Windows 7 oder auch Windows 8.1 ändert. Ansonsten sollte man sich informieren, wie man am Besten umsteigen kann.
    Ich nutze auch kein Windows 10 mehr (schlummert seit Oktober samt aktivierter Lizenz auf einer Platte in der Schublade ...), sondern bleibe dem 8.1 treu, falls ich denn mal Windows nutzen müsste.
    Aber dieses ewiges Gejammere, oder gar nun die Klagen, es ist einfach unsachlich, und auch Verschwendung von Geldern. Denn es wird nichts dabei rum kommen.

  12. #10
    Avatar von raptor49
    System
    Win 10 /32, Win7 / 32, Open Suse 42.2 / 64

    Verbraucherzentrale ersteilt Microsoft aufgrund Windows-10-Zwangsdownload eine Abmahn

    Entweder im migriere nächstes Jahr komplett auf Linux oder der PC hier bekommt ne neue konstellation. Nicht mehr 7 / Suse sondern 8.1 / Suse. Und trotzdem schaffe ich es, NICHT die Foren deshalb vollzurotzen, so wie es andere machen.

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