Internetprovider dürfen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn Bandbreitenversprechen nicht eingeha

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  1. #1
    Avatar von maniacu22
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    Internetprovider dürfen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn Bandbreitenversprechen nicht eingeha

    Originalansicht: Internetprovider dürfen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn Bandbreitenversprechen nicht eingehalten werden

    Ein Großteil der Internetnutzer in Deutschland werden sicherlich das Phänomen kennen, dass in ihrem Vertrag zum Beispiel die Klausel "bis zu 50 MBit/s" auftaucht, eigene Geschwindigkeitstests allerdings selten mehr als 30 MBit/s angeben. Diesen Machenschaften will jetzt die Bundesnetzagentur einen Riegel vorschieben. Dieser soll zumindest so aussehen, dass Internetprovider mit empfindlichen Strafen zu rechnen haben, insofern beim Kunden nicht mindestens 90 Prozent der im Vertrag festgelegten Geschwindigkeit ankommen


    Win 10 über USB booten und installieren-01.jpg


    Auch wenn die meisten Kabel-Internetverträge auch die Bandbreite übermitteln, die vom Kunden vertraglich geordert wurde, ist das bei vielen der klassischen DSL-Verträge noch lange nicht der Fall. Aus diesem Grund lassen sich bei DSL-Verträgen oftmals die Klauseln "bis zu" finden, mit denen sich die Anbieter bislang ganz gut absichern konnten, wenn zum Beispiel bei einem 50-MBit/s-Vertrag stellenweise nur noch 30 MBit/s oder noch weniger beim Kunden ankommen.

    Die Bundesnetzagentur plant jetzt gegen Telekommunikations-Anbieter Bußgelder zu verhängen, insofern diese nicht die vertraglich vereinbarten Internetgeschwindigkeiten nicht gewährleisten können. Wie der Behördenpräsident Jochen Homann auf einer Konferenz in Bonn erklärt hat, könne man "die Bürger bei diesen massenhaften Abweichungen zwischen angepriesener und tatsächlicher Leistung nicht alleine lassen". Da auch Messungen der Regulierungsbehörde ergeben haben, dass ein Großteil aller in Deutschland verfügbaren Anschlüsse weit hinter den zugesagten Bandbreiten zurückbleiben, werde die Netzagentur künftig "von Amts wegen" aktiv werden und Bußgeldverfahren einleiten.

    Allerdings hat man sich bisher noch nicht einigen können, wie groß die Abweichung der tatsächlichen von der vereinbarten Internetgeschwindigkeit sein muss, bis gegen die Anbieter vorgegangen werden darf. Ein Grundgerüst für die neue Regelung soll aber noch in diesem Monat stehen.


    via FAZ

    Meinung des Autors: Wenn ich das richtig verstanden habe, dürfte diese Neuregelung auch nicht den Königsweg darstellen, denn was bringen dem Kunden Vertragsstrafen für die Provider, wenn diese dennoch den vollen Preis zahlen müssen. Ich sehe sogar das Risiko darin, dass Kunden möglicherweise gar nicht mehr von den Providern angenommen werden, da sich diese vor den Vertragsstrafen schützen wollen. Meines Erachtens liegt der Königsweg darin, dass der Staat mal etwas Geld von dem abknappt, welches sinnlos in irgendwelche anderen EU-Länder gepumpt wird und damit die Provider beim Ausbau unserer digitalen Infrastruktur unterstützt. Dadurch hätten dann auch die Kunden wiederum einen Mehrwert, da nicht nur die Internetgeschwindigkeiten steigen, sondern durch Subventionierung auch die Preise fallen dürften. Aber möglicherweise übersehe ich in meinen Gedankengängen auch was, weshalb das nur Wunschdenken meinerseits ist. Wie seht ihr das Ganze?

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. #2
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    Internetprovider dürfen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn Bandbreitenversprechen nicht eingeha

    In unserem Ort (ca. 4500 Einwohner) gibt es nur einen sehr kleinen Teil mit 50 Mbits ! Aber es kommen bei den meisten nur ca. 20-25 Mbits an. 30 % haben eine 16er Leitung. Der durchschnittliche Wert leigt jedoch bei 6-10 Mbits. Und der Rest liegt bei ca. 2-3 Mbits. Und ein Telekom Techniker sagte mir, dass sich da auch in den nächsten 10 Jahren nichts ändern wird, wenn überhaupt.

  4. #3
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    Da könnte ich fast Wetten der Rosa Riese stuft die Verträge runter und es gibt dann bei Euch max. DSL mit 25Mbit/s bzw. das gute alte 3000'er DSL.......bevor vor Ort viel Geld investiert wird.....

  5. #4
    kerberos
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    Internetprovider dürfen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn Bandbreitenversprechen nicht eingeha

    Zum Glück kabe ich einen Knotenpunkt fast vor der Nase; desweiteren einen geschalteten Port (T-Com) ca. 50m Luftlinie vom Haus. Bei meinem 50 MBit Vertrag kommen meist über 45 Mbit bei mir an. Upload meist um die 8,5 bis 9 MBit. Also beschwere ich mich eher weniger

  6. #5
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    Klar kann ich's verstehen, dass Konsumenten es nicht toll finde, dass sie nicht die versprochene Bandbreite bekommen. Andererseits werden auch immer Wunder erwartet. Beispielsweise lebe ich in einem relativ kleinen Kaff mit 10.000 Einwohnern, und die Leute, und die Stadt wollen hier unbedingt Glasfaser bis in jedes Haus pushen... und keiner will es bezahlen. Eine Firma, die hier Vorverträge mit den Kunden abgeschlossen hat, ist nicht auf die erhoffte Quote gekommen, und hat komischerweise die Mittel vom Staat gleich mal in einen ausländischen Fonds gesteckt (ein Schelm, wer Böses dabei denkt...), ist dann, als sich nichts getan hat, interessemäßig, wieder aus dem Rennen genommen worden, und jetzt sollen es die Stadtwerke einer anderen Stadt richten, obwohl die sicher nicht über die aber-zig-Millionen verfügen, die so ein Unterfangen kostet. Und wie der Backbone, also die Anbindung an das Netz zu einem größeren Knotenpunkt, und der Traffic auf der Leitung, das hinkriegen soll, davon redet auch niemand. Also, da ist einfach viel zu viel Unrealismus am Start, anstatt erstmal zu schauen, wie man es kostengünstig, z.B. mit VDSL realisieren könnte.

    Wie auch immer, um zum Thema zurückzukommen, ich bin auch dafür, dass man es vernünftig deklariert, und nicht Wahnsinnswerte verspricht. Leider wollen die Leute Wahnsinnswerte, insofern machen die Telekommunikationsfirmen dann halt auch damit Werbung, wie es immer so ist. Vernünftig wäre eine Staffelung bei VDSL beispielsweise. Wird ja auch bereits gemacht, dass man dann 50, 25, und etwas 16 MB/s kaufen kann. Das ist dann halt alles VDSL, halt nur gedrosselt, da ja die Länge der Leitung auch eine wichtige Rolle spielt.

  7. #6
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    Internetprovider dürfen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn Bandbreitenversprechen nicht eingeha

    50 Mbits würden ja schon mal reichen. Mehr braucht ein privater Anschluss nicht. Über die Kupferleitungen wird das jedoch nicht funktionieren, da die Leitungen immer schlechter werden je älter sie sind. Es gibt nur den Weg über Glasfaser ins Haus. Alles über Funk (z.B. Hybrid oder nur LTE G5) macht natürlich keinen Sinn! Dann müsste man ganz Deutschland mit Funkmasten zupflastern. Also bleibt nur Glasfaser ! Habe mal gelesen, das es so um die 100-150 Milliarden Euro kosten würde. Das müsste die Bundesregierung finanzieren, da die Anbieter diese Kosten nicht einmal in 100 Jahren hereinholt.

  8. #7
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    Glasfaser (hier im Norden Wilhelm Tell) hat nach 10 Jahren auch schon erste Probleme.
    Die gute alte Kupferleitung ist da gar nicht sooo schlecht.
    Alternative Satellit und Umziehen (also jetzt nicht auf den Satelliten... ) gibt es ja auch noch. LTE ist hier zwar schneller als das was Eure 50 Mbits bringen, aber auch Ballungsräume haben ihre Nachteile.
    Etwas Mitleid habe ich allerdings schon, besonders Firmen, Landwirte und auch Selbständige leiden ziemlich in solchen Regionen. Wie sagte "Bobbele" doch, bin ich schon......

  9. #8
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    Habe gerade mal einen Speed Test gemacht und erhalte seltsame Werte. Download 7 Mbits / Upload 0,0 und Ping 760 ! Kann ja nicht an der neuen Windows Version liegen ?

    Hat sich erledigt. Irgendwie funktioniert der Telekom Speedtest nicht mehr mit dem Edge Browser. Mit Opera funktioniert er ! Die Werte sind normal.

  10. Hallo,
    schau mal hier: Windows Wartungs Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  11. #9
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    Internetprovider dürfen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn Bandbreitenversprechen nicht einge

    Zitat Zitat von Mediamann Beitrag anzeigen
    50 Mbits würden ja schon mal reichen. Mehr braucht ein privater Anschluss nicht. Über die Kupferleitungen wird das jedoch nicht funktionieren, da die Leitungen immer schlechter werden je älter sie sind.
    Das bezweifle ich. Vielmehr ist es so, dass verschieden dicke Kupferleitungen gelegt wurden, und bei dünnen Leitungen sind die Verluste größer, was vor allem bei Techniken, die eine hohe Dämpfung auf der Leitung haben, z.B. VDSL, ins Gewicht fällt (generell gilt, je mehr Bandbreite, desto höher die Frequenz, desto kürzer die Reichweite). Glasfaser bis in jedes Haus ist einfach unbezahlbar in Kleinstädten, vor allem wenn es mehr auf's ländliche Gebiet zugeht. Verleg mal eine Glasfaserleitung zu einem Bauernhof, der 2 km von jeglicher Zivilisation entfernt ist. Das kostet in die Hundertausende. VDSL ist zumindest solange, bis das Netz besser ausgebaut ist, die weitaus kostengünstigere, und sinnvollere Lösung (der Bauer außerhalb der Stadt ist dann allerdings wieder schlecht dran, aber, was will man machen). In Großstädten sieht das eventuell anders aus, da hier weitaus mehr Kunden auf engerem Raum bedient werden können, und somit die Kosten für den Ausbau besser wieder reingeholt werden können.

    Edit: Sehe gerade, dass IT-SK zwei Alternativen für die Leute auf dem Land genannt hat, nämliche LTE, und DSL über Satellit. Eine andere Möglichkeit sehe ich da auch kaum, wie gesagt, ansonsten wird es verdammt teuer, und zwar für alle.

  12. #10
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    Internetprovider dürfen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn Bandbreitenversprechen nicht einge

    Aus diesem Grund verstehe ich die Aussagenunserer Politiker nicht. Wir solle ja bis spätestens Ende 2018 alle mindestens 50 Mbits haben. Der Ausbaustand soll ja schon 75% betragen. Habe mal hier den Ausbaustand in meiner Gegend als Foto angehängt. 1. Bild DSL 16000 und 2. Bild nur VDSL 50 !

    Internetprovider dürfen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn Bandbreitenversprechen nicht eingeha-dsl-16000.jpgInternetprovider dürfen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn Bandbreitenversprechen nicht eingeha-dsl-vdsl-50.jpg

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