Windows 10: Technical Previews sind mit Verfallsdatum versehen - regelmäßige Aktualisierung notwendig

20.04.2015 11:18 Uhr | maniacu22

Microsoft hat kürzlich bestätigt, dass die jeweiligen Builds der Windows 10 Technical Preview mit einem Verfallsdatum versehen sind, wodurch Updates notwendig sind. Sollten letztere nicht in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, bestünde die Gefahr, dass sich die jeweiligen Versionen nicht mehr starten lassen

Eigentlich dürfte jeder, der auch an der Technical Preview teilnimmt, diese regelmäßig mit den jeweils aktuellen Updates füttern, egal ob dies im Fast Ring oder im Slow Ring passiert. Jetzt hat Microsoft in einem Foren-Beitrag bekannt gegeben, dass sämtliche Builds mit einem internen Verfallsdatum versehen sind, wodurch Updates in regelmäßigen Abständen unumgänglich seien. Wer also noch eine der älteren Builds 9841, 9860 sowie die 9879 im Einsatz hat, sollte schnellstmöglich ein Upgrade auf die im März veröffentlichte Build 10041 durchführen, da diese in Bälde nicht mehr funktionieren werden.

Der Prozess zur Deaktivierung der älteren Builds soll schon seit letztem Mittwoch eingeleitet worden sein, da Systeme, die noch auf die Builds 9841, 9860 sowie 9879 setzen, alle drei Stunden einen Neustart einleiten. Diese „Warnphase“ soll eine Laufzeit von zwei Wochen haben, danach werden die oben genannten Testversionen für immer stillgelegt. Daher wird empfohlen, bis spätestens Ende April auf eine neuere Build upzudaten, bevor die ältere Build gänzlich unbrauchbar wird. Wer diesen Zeitpunkt dennoch überschreiten sollte, wird mit den besagten Builds keinen Bootvorgang mehr einleiten können, wodurch nur eine komplette Neuinstallation ansstehen dürfte.

Die derzeit aktuelle Build 10049 wird auch irgendwann ihr Verfallsdatum erreichen. Da dies aber laut Microsoft erst der 15. Oktober 2015 sein soll, bleibt den Nutzern noch genügend Zeit. Bis dahin sollte ja auch die Windows-10-Final draußen sein, so dass die Preview-Builds nicht mehr benötigt werden.

Viele werden sich jetzt fragen, warum Microsoft ein Verfallsdatum bei seinen Preview-Builds einsetzt. Als Antwort gibt der Konzern an, dass das Entwicklerteam vermeiden möchte, dass die Tester ständig alte und mit neueren Builds bereits behobene Fehler gemeldet werden, nur weil diese das Update nicht durchgeführt haben – sei es bewusst, oder auch unbewusst. Zudem sei es für die Tester auch mehr als sinnvoll, auf die jeweilig aktuelle Build zu setzen, da diese im Normalfall von ihren vorangegangenen Fehlern bereinigt und auch mit neuen Features ausgestattet sind.

Meinung des Autors

Sinnvoll, die Preview-Builds mit einem Verfallsdatum zu sichern, da ansonsten immer wieder die gleichen Fehlerbeschreibungen eintrudeln, die eigentlich schon längst bereinigt worden sind.
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