Juni-Patchday: kumulative Updates für drei Versionen von Windows 10

13.06.2018 08:26 Uhr | geronimo

Der zweite Dienstag im Monat ist bei Microsoft traditionell der sogenannte Patchday, an dem Updates veröffentlicht werden. Beim Betriebssystem Windows 10 profitieren die drei letzten Ausgaben von beseitigten Fehlern und gestopften Sicherheitslöchern. Die beiden letzten Versionen bekommen dabei sogar eine durchaus wichtige Neuerung spendiert

Am umfangreichsten fällt das Update für die aktuelle Windows-10-Version 1803 aus, die auch unter dem Namen „April 2018 Update“ bekannt ist. Hierfür gibt es gleich elf Bestandteile, darunter unter anderem die Beseitigung eines Problems mit der Helligkeitssteuerung einiger Laptops sowie des Fehlers, dass bestimmte Spiele keine Dialoge anzeigen. Neu hinzugekommen ist für Microsoft Edge und Internet Explorer die Unterstützung für den SameSite-Cookie-Webstandard, der einen zusätzlichen Schutz der Privatsphäre darstellt. Die Übersicht der Änderungen findet sich im offiziellen Changelog, der bislang allerdings auf englisch verfügbar ist.

Für die Version 1709, auch „Fall Creators Update“ genannt, gibt es hingegen „nur“ sieben Punkte. Dazu zählen ebenfalls der SameSite-Cookie-Webstandard für die beiden Browser sowie einige nicht näher benannte Leistungsverbesserungen. Die detaillierte Auflistung gibt es ebenfalls im eigenen Changelog, aber ebenfalls (noch) nicht auf deutsch. Für die Version 1703 beziehungsweise „Creators Update“ umfasst die Liste acht Änderungen, wobei hier der erweiterte Schutz für Edge und Internet Explorer fehlt. Auch hierfür gibt es eine Übersicht der Änderungen.

Üblicherweise werden die Updates automatisch und ohne Zutun der Nutzer installiert. Bei wem das nicht der Fall ist, der kann unter „Einstellungen“ -> „Update und Sicherheit“ -> „Windows Update“ (voreingestellt) -> „Nach Updates suchen“ eine manuelle Installation anstoßen. Dabei wird automatisch die Version versorgt, die auf dem Rechner vorhanden ist. Für die älteren Versionen 1607 („Anniversary Update“) und 1511 („November Update“), sowie die Ursprungsversion 1511 werden keine Updates mehr veröffentlicht, weshalb Rechner auf diesem Stand auf eine neuere Version aktualisiert werden sollten.

Meinung des Autors

Mit Überschneidungen umfassen die aktuellen Updates für die drei letzten Versionen von Windows 10 immerhin 26 Punkte an Fehlerbeseitigungen und geschlossenen Sicherheitslücken. Eine wichtige Neuerung für die Microsoft-Browser gibt es aber nur für zwei Ausgaben des Betriebssystems, doch die haben mittlerweile einen Marktanteil von deutlich über 90 Prozent.
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