Google-Suche auf einzelne Dateitypen begrenzen - so wird es gemacht

13.08.2018 13:38 Uhr | geronimo

Zahlreiche Internetseiten bieten auch Dateien zum Download an. Um Suchanfragen auf bestimmte Dateiarten zu beschränken, gibt es zwei verschiedene Wege. Nachfolgend erklären wir, welche Einstellungen dafür gemacht werden müssen

Im Internet gibt es nicht nur statische Homepages, sondern auch solche, von denen Inhalte heruntergeladen werden. Bei einer Suchanfrage über Google lässt sich das gezielt einstellen, und zwar auf folgendem Weg:

  1. Startseite von Google öffnen, beispielsweise durch Klick auf das Google Logo
  2. Jetzt ganz unten und ganz rechts auf „Einstellungen“ klicken
  3. Im jetzt angezeigten Menü auf „Erweiterte Suche“ klicken
  4. Auf der jetzt angezeigten Seite bei „Ergebnisse eingrenzen“ das Menü unter „Dateityp“ anklicken (dort wo „alle Formate“ steht)
  5. Jetzt die gewünschte Dateiart auswählen und anklicken
  6. Nach getroffener Wahl die blaue Schaltfläche „Erweiterte Suche“ anklicken

Im Anschluss wird nur nach Homepages gesucht, die den ausgewählten Dateityp enthalten. Die Auswahl ist dabei allerdings ziemlich beschränkt, denn es werden lediglich zehn Dateiarten zur Auswahl angeboten. Das sind:

  • Adobe Acrobat PDF (.pdf)
  • Adobe PostScript (.ps)
  • Autodesk DWF (.dwf)
  • Google Earth (.kml und .kmz)
  • Microsoft Office (.doc, .ppt und .xls)
  • Rich Text Format (.rtf)
  • Shockwave Flash (.swf)

Wer nach einer anderen als der aufgeführten Dateiart suchen will, kann das über einen Befehl tun. Dieser sieht so aus:

  • [noparse]filetype:[Dateiendung][/noparse] (ohne Leerzeichen und ohne eckige Klammern)

Hier gibt es eine Übersicht der wichtigsten Dateiendungen. Allerdings gibt es auch hier eine mögliche Einschränkung, denn „Google kann die Inhalte der meisten Arten von Seiten und Dateien indexieren“ – was bedeutet, dass so mancher eher exotische Dateityp unter Umständen nicht gezielt gesucht werden kann.

Wichtiger Hinweis: das Ganze funktioniert auch dann, wenn in Browsern wie Chrome oder Firefox der sogenannte „Private Modus“ genutzt wird, bei dem keine Cookies oder ähnliches angelegt werden. Hierbei bleiben die geänderten Such-Einstellungen so lange aktiv, bis das entsprechende Browser-Fenster (nicht der Tab) geschlossen wird.

Meinung des Autors

Über Google gezielt nach bestimmten Dateiarten zu suchen, ist gar nicht so schwer. Zumindest dann nicht, wenn man weiß, wie es geht. Die entsprechende Funktion ist nämlich ein wenig versteckt, beziehungsweise nur über einen nicht gerade selbsterklärenden Umweg aufzurufen.
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