Aktuelles Update von Windows 10 bereits installiert - so überprüft man es

14.05.2018 13:03 Uhr | geronimo

Seit einiger Zeit veröffentlicht Microsoft jedes Jahr gleich zwei umfangreiche Updates für Windows 10, die in der Regel automatisch installiert werden. Wer sich unsicher ist, ob der eigene Rechner bereits auf dem aktuellen Stand ist, kann das leicht prüfen. Nachfolgend erklären wir, wie man das macht und welche Versionen des Betriebssystems es bisher gibt

Die Identifizierung der auf dem PC oder Laptop installierten Version von Windows 10 ist ganz einfach. Folgende Schritte sind dazu notwendig:

  1. Auf das Windows-Logo unten links klicken (alternativ die Windows-Taste auf der Tastatur drücken)
  2. Jetzt über die Tastatur den Begriff „winver“ eintippen
  3. Auf das angezeigte Ergebnis „winver – Befehl ausführen“ klicken (Bild unten) oder „Enter“ drücken

Jetzt wird ein neues Fenster geöffnet, in dem die gewünschte Information zu finden ist (Bild ganz oben). Folgende Ausgaben von Windows 10 wurden bislang veröffentlicht:

  • 1507: erste RTM-Version vom Juli 2015, mit der das kostenlose Upgrade von Windows 7 und Windows 8.1 möglich gemacht wurde
  • 1511: „November Update“ aus dem Herbst 2015
  • 1607: „Anniversary Update“ vom August 2016
  • 1703: „Creators Update“ vom April 2017; erstes Halbjahres-Update
  • 1709: „Fall Creators Update“ vom Oktober 2017
  • 1803: „April 2018 Update“, die bislang aktuellste Ausgabe des Betriebssystems

Sofern etwas anderes als Version 1803 angezeigt wird, kann manuell nach einer Aktualisierung gesucht werden. Das geht über „Einstellungen“ (Windows-Taste + I) -> „Update und Sicherheit“ -> Schaltfläche „Nach Updates suchen“. Da die Verteilung von neuen Updates in Wellen erfolgt, wurde die jüngste Version unter Umständen noch nicht installiert. In diesem Fall sollte die Suche zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.

Meinung des Autors

Zwei große Updates von Windows 10 im Jahr, und nicht immer klappt es einwandfrei mit der Installation. Es kann daher durchaus sinnvoll sein, mal nachzusehen, auf welchem Stand sich der eigene PC eigentlich befindet. Die entsprechende Funktion ist ziemlich gut versteckt, doch wenn man weiß, wie es geht, ist die Überprüfung ganz einfach.
Oben