• SmartScreen Filter unter Windows 10 deaktivieren

    Immer wieder melden sich User die die SmartScreen Option nicht nutzen, entweder weil sie sie nicht für sinnvoll halten und / oder weil sie andere Programme zum Schutz nutzen. Für alle die SmartScreen nicht nutzen wollen haben wir hier noch einmal einen Kurztipp zum Deaktiveren.



    Öffnet unter Windows 10 einfach die Einstellungen und gebt dann oben rechts in das Suchfeld „SmartScreen“ ein. Der Punkt „SmartScreen-Filter für Apps ein- oder ausschalten“ sollte dann gleich als Erstes stehen. Klickt darauf und Ihr kommt zum passenden Menü.



    Schiebt dort den entsprechenden Schalter auf Aus und SmartScreen ist deaktiviert.


    Unter Windows 8 ist es minimal umständlicher. Geht dort in die „Systemsteuerung“, dann zu „System und Sicherheit“ und von da in das „Wartungscenter“. Hier findet man auf der linken Seite im Menü dann den Punkt „Windows SmartScreen-Einstellungen ändern". Wählt diesen an und es öffnet sich ein Auswahlmenü, in dem Ihr SmartScreen als letzten Punkt deaktivieren könnt.



    Wenn Ihr SmartScreen unter Windows 8 oder Windows 10 doch wieder nutzen wollt, dann könnt Ihr es natürlich auf dem gleichen Weg wieder aktivieren.

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    SmartScreen Filter unter Windows 10 deaktivieren

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    Mancher weiss es in der Tat noch nicht, aber so einfach werdet Ihr den SmartScreen Filter los wenn Ihr wollt! :-)Jetzt kommentieren!
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    SmartScreen Filter unter Windows 10 deaktivieren

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    Kommentare
    1. Avatar von MSFreak
      MSFreak -
      Ich würde dies nicht empfehlen, da der SmartScreen Filter ein wichtiger Bestandteil (neben der Antivirensoftware) zur Sicherheit eures Systems ist.
      SmartScreen-Filter: Häufig gestellte Fragen
      Internet Explorer: SmartScreen-Filter aktivieren - CHIP
    1. Avatar von Gast
      Gast -
      Nö @MSFreak, der filtert im Wesentlichen "unmoralische" Seiten (Jugendschutz, oder was Smart Screen meint, ausfiltern zu müssen) aus. Wer also selber bestimmen will, welche Seiten er ansurfen möchte, der sollte den deaktivieren. Bei mir ist der standardmäßig deaktiviert. Zum Testen hatte ich ihn mal aktiv mit dem Ergebnis, dass ich bestimmte Seiten nicht mehr aufrufen konnte, die ich zuvor besuchte und diese nachweislich kein Sicherheitsrisiko darstellten, aber kinder- u. jugendgefährend waren. Für die Sicherheit sind andere Funktionen zuständig.
    1. Avatar von Zeiram
      Zeiram -
      SmartScreen ist mMn eine der Funktionen die zwar gut klingen wenn man es liest, die aber im Endeffekt nicht wirklich nutzen. Eher das Gegenteil ist der Fall da in der Tat Seiten blockiert werden können, von denen der User weiß das diese sicher sind.

      Mit Viren oder anderen Prüfungen hat SmartScreen nicht wirklich was zu tun...

      Ganz im Gegenteil, denn wie ich mich meine zu erinnern hatte Microsoft zu Windows 8 Zeiten sogar herbe Kritik einfahren müssen, und musste zustimmen, dass per SmartScreen IPs und andere Daten gesammelt werden, aber sagte auch dass diese nicht für Werbung oder Tracking genutzt werden,
    1. Avatar von Gast
      Gast -
      Zitat Zitat von Zeiram Beitrag anzeigen

      Mit Viren oder anderen Prüfungen hat SmartScreen nicht wirklich was zu tun...
      Genauso ist es. Zum Einen gibt es dafür den Echtzeit-Schutz des Antivir-Programmes als auch wahlweise zu installierende Link-Scanner.

      Einräumen muss man aber schon, dass Smart Screen bekannte bösartige Seiten blockt. Wer denn sonst keinen Schutz hat (gibt es das?), dem bietet Smart-Screen ein Minimum an Schutz.
    1. Avatar von tommy99
      tommy99 -
      Hallo Herr Klein,

      könnten Sie vielleicht Ihre Windows 10-Version (Home, Pro, usw.) parallel zu Ihren Hinweisen angeben?
      Wenn ich bei meinem Windows 10 Home 64-bit in den Einstellungen "SmartScreen" ins Suchfeld eingebe, erhalte ich lediglich den Hinweis "keine Ergebnisse für SmartScreen", das wars...
      Wenn ich in der Suche (nur Windows) ebenfalls "SmartScreen" eingebe, erhalte ich einige Ergebnisse, welche jedoch ausschließlich auf meinem PC abgespeicherte PDF-Dokumente sind...
      Also, gibt es weitere Vorschläge zum Thema "SmartScreen"?

      Mit freundlichen Grüßen
      tommy

      PS: Habe selbst gesucht und im Internet Explorer unter "Erweiterte Einstellungen" ganz zum Schluss die Option zum Abschalten des "SmartScreen" gefunden. Dieser war bereits abgeschaltet, und zwar deshalb, weil ich ohnehin nur den Firefox nutze (wegen vielfältiger AddOn-Erweiterungsmöglichkeiten) und außerdem mein AV-Programm mir bereits die gleichen Schutzfunktionen für den Browser bietet. Also weshalb dann doppelt?
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Das hat mit der Version absolut nichts zu tun. Einmal in den Einstellungen - Datenschutz - Allgemein. Ausserdem in der alten Systemsteuerung unter Sicherheit und Wartung auf der linken Seite. Könnte man beides ganz einfach über die Suche in den Einstellungen oder des Startmenüs finden.
    1. Avatar von tommy99
      tommy99 -
      Zitat Zitat von areiland Beitrag anzeigen
      Das hat mit der Version absolut nichts zu tun. Einmal in den Einstellungen - Datenschutz - Allgemein. Ausserdem in der alten Systemsteuerung unter Sicherheit und Wartung auf der linken Seite. Könnte man beides ganz einfach über die Suche in den Einstellungen oder des Startmenüs finden.
      Vielen Dank für die Hinweise: An den in dieser Antwort angegebenen Stellen sind die Einstellungen für "SmartScreen" auch bei mir zu finden. Das war genau das, was ich gesucht hatte.

      Allerdings trifft der 2. Teil der Antwort ebenso wie die Aussage im Threat-Starter ("Könnte man beides ganz einfach über die Suche in den Einstellungen oder des Startmenüs finden") für meinen PC definitiv nicht zu. Hier bekomme ich, wie bereits zuvor geschildert, lediglich den Hinweis "keine Ergebnisse für SmartScreen", und dies sogar, wenn ich auf die Suche auf der Seite "Einstellungen - Datenschutz - Allgemein" starte, obwohl dort die Einstellung für den SmartScreen vorhanden sind.
      Also ist offenbar meine Suche defekt. Wie kann man diese reparieren? An der abgeschalteten Indizierung (wegen SSDs) kann es ja wohl nicht liegen, das würde den Suchvorgang nur verlangsamen. Hat es damit zu tun, dass ich auch Cortana abgeschaltet und meine Suche auf meinen PC beschränkt habe?? Kann ich mir ebenso wenig vorstellen... Also, wo hakt es bei meiner Suche, welche zwar auf dem PC Dateien mit diesem Inhalt findet (allgemeines Suchfeld), aber absolut nichts in meinen Einstellungen?

      Gruß
      tommy
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Die Indizierung wegen der SSD abzuschalten, ist gelinde gesagt Unfug: Windows Tuning mit den TuneUp Utitilites und anderen Programmen. Und natürlich kann das abschalten der Indizierung verhindern, dass Du solche Sachen wie "Smartscreen Filter" findest. Denn das Suchergebnis dazu wird nicht in einem Dateinamen gefunden, sondern in den Dateiinhalten oder Beschreibungen. Keine Indizierung, keine Fundstellen in Dateiinhalten oder Beschreibungen - sondern alleine Dateinamen.
    1. Avatar von aldie
      aldie -
      Warum eigentlich immer Dinge abschalten die oft sinnvoll sein können. Besser die Werbung dezimieren, denn hiermit kommen ( ohne das man es immer merkt ) oft unerwünschte Ablagerungen in den Verlauf.
    1. Avatar von MSFreak
      MSFreak -
      Zitat Zitat von aldie Beitrag anzeigen
      warum eigentlich immer dinge abschalten die oft sinnvoll sein können. Besser die werbung dezimieren, denn hiermit kommen ( ohne das man es immer merkt ) oft unerwünschte ablagerungen in den verlauf.
      Danke !
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Hallo aldie
      Wie wahr! Einerseits will man ein vollkommen funktionierendes System und andernseits wird alles ausgeschaltet was dazu unter anderem erforderlich sein kann. Was der Vorteil sein soll,den Smartscreenfilter zu deaktivieren leuchtet nun wirklich nicht ein.
    1. Avatar von Gast
      Gast -
      Zitat Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
      Hallo aldie
      Wie wahr! Einerseits will man ein vollkommen funktionierendes System und andernseits wird alles ausgeschaltet was dazu unter anderem erforderlich sein kann. Was der Vorteil sein soll,den Smartscreenfilter zu deaktivieren leuchtet nun wirklich nicht ein.
      schon mal an die Daten gedacht, die er an Microsoft schickt?
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      @Gast
      Schon mal daran gedacht, dass diese Informationen anonymisiert sein könnten und deshalb keinen Bezug zu Dir oder Deinem Rechner enthalten müssen?
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
      schon mal an die Daten gedacht, die er an Microsoft schickt?
      Na und? Wenn du Sicherheit möchtest für deinen Rechner,muss MS die Daten des Rechners( nicht die der Person) analysieren können.
      Das ist nix anderes als alle AV Softwares beim scannen machen.Sie schicken die Daten an den Server des jeweiligen AV Programms um sie dort auszuwerten und abzugleichen.
    1. Avatar von dau0815
      dau0815 -
      Und wenn Du sicher gehen willst, dass gar keine Daten nirgendwo hingeschickt werden, musst das Netzwerkkabel ausstecken und den WLAN-Adapter deaktivieren.
    1. Avatar von Gast
      Gast -
      Zitat Zitat von dau0815 Beitrag anzeigen
      Und wenn Du sicher gehen willst, dass gar keine Daten nirgendwo hingeschickt werden, musst das Netzwerkkabel ausstecken und den WLAN-Adapter deaktivieren.
      Da hast recht, das wär die sicherste Methode

      @areiland
      du glaubst auch noch an den Osterhasen,oder?
      Anonym?Lächerlich
      Man muß ja nicht die Datensammelwut unterstützen, zumindest will man wissen was man da eigentlich sendet.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Was denkst Du denn, was MS benötigt um für eine Webseite die Prognose über ihre möglichen Gefährungen abzugeben? Sicher nicht Deinen Namen, Adresse und Dein Alter. Etwas weniger Paranoia würde so manchem besser stehen.

      Ansonsten, vielleicht ganz einfach auf Windows verzichten, wenn Du ihm nicht vetraust.
    1. Avatar von dau0815
      dau0815 -
      Und am besten maximal zu DOS 6.0 zurückkehren. Da kann man sich sicher sein, dass nichts, aber auch rein gar nichts irgendwo hin gesendet wird.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Das lesen sie dann über die Auswertung der Helligkeitsabstrahlungen oder per Laserstrahl direkt von den Bildschirmen.
    1. Avatar von dau0815
      dau0815 -
      Der war gut.
    1. Avatar von Gast
      Gast -
      Zitat Zitat von areiland Beitrag anzeigen
      Was denkst Du denn, was MS benötigt um für eine Webseite die Prognose über ihre möglichen Gefährungen abzugeben? Sicher nicht Deinen Namen, Adresse und Dein Alter. Etwas weniger Paranoia würde so manchem besser stehen.

      Ansonsten, vielleicht ganz einfach auf Windows verzichten, wenn Du ihm nicht vetraust.
      Das hat mit Paranoia nichts zu tun und Name, Adresse ist doch alles hinter der IP hinterlegt.
      Deine Daten werden z.B. zu Werbungszwecken an Firmen verkauft.
      Außerdem will ich als mündiger Bürger selbst entscheiden können, was mit meinen Daten passiert.
      Aber das ist jetz ab vom Thema.
      Kann jeder selbst entscheiden ob er es nutzt oder nicht.

      P.S. und nein ich hab kein Smart Phone, falls die Frage auftaucht.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
      Das hat mit Paranoia nichts zu tun und Name, Adresse ist doch alles hinter der IP hinterlegt.
      Deine Daten werden z.B. zu Werbungszwecken an Firmen verkauft.
      Nein, ist es nicht. Hast du schonmal ein WHOIS gemacht? Die Informationen, die du meinst, dass die aus der IP-Adresse abzueleiten wären, gibt's nur auf (berechtigte) Anfrage bei deinem Internetprovider. Und zu berechtigt gehört nicht, dass Microsoft da mal kurz nachfragt, und die wissen möchte.

      Du kannst dir sicher sein, dass nur die Daten verarbeitet werden, die du in der EULA zur Verarbeitung bestätigt hast. Zum Spaß sind die Teile ja nicht da, denn im Zweifelsfall wird sich dann auch gerichtlich darauf berufen.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Hinter der IP Adresse steht erst mal nur der Provider, der diese temporär dem Anschluss zuordnet. Ab dem Router gilt die private IP. Wird der Router neu gestartet, dann bekommt er in der Regel gleich eine andere IP aus dem Provider Pool. So und wo bitte ist jetzt eine IP die direkt mit meinem Namen und meiner Anschrift verknüpft ist?
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Übrigens sind die Daten die "in der Regel zu Werbezwecken" an FIrmen verkauft werden meiner Erfahrung meistens die Daten, die man bei mehr oder weniger zweifelhaften Seiten angegeben hat, um sich bei diesen zu registrieren. Von daher sollte man eigentlich seine E-Mail-Adresse einmal im Jahr wechseln, damit man vor Spam verschont bleibt... leider machen wirklich viele Anbieter sowas, selbst wenn auf der Seite stand "Wir geben ihre Daten nicht an Dritte weiter".
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Ich hab meine E-Mail-Adressen schon seit Jahren und an meine Freenet Adresse kommt wirklich lächerlich wenig Spam. So vier bis fünf Spam-Mails pro Woche sind das. Dabei ist das auch noch meine Adresse für die LiveID. Also spammen mich MS und seine Drittpartner wohl wirklich völlig ungehemmt zu und verkaufen meine Daten an jeden weiter.
    1. Avatar von dau0815
      dau0815 -
      Ich verwende die LiveID sogar ausschließlich zum Anmelden beim MS-Konto und überhaupt nicht aktiv.
      Und was kommt über diese Adresse rein? Rein GAR NICHTS. Seit ich sie habe. Das Postfach bleibt komplett jungfräulich.
      Soviel zu dem Thema.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Ditto. Auch meine GMail-Adresse wird für nichts anderes genutzt. Wahrscheinlich auch recht paranoisch, da ohne Passwort ja eh nichts geht, aber hab auch keine Lust, dass die als Werbe-Medium rumgeistert.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Auch wenn es eigentlich schon dokumentiert ist, was Windows so alles an Daten weitergibt. Ich könnte durchaus auf dem Rasppi für meinen Windows 10 PC einen Proxy aufsetzen und mal mitloggen was Windows wirklich so alles verschickt und kontaktiert. Dabei befürchte ich nur, dass ausser den nachvollziehbaren Daten für Cortana, Synchronisierung, Updateprüfungen für Apps und das System, Sicherung, Fehlertelemetrie und ähnliches nicht viel mehr rumkommt.

      Bisher konnte ich nämlich keine ständigen Übertragungen in den Grössenordnungen von Mega- oder Gigabytes feststellen. Die müssten aber vorhanden sein, wenn das System uns dermassen ungehemmt die Daten abgreift. Von daher verzichte ich bisher auf eine solche Massnahme, nicht dass ich den VTlern den Nachweis erbringen würde, dass Windows dann doch nicht der Spion ist, als den man es hinstellt.
    1. Avatar von Robbie
      Robbie -
      Zitat Zitat von areiland Beitrag anzeigen
      Ich könnte durchaus auf dem Rasppi für meinen Windows 10 PC einen Proxy aufsetzen und mal mitloggen was Windows wirklich so alles verschickt und kontaktiert.
      Och, wenn Du schon so was anbietest...... [emoji4][emoji6]
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Führ mich nicht in Versuchung :-)
      Ich werds die Tage eventuell mal angehen.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von areiland Beitrag anzeigen
      Auch wenn es eigentlich schon dokumentiert ist, was Windows so alles an Daten weitergibt. Ich könnte durchaus auf dem Rasppi für meinen Windows 10 PC einen Proxy aufsetzen und mal mitloggen was Windows wirklich so alles verschickt und kontaktiert. Dabei befürchte ich nur, dass ausser den nachvollziehbaren Daten für Cortana, Synchronisierung, Updateprüfungen für Apps und das System, Sicherung, Fehlertelemetrie und ähnliches nicht viel mehr rumkommt.
      Och Menno, lass den Leuten doch ihre Angst vor der unsichtbaren Gefahr. Zuviel Aufklärung, und Rationalität könnten durchaus schlimme Folgen haben. Nämlich die Langeweile der Erkenntnis, dass das doch eigentlich alles Allerweltskram ist, und unsere "Daten" (was auch immer das genau ist) doch gar nicht kompromittiert werden. Außerdem wäre Edward Snowden dann arbeitslos, und könnte nicht aus seinem Exil für Datenschutz und Meinungsfreiheit eintreten. Aus dem Land, in dem Datenschutz und Meinungsfreiheit das höchste Wohl sind, und jeder der anders denkt als der Geheimdienstchef, der jetzt Staatspräsident ist, um sein Leben bangen muss.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      @chakkman
      Unsere Daten sind durchaus kompromittiert, schliesslich geben wir im Internet ständig irgendwas preis, das ein anderer als interessant empfinden und für seine Zwecke nutzen könnte. Nimm zum Beispiel mich, ich schreibe seit fast sieben Jahren in unseren Foren Beiträge und vorher mit anderem Namen im Usenet. Jeder einzelne dieser Beiträge kann per Google gefunden werden und meinem Nutzernamen, der in allen Foren gleich ist, zugeordnet werden.

      Dazu bestelle ich recht regelmässig bei verschiedenen Online Anbietern Waren, die oft auch was mit Computern zu tun haben.

      Es gibt also die Möglichkeit, meinen Nutzernamen mit meinen Einkäufen zu verbinden. Das kompromittiert mich, denn es kann durchaus eine Verbindung zu meinem E-Mail Account, auf den die Bestätigungen meiner Einkäufe und die MS Abrechnungen laufen, hergestellt werden. Schliesslich könnte man ja auch über mein Suchverhalten bei Google und den Browserverlauf eine Verbindung herstellen. Eigentlich müsste ich hier, damit ich mich in Sicherheit wiegen kann, strikt trennen und für jeden Anbieter und jedes Forum zumindest einen anderen Namen und eine eigene E-Mail Adresse verwenden.

      Allein - die klar praktisch begründeten Motive meiner Seite, verbieten mir das. Denn ich will ja, dass meine sämtlichen Beiträge gefunden werden können. Und zwar unabhängig davon, ob ich etwas im Windows 7, 8 oder 10 oder einem anderen Forum geschrieben habe. Das ist ja mein Kalkül, weil es die Chancen, dass das Forum in den Suchergebnissen auftaucht deutlich erhöht. Trotz meiner unbestreitbaren Präsenz im deutschen Forenuniversum bekomme ich trotzdem verhältnismässig wenig Spam zugestellt.

      Das liegt vor allem daran, dass es sehr wenig private Informationen über mich gibt, die ich preisgebe. Sucht man mal per Google, Bing oder andere Suchmaschinen nach mir, findet man vor allem die Forenbeiträge - aber keine persönlichen Informationen. Meine früheren Aktivitäten im Usenet und im Fidonet liefen ohnehin mit anderen Adressen, auch wenn man die ebenfalls heute noch auffinden kann - so man meine damaligen Namen und Adressen kennt.

      Und genau das ist der Mix auf den ich setze.

      Die NSA, der BND, GCHQ und wer auch immer, die haben ganz andere Möglichkeiten. Denen gegenüber kann ich niemals etwas verheimlichen, weil die in der Lage sind - meine Daten aus dem Internet und meiner Telefonate, SMS, Whatsappnachrichten usw. miteinander zu verknüpfen. Denn die führen alle Quellen zusammen aus denen sie sammeln.

      Trotzdem bekomme ich wenig Spam und kann mich in relativer Sicherheit wiegen. Daran haben auch Windows 8/8.1 und 10 nichts geändert. Andere sind da, glaube ich, deutlich schlimmer dran - weil sie ihre Daten nicht ganz so im Griff haben.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Die Geheimdienste haben eh Möglichkeiten, von denen unsereins nicht zu träumen wagt (ansonsten wären sie wohl auch kaum zu Zeiten, in denen niemand im Internet unterwegs war, in der Lage gewesen an Jeden ranzukommen, wenn sie wollen). Allerdings braucht mich das jetzt nicht wirklich etwas anzugehen, denn ich strebe keine Karriere bei der Al-Quaida an. Außerdem weigere ich mich, die Geheimdienste als die Bösen anzusehen, und nicht die, die sie verfolgen.

      Die Möglichkeiten, die du ansprichst gibt es sicherlich, jedoch muss die dazugehörige Suchroutine ja auch erst von irgendjemandem geschrieben werden. Oder jemand Interesse daran zu haben, Informationen über deine Person zu sammeln und auszuwerten. Für mich ist oft auch noch nicht mal klar, vor wem oder was man sich da überhaupt fürchtet, wenn man schreibt "Ich habe Angst, dass meine Daten ausgespäht werden" oder "Ich habe Angst überwacht zu werden". Was soll das denn überhaupt heißen? Es ist für mich keine Überwachung, wenn Programme automatisiert mithilfe ihrer Programmroutine anonyme Daten, die maximal einer IP-Adresse zugewiesen werden können, zu einem bestimmten Zweck, nämlich in der Regel, um Geld zu machen durch Personalisierung, und damit dem relevanter machen von Werbung (und das ist mir zehnmal lieber, als für jeden Dienst im Internet zu zahlen, denn das ist die Alternative). Wenn ich z.B. bei Google nach einem Wasserkocher suche, habe ich 2 Stunden danach in den Google Ads den Philipps Wasserkocher,den es bei Amazon zu kaufen gibt. Und was wurden da jetzt an Daten ausgespäht? Ein Computerprogramm, das zu diesem Zweck geschrieben wurde, hat mir durch Cookies, oder auf anderem Wege, kenne mich selbst nicht gut damit aus, zu dem Suchbegriff, den ich bei Google eingegeben habe, eine relevante Werbung angeboten. Vielleicht sogar durch Standortbestimmung noch in einem Laden in meiner Nähe. Sind das jetzt schon die Daten, die ausgespäht wurden? Oder geht's dabei um etwas ganz anderes?

      Und zum Thema Überwachung kann ich auch nur wieder sagen, es müsste sich im Grunde genommen jeder überwacht fühlen, der in ein Kaufhaus geht, denn dort beobachtet in der Regel ein Ladendieb alles, was dort so vor sich geht. Nicht um den redlichen Kunden auf Schritt und Tritt zu verfolgen, sondern um den Ladendieb aus den 100 Leuten, die dort ein und aus gehen, zu erwischen. Im Internet ist selbst diese angebliche Überwachung eigentlich noch viel harmloser, als das, was dort im Kaufhaus abgeht, denn dort werden lediglich anonyme Daten gespeichert, um sie eventuell irgendwann auszuwerten, wenn es dafür einen Grund gibt, denn grundlos wird niemand diesen finanziellen und logistischen Aufwand betreiben, denn Geheimdienste müssen ein Budget rechtfertigen, und das vor einer Politik, die immer kritischer mit diesen Sachen umgeht. Und vor allem geht es darum, dass nicht erst wochenlang auf gerichtliche Verfügungen gewartet werden muss, um einzuschreiten, sondern gezielt und zeitnah Terror und sonstige Schwerstkriminalität verhindert werden kann. Aber auch hier wieder, wer sich davon überwacht oder verfolgt sieht, der hat ziemlich seinen Sinn für die Realität verloren. Niemand, der bei Google nach Al-Quaida, oder Osama bin Laden sucht hat morgen den Bundesnachrichtendienst vor der Tür stehen.

      Für mich ist diese ganze Überwachungs- und Datensicherheits-Geschichte einfach nur überspannt und hysterisch. Und vor allem frage ich mich auch, was wir denn früher eigentlich gemacht haben, zu Zeiten, in denen wir diese Transparenz, die es heutzutage gibt, überhaupt nicht hatten. Wer hat denn früher dafür gesorgt, dass meine Daten sicher in den Computern von Ämtern, oder Unternehmen waren? Niemand. Und es hat auch niemanden interessiert, weil die Sache nicht so überspannt war. Aber auch zu diesen Zeiten gab es selbstverständlich schwarze Schafen, die mit Daten Schindluder getrieben haben. Und die wird es auch immer geben, aber es sind halt schwarze Schafe, und die sind wesentlich seltener als die weißen.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Deshalb bin ich ja auch so pragmatisch und weise darauf hin, dass keiner hingeht und Daten auf dem Rechner des Nutzers sammelt oder ihn direkt in seinem Netzwerk ausspäht. Wer ein wirklich wirtschaftliches Interesse an den Daten hat, der greift diese Daten da ab, wo sie nicht mehr verändert werden können.

      Diejenigen, die sich auf den Rechner einschleichen, die nutzen die abgegriffenen Daten zur Erpressung und anderen kriminellen Tätigkeiten. Die VTLer sollten also lieber ihren Datenverkehr auf Bots und Trojaner checken, als zu untersuchen ob ihnen MS was Böses möchte.

      Denn diese Gefahr ist weit realer, als die Möglichkeit von MS mit Statistiken zum Dateisystem, Fehlermeldungen und eingegebenen Wörtern bei der Bidschirmtastatur um Hab und Gut gebracht oder an die Werbeindustrie verkauft zu werden.

      Wie dem auch sei - Ich habe bisher keinen Netzverkehr festgestellt, der darauf schliessen liesse dass Windows 10 mehr als die angegebenen Telemetriedaten übertragen würde.
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Nur eine kurze Betrachtung !
      In der "Pre-Snowden-Aera"hat kaum ein braver Windows Nutzer überhaupt je an so was gedacht,was da enthüllt wurde. Sie konnten mit der Information eigentlich gar nichts anfangen.
      So haben die Medien mit fragwürdigen journalistischen Methoden angefangen,das Volk aufzuklären.Die Folge davon ist wirklich eine übersteigerte Wahrnehmung und Art von Paranoia.
      Ich vermute,manch einer beschäftigt sich mehr mit dem Computerreinigen als damit,Spass zu haben,wie früher. Und nebenbei sieht er die realen Intriegen rund herum in seiner realen Nachbarschaft gar nicht mehr.Da könnte einer zb.anstreben,dir deine Frau auszuspannen,aber solche Gefahren sieht man nicht mehr,denn der grosse Feind hockt ja im Komputer !
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