• Windows 10: so lässt sich Virtualisierung (VT) auf dem PC aktivieren

    Möchte man mit seinem PC einen Emulationsprogramm wie zum Beispiel VMWare oder auch Bluestacks nutzen, um neben Windows 10 noch andere Anwendungen oder auch Games auszuführen, die normalerweise unter Windows 10 nicht unterstützt werden, ist es ratsam dafür die volle Prozessor-Leistung zu nutzen. Obwohl viele Prozessoren aus dem Hause Intel als auch AMD für eben solche VM-Umgebungen vorgesehen sind, ist die dafür notwendige Virtualisierungs-Unterstützung auf den meisten PCs standardmäßig deaktiviert. Wie ihr herausfinden könnt, ob euer PC Virtualisierung (VT) unterstützt und wie ihr es aktivieren könnt, soll euch nun der nachfolgende Praxis-Tipp zeigen



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    Microsofts aktuellstes Windows-10-Betriebssystem unterstützt von Hause aus schon sehr viele Anwendungen, die in der Regel auch im Kompatibilitäts-Modus installiert und ausgeführt werden können. Allerdings gibt es auch Software-Anwendungen und Spiele, die eine Virtuelle Umgebung benötigen, so dass zum Beispiel ein Windows 95 oder auch wie laut unserem neuesten Ratgeber ein Android installiert werden kann. Aktuelle Prozessoren weisen in der Regel mindestens vier Rechenkerne auf, welche die für eine virtuelle Umgebung benötigten Ressourcen problemlos zur Verfügung stellen können. Um die maximale mögliche Leistung für eine virtuelle Maschine zu erhalten, sind die Prozessoren der neuesten Generation aus dem Hause Intel und auch AMD mit Virtualisierung (VT) ausgestattet, die in den meisten Fällen aber standardmäßig deaktiviert ist.


    Hinweis: Eine CPU mit Virtualisierung (VT) garantiert nicht, dass diese auch auf dem System funktionieren muss. Intel VT erfordert zum Beispiel ein Computersystem, bei welchem neben der CPU auch der Chipsatz, das BIOS (UEFI), die Aktivierungssoftware und oder das Betriebssystem entsprechend für diese Funktion konzipiert sein müssen.



    Prüfen, ob der Prozessor Virtualisierung unterstützt:


    Um für Virtualisierungs-Software wie VMWare oder auch Bluestacks die maximal mögliche Leistung beziehen zu können, sollte als erstes geprüft werden, ob die eigene CPU diese Funktion unterstützt und ob diese aktiviert ist.


    • führt hierfür einen Rechtsklick auf eine freie Stelle auf der Taskleiste aus und öffnet den Task-Manager
    • wechselt nun zum Reiter "Leistung" und dort in die Kategorie "CPU"
    • steht hier bei Virtualisierung "Aktiviert", wird bereits die maximal mögliche CPU-Leistung bereits für Virtualisierung zur Verfügung gestellt und ihr könnt an dieser Stelle aufhören zu lesen
    • steht bei Virtualisierung "Deaktiviert" müsst ihr als erster herausfinden, ob eure CPU VT unterstützt und diese anschließend noch aktivieren



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    Wenn ihr nicht wisst, ob euer Prozessor Virtualisierung unterstützt, ladet euch von der Intel-Webseite oder auch der AMD-Webseite die entsprechenden Identifikations-Tools herunter und führt diese aus. Unterstützt der Prozessor PC-Virtualisierung, wird dies bei Intel als VT-x-Technologie oder auch Hyper-V, bei AMD als AMD-V-Technologie bezeichnet.


    Wenn jetzt die Virtualisierungs-Erkennungsdienstprogramme von Intel oder AMD ein positives Feedback geben, der Taskmanager aber unter Virtualisierung "Deaktiviert" ausgibt, ist die Virtualisierungs-Technologie im BIOS respektive UEFI deaktiviert und muss entsprechend aktiviert werden. Da es für mich unmöglich ist, hier über jedes BIOS/UEFI zu schreiben, werde ich euch das an meinem Fallbeispiel erläutern. Für den sehr wahrscheinlichen Fall, dass ihr ein anderes Mainboard sowie einen anderen Prozessor im Einsatz habt, schaut hierfür bitte auf den Seiten der Mainboardhersteller nach, wie sich für euer verwendetes Mainboard die Virtualisierungs-Technologie aktivieren lässt.


    In unserem Beispiel kommt ein X370 Taichi-Mainboard aus dem Hause ASRock mit AMD Ryzen 7 1800X zum Einsatz:



    • startet euren PC neu und drückt die Taste "F2" oder "Entf" um das UEFI aufzurufen
    • wechselt hier zu dem Reiter "Erweitert"
    • aktiviert den SVM Mode
    • klickt auf Beenden und speichert die Einstellungen



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    Habt ihr ebenfalls ein AMD-System, sollte die Vorgehensweise recht ähnlich ausfallen. Bei einem Intel-System müsst ihr natürlich Virtualisierungstechnologie oder auch VT-X-Technologie suchen.


    Ist die Virtualisierung nun aktiviert, solltet ihr bei der Ausführung von Anwendungen oder Spielen über VMWare oder auch Bluestacks einen erheblichen Performance-Schub wahrnehmen können.

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    Warum die Virtualisierungs-Technologie standardmäßig deaktiviert ist, kann ich euch nicht sagen. Wer sie für virtuelle Umgebungen benötigt, kann sie wie hier beschrieben relativ einfach aktivieren.Jetzt kommentieren!
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