• Virenschutz-Programme für Windows 10 im Test: Microsoft sehr gut und dennoch nicht Testsieger

    Wenn es um den Schutz vor Viren und Trojaner geht, vertrauen viele Anwender auf die Bordmittel von Windows 10. Bislang konnte das integrierte Antiviren-Lösung namens Defender das ihn gesetzte Vertrauen bei der Schutzwirkung in diversen Tests jedoch oftmals nicht bestätigen. Das sieht inzwischen anders aus, wobei Microsoft einen Podiumsplatz nur wegen einer fragwürdigen Beurteilung in einer anderen Disziplin verpasst hat



    Über kaum ein Thema wird unter PC-Nutzern so heftig diskutiert, wie die über Sinn und Unsinn einer Antivirus-Software. Die Gegner führen dabei oftmals ins Feld, dass Windows dafür ab Werk Schutzmaßnahmen bietet. Die Befürworter halten dagegen, dass dieses Schutzschild nicht mit der Sicherheit externer Anwendungen mithalten kann. In den regelmäßigen Untersuchungen von AV-Test wurde das bestätigt, wie beispielsweise Mitte 2016, und die Stiftung Warentest kam ebenfalls zu diesem Ergebnis. Seit Mitte letzten Jahres zeichnete sich beim Windows Defender aber ein Trend nach oben ab, denn bei der Schutzwirkung verfehlte man die volle Punktezahl im Juli 2017 und November 2017 jeweils nur knapp.


    Im aktuellen Test hat es der Windows Defender sogar geschafft, in der wichtigsten Prüfkategorie die vollen 6 von 6 möglichen Punkten einzufahren. Das ist ieine Premiere für Microsoft und darf als großer Erfolg gewertet werden. Vor allem auch deswegen, weil die Weiterentwicklung beim Schutz nicht mit Einbußen bei der Leistung erkauft wurden. Bei der Systembelastung hat man mit 5,5 Punkten die Bestnote nur knapp verpasst. Bei der Benutzbarkeit sieht es anders aus, denn dabei liegt man mit 4,0 Punkten auf dem (geteilten) letzten Platz. Was insofern verwunderlich ist, da der Defender üblicherweise ganz ohne Zutun und Eingriff des Nutzers funktioniert und sich sogar seine Updates selber herunterlädt. Es ist aber auch deshalb verwunderlich, weil AV-Test dem Defender bis zur Verbesserung beim Schutz immer mit 5,5 bis 6 Punkten bei der Benutzbarkeit bewertet hat. "Verschwörungstheoretikern" fallen hierzu bestimmt einige Dinge ein.

    Bild 1 von 2https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/18494-antivirus-windows-10-av-test-01-2018-gesamt-2.png
    Bild 2 von 2https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/18495-antivirus-windows-10-av-test-01-2018-gesamt.png


    Den Gesamtsieg haben am Ende mal wieder einmal einige der üblichen Verdächtigen unter sich ausgemacht. Die vollen 18 Punkte haben mit Kaspersky, McAfee und Vipre Security jedoch nur 3 der 20 Teilnehmer erzielt. AhnLab, Avira, Bitdefender und Trend Micro liegen mit 17,5 Punkten dicht dahinter, gefolgt von Avast sowie AVG mit jeweils 17 Punkten. Der Windows Defender landet wegen der angesprochenen Abwertung mit 15,5 Punkten nur auf dem geteilten vorletzten Platz, wobei Eset mit 15 Punkten das Schlusslicht bildet. Ausreißer bei der Schutzwirkung ist Microworld mit 4,5 Punkten, wobei G Data und K7 Computing mit jeweils 5,0 Punkten kaum besser dastehen.

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    Virenschutz-Programme für Windows 10 im Test: Microsoft sehr gut und dennoch nicht Testsieger

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    Meinung des Autors
    Was den Windows Defender angeht, hatten bislang sowohl Gegner, als auch Befürworter von externer Antivirus-Software gute Argumente. Doch eine Seite gerät jetzt ins Hintertreffen, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Am Ende hätte Microsoft sogar noch besser dastehen können, wobei die Begründung durchaus hinterfragenswert anmutet.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von typo2708
      typo2708 -
      "Verschwörungstheoretikern" fallen hierzu bestimmt einige Dinge ein.

      Ja, mir zum Beispiel. Der Defender wird künstlich abgewertet, vermutlich (auf sanften Druck hin?) will man den kommerziellen AV-Anbietern nicht den Wind aus den Segeln nehmen weil es eigentlich keinen Grund mehr gibt ihre Produkte zu kaufen. Also müssen sie unterm Strich doch immer irgendwie "besser" aussehen.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Im aktuellen Test hat es der Windows Defender sogar geschafft, in der wichtigsten Prüfkategorie die vollen 6 von 6 möglichen Punkten einzufahren. Das ist ieine Premiere für Microsoft und darf als großer Erfolg gewertet werden. Vor allem auch deswegen, weil die Weiterentwicklung beim Schutz nicht mit Einbußen bei der Leistung erkauft wurden. Bei der Systembelastung hat man mit 5,5 Punkten die Bestnote nur knapp verpasst.
      Neulich hat der Defender meinen Desktop-PC bei einem vollen Scan ziemlich in die Knie gezwungen... fast 100 % CPU-Auslastung, und das über Stunden. Von daher kann mir das Zitat eigentlich nur ein müdes Lächeln abgewinnen. Ist mir schon öfters aufgefallen, dass der Defender einfach ein ziemlicher Ressourcen-Hog ist. Von daher, und auch aufgrund der Tatsache, dass der Defender in der Vergangenheit auch bei der Erkennung immer ziemlich schwach abgeschnitten hat, würde ich dann wohl eher zur Verschwörungstheorie greifen, dass der Defender künstlich aufgewertet wird, statt anders rum. Inwiefern das (wie immer) relevant ist, wenn man die Brain.exe gut bedient, ist die Frage. Für mich ist das jedenfalls kein Grund zu einer Bloat-/Adware a la XY Free Antivirus zu greifen. Denn, am Ende ist es natürlich so, dass das lediglich ein Teaser für die Vollversion ist, und das natürlich auch absolut legitim.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      @Typo
      Wenn Du dein "mantrahaftes" Hochloben des Defenders wenigstens mit validierbaren Tests aus seriösen Quellen glaubhaft machen würdest wäre uns ja schon weitergeholfen, ansonsten gilt mal wieder.....
    1. Avatar von typo2708
      typo2708 -
      @IT-SK, angefressen, weil der Defender diesmal die volle Punktzahl bei der Schutzwirkung hat und daher dein Standpunkt immer wackeliger wird? Wenn die Benutzbarkeit - ohne dass sich irgendwas geändert hätte - auf wundersame Weise plötzlich um 2 Punkte runtergeht, ist doch etwas Skepsis bezüglich der Gesamtwertung angebracht, findest du nicht? Ansonsten sei doch wenigstens so gut und schreib mir nicht vor welche Meinung ich äußere, OK? Wegen eines Virenscanners sollte man sich nicht in die Haare kriegen, da gibt es wirklich wichtigere Dinge auf der Welt.

      PS: Ich warte bis heute darauf, dass ich mal irgendeine merkliche Systembelastung durch den Defender feststelle. Ich kann manchmal gar nicht glauben, dass er überhaupt im Hintergrund aktiv ist. Von daher (von mir) auch hier volle 6 Punkte.

      Ansonsten wie immer, bis zum nächsten Mal.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Der Defender erzeugt besonders dann eine hohe Systemlast, wenn er Netzlaufwerke scannt. Dieses Faktum ist bekannt und belegt.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      @Typo
      Genau da verstehst Du irgendetwas grundlegend falsch.
      Warum sollte ich angefressen sein wenn der Defender sich verbessert.
      Im Gegenteil, dass er besser wird habe ich sogar immer geschrieben.
      Außerdem ist es in aller Interesse das er sich verbessert.
      Ich persönlich habe es nur gerne wenn persönliche Meinungen als solche kundgetan werden und nicht als FAKT.
      Tests und Untersuchungen kann ja wohl jeder selber lesen und für sich bewerten.
      Zusätzlich spreche ich hier nicht permanent " für Andere".
      Und dafür das es Dir nicht wichtig ist das Thema bringst Du es erstaunlich oft auf.
    1. Avatar von Robbie
      Robbie -
      Und jedes AV Labor testet anders bzw. hat andere Bewertungskriterien. Beispiel: im obigen Test liegt Eset Security 11.0 im Punkt Systembelastung auf dem zweitletzten Platz. In einem anderen Test ist dieselbe Version beim Punkt Performance auf Platz 1 gelandet.

      Da kann man nur noch
    1. Avatar von Upgrader
      Upgrader -
      Von wegen "verwunderlich" - der Autor des Artikels hätte einfach nur nur hier nachlesen müssen, worauf die schlechte Bewertung des Windows-Defenders in der Rubrik "Benutzbarkeit" beruht, nämlich einer sehr hohen Rate an Falsch-positiv-Meldungen während Systemscans, die beim Defender mit 16 (!!) insgesamt vier Mal so hoch ausfällt wie beim Industriedurchschnitt (4). Bei Kaspersky lag die Rate beim Bestwert "0".

      Der Windows-Defender verbesserte also seine Schutzwirkung von November auf Dezember bei einer weiteren Erhöhung der ohnehin schon sehr hohen Zahl an Falsch-postitiv-Meldungen (Nov:: 11, Dez.: 16).

      Edit: Dass Microsoft bei der Schutzwirkung inzwischen ziemlich gut dabei ist, aber andererseits ein Problem mit Falsch-positiv-Meldungen hat, wird auch durch den letzten Real-World Protection Test der renommierten AV-Comparatives (Insbruck) unter Windows 10 x64 bestätigt (mouse over aktiviert):

      http://chart.av-comparatives.org/chart1.php
    1. Avatar von Hans73
      Hans73 -
      Ich traue keinem Test den ich nicht selbst manipuliert habe .....
    1. Avatar von RedFlag
      RedFlag -
      @Hans73
      Rrichtig Deshalb nutze ich auch "nur" den Defender und habe viele Probleme leider nicht
    1. Avatar von Ulrich
      Ulrich -
      @RedFlag: Wieso leider ?

      Ich behaupte mal: Da nicht eine Systemkonfiguration wie die Andere ist, ebenso wie das Verhalten der User am PC, sind solche " standardisierten " Tests für mich so wie so nicht maßgebend.
      Ich weiß nur, daß es mich bis jetzt seit vielen, vielen Jahren " nicht erwischt " hat - ohne Fremd AV - Lösung . Ob das nun an meiner - sicher durchdachten - Systemkonfiguration liegt oder am Defender oder meinem Verhalten am PC ?.........
      Man weis es nicht, ich glaube ich will das auch gar nicht wissen.

      Grüsse von Ulrich
    1. Avatar von kallemann
      kallemann -
      Zitat Zitat von RedFlag Beitrag anzeigen
      @Hans73
      ... habe viele Probleme leider nicht
      ich bin auch ganz unruhig. Weder merke ich irgendetwas vom Defender (vielleicht bin ich ja schon tot und hab das nicht gemerkt) noch stürzt mein PC jede 1/2 Stunde ab.
      Da stimmt doch was nicht
    1. Avatar von RedFlag
      RedFlag -
      Der Smiley wurde schon erkannt und verarbeitet?

      Was ich ausdrücken wollte:
      Mir reichtz der Defender, was hier für Probleme mit FremdVirenscannerFirewallgedöns auftaucht brauche ich nicht noch zusätzlich.
      Anders: Mir fehlte schon immer das Verständnis warum man sich Probleme freiwillig auf den Rechner holt.
    1. Avatar von kallemann
      kallemann -
      Zitat Zitat von RedFlag Beitrag anzeigen
      Was ich ausdrücken wollte:
      ich habe Dich schon richtig verstanden. Wollte nur noch eins drauf setzen.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von Ulrich Beitrag anzeigen
      Ich behaupte mal: Da nicht eine Systemkonfiguration wie die Andere ist, ebenso wie das Verhalten der User am PC, sind solche " standardisierten " Tests für mich so wie so nicht maßgebend.
      Ich würde diese Tests nicht so abtun. Das sind keine Amateure, und die Tests sind unter anderem ausschlaggebend für Industrielösungen, insofern werden die sicher auch nicht so verfahren, wie "Tante Emma" am Heim-PC. Ich sehe bei der Kommentierung solcher Tests eigentlich immer 2 Sachen. Emotionale Aussagen, weil "sein Antivirenprogramm" schlechter beantwortet wurde als die anderen, und das Spinnen von Verschwörungstheorien, um sich seine eigene Wahrheit zu gestalten. Stichwort alternative Fakten. 99,9% der Leute hier, mich eingeschlossen, können doch die Qualität der Antivirensoftware überhaupt nicht beurteilen, und die restlichen 0,01% lassen sich hier nicht aus. Allerdings sollte zumindest eins doch Grund zum Denken geben, nämlich, dass Institutionen wie AV-Test, AV-Comparatives und andere mit ihren Tests nie so weit auseinander liegen, was die Beurteilung angeht.

      Naja, es wurde ja auch schon oft geschrieben (und es stimmt auch), dass es ohnehin immer das gleiche ist, mit der Diskussion nach solchen Meldungen, und sich alles im Kreis dreht.
    1. Avatar von Robbie
      Robbie -
      Zitat Zitat von chakkman Beitrag anzeigen
      .....dass Institutionen wie AV-Test, AV-Comparatives und andere mit ihren Tests nie so weit auseinander liegen, was die Beurteilung angeht.
      Nicht unbedingt, denn je nach Schwerpunktmessung liegen die auch doch schon mal weit auseinander.
    1. Avatar von Goldhamster
      Goldhamster -
      Also ich möchte nach einem Ransom-Ware - Issue nicht ins Chefbüro bestellt werden und dort erklären müssen, warum ich "nur " Windows Essential" auf den Clients installiert habe. Und wo "meine" User überall draufklicken, das kann ich beim besten Willen nicht kontrollieren. Die Verantwortung für solche Schadensfälle liegt zuerst mal immer bei der IT-Abteilung. Und ob die Prozessorleistung bei den Usern jetzt um 2% höher ist, ist für mich völlig nebensächlich.
    1. Avatar von Hans73
      Hans73 -
      Der Schutz eines Firmennetzwerks ist eine ganz andere Nummer als der Schutz eines oder zweier Privater PC's ....
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von Goldhamster Beitrag anzeigen
      Also ich möchte nach einem Ransom-Ware - Issue nicht ins Chefbüro bestellt werden und dort erklären müssen, warum ich "nur " Windows Essential" auf den Clients installiert habe. Und wo "meine" User überall draufklicken, das kann ich beim besten Willen nicht kontrollieren. Die Verantwortung für solche Schadensfälle liegt zuerst mal immer bei der IT-Abteilung.
      Nicht so wirklich, wenn die IT immer und immer wieder darauf hingewiesen hat, den PC nicht zum privaten Surfen, oder ähnlichen Spaß zu verwenden. Mir sind ehrlich gesagt diese Ransomware-Befälle auch ein wenig ein Rätsel. Dürfte doch möglich sein, die Rechte insoweit einzuschränken, dass die Mitarbeiter zumindest auf den Rechner nichts installieren können, sprich die Gefahr, dass einer der Mitarbeiter auf eine EXE im Anhang klickt, schonmal gebannt sein sollte.

      Dennoch ist der einzelne Mitarbeiter auf jeden Fall auch verantwortlich für das Verhalten am Arbeitsrechner. Was da so alles läuft, das möchte ich gar nicht wissen. Allein schon der Anschluss eines persönlichen USB-Sticks ist ein Risiko für das Netzwerk.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Weshalb ein fähiger Admin nicht nur diese arg reglementiert oder ganz sperrt.
      Außerdem sollten klare Firmenrichtlinien gelten und Softwareinstallationen gibbet schon mal gar nicht.
      Die MS Defender ATP in Sachen Sicherheit sind auch nicht wirklich mit "Onkel Defender" für Home User zu vergleichen.
    1. Avatar von MSFreak
      MSFreak -
      Hier noch einmal eine aktuelle Übersicht (Stand 02-2018)
      https://www.deskmodder.de/blog/2018/...ch-schlechter/
    1. Avatar von runit
      runit -
      Meiner laienhaften Einschätzung nach hat es Microsoft endlich geschaffft, seinen Defefender in puncto Schutzwirkung auf Augenhöhe zur Konkurrenz zu bringen. Es war ein langer Prozess, der sicher auch noch nicht abgeschlossen ist. Wenn man sich das Schutzsystem von MS ansieht, wobei der Defender eine integrierte Komponente davon ist, kann man meiner Einschätzung nach davon ausgehen, dass MS mit Hilfe des Defenders sein System gut schützt. Kein externes Antivir-Programm kann so tief ins System blicken, wie der Defender. Diese Programme versuchen es jedoch und reißen damit mit Aushebelung ms-eigener Sicherheits-Strukturen Sicherheitslücken in das System.

      Meiner Einschätzung nach ist man mit dem Defender genauso sicher oder unsicher wie mit jedem anderem Schutzsystem. Im Einzelfall ist sicher die Aktualität der Virendefinition von Bedeutung. Die verhaltensrelevante Heuristik gleicht hier Schwächen der Signaturprüfung aus. MS hatte hier mit der lernbaren Erkennung von Verhalten eine Vorreiterrolle übernommen.

      Meiner Erkenntnis nach gibt es keinen Grund, einer Fremsoftware einen Vorzug gegenüber der win-eigenen Lösung zu geben, um Schaden vom System abzuwehren.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Ein Grossteil dieser wesentlich verbesserten Erkennungsgenauigkeit wird auf die Defenderoptionen "Cloudbasierter Schutz" und "Automatische Übermittlung von Beispielen" zurückgehen können. Denn diese beiden Optionen sorgen dafür, dass die Signaturdatenbanken des Defender und der MSE (die ja die gleiche Engine und die gleichen Signaturen bekommen) mit den aktuellsten 0 Day Exploits gefüttert werden können. Der Defender ist ja unter anderem auch ein selbstlernendes AV System, das seine Signaturdatenbanken mit den Erkenntnissen aus der automatischen Übermittlung und Prüfung über die oben genannten Optionen speisen kann.
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Ein paar Fragen on einem Normalnutzer :
      Wie ist das eigentlich.Ich aktiviere/Merge noch immer nach jeder Cleaninstallation erneut das "MpEnablePus".
      Hat dies noch irgendeine Relevanz oder oder ist die Zeit dafür abgelaufen.So wie beim Enchanced Mitigation Expirience Tool (EMET) Was wohl auch nur Enterprise angeht.
      Für Normalnutzer gäbe es nun ja diesesDefender Eploixd Guard,Ein Einstellung,die ich meide weil vieles nur komplizierter wird.

      Doch die Einstellungen "Real Time Protection" und "Cloud-delivered Protection" sowie "Automatic Sample Submission", sollten natürlich immer aktiviert sein.
    1. Avatar von JochenPankow
      JochenPankow -
      Mir sind die ganzen Testberichte ziemlich "wumpe".... Ich habe ja doch nichts davon, wenn ich durch Installation von "Drittanbieter-AV-Zeugs" mein System bis aufs Gründlichste ruinieren kann... Nein, da bleibe ich bei Windows Defender.

      Einzig allein Malwarebytes FREE ist zusätzlich installiert und wird regelmäßig ausgeführt sowie AdwCleaner als Stand-Alone ohne Installation direkt ausgeführt.
    1. Avatar von MSFreak
      MSFreak -
      Zitat Zitat von JochenPankow Beitrag anzeigen
      Mir sind die ganzen Testberichte ziemlich "wumpe".... Ich habe ja doch nichts davon, wenn ich durch Installation von "Drittanbieter-AV-Zeugs" mein System bis aufs Gründlichste ruinieren kann... Nein, da bleibe ich bei Windows Defender.

      Einzig allein Malwarebytes FREE ist zusätzlich installiert und wird regelmäßig ausgeführt sowie AdwCleaner als Stand-Alone ohne Installation direkt ausgeführt.
      ... ich sag nur eins
    1. Avatar von TortyBerlin
      TortyBerlin -
      Zitat Zitat von JochenPankow Beitrag anzeigen
      Mir sind die ganzen Testberichte ziemlich "wumpe".... Ich habe ja doch nichts davon, wenn ich durch Installation von "Drittanbieter-AV-Zeugs" mein System bis aufs Gründlichste ruinieren kann... Nein, da bleibe ich bei Windows Defender.

      Einzig allein Malwarebytes FREE ist zusätzlich installiert und wird regelmäßig ausgeführt sowie AdwCleaner als Stand-Alone ohne Installation direkt ausgeführt.
      So wie @JochenPankow schrieb sieht es auch bei mir aus. Ich kann mich seiner Meinung uneingeschränkt anschließen.
      Bis jetzt habe ich keine Probleme etc. feststellen können,

      Ich wünsche allen ein frohes Osterfest.
    1. Avatar von MSFreak
      MSFreak -
      Auch ich wünsche allen ein schönes Osterfest
    1. Avatar von JochenPankow
      JochenPankow -
      Auch ich wünschen allen hier ein frohes Ostern!
    1. Avatar von WinSearch
      WinSearch -
      Also in diesem Forum, das habe ich schon festgestellt, werden Schutzprogramme von Drittanbieter permanent verteufelt.

      Mir persönlich gefällt an diese Verteufelung nicht, dass diese immer wieder grundlos geschieht. Auch in diesem Thread wird mal wieder geschrieben, dass diese Programme das System ruinieren würden. Das wird gerne wieder und wieder - ohne es zu hinterfragen - oder *belastbar* zu belegen erzählt. Ich halte das für unanständig und *sinnfrei*

      Ich will mal folgende Überlegung in den Raum werfen:
      Egal welche Software es ist würde die sich nicht verkaufen wenn das alles zutreffen würde, was in diesem Forum immer wieder behauptet wird. Insbesondere Unternehmen würden dann keine solche Software einkaufen wenn deren EDV-Abteilung permanent damit beschäftigt wäre Systeme zu reparieren nur weil eine entsprechende Software installiert wurde.

      Ich finde es auch immer wieder schade in diesem Forum wenn jemand von Problemen berichtet, egal was das ist, beiläufig erwähnt er habe eine entsprechende Software installiert und dann als Antwort erhält:

      "Ok, ich bin raus"
      "Deinstalliere die Software xyz"
      "Installiere Windows neu, lasse die Software xyz weg"

      Das ist absolut nicht zielführend.

      Ein individuelles Problem will auch individuell analysiert werden. Natürlich kann *jede* zusätzlich installierte Software, das muss ja überhaupt nicht eine Schutzsoftware sein, zum Problem beitragen und stellt damit eine weitere Unbekannte in der Gleichung dar.

      Wovon ich in der Tat selber dringend abraten würde sind jedoch Erzeugnisse welche der Meinung sind sie müssen Windows in irgendeiner Weise optimieren wenn irgendwelche Registryeinträge geändert werden sollen, irgendwelche andere Systemänderungen vorgenommen werden sollen. Hier würde ich einen massiven Bogen um solche Software machen.

      Ich persönlich habe in meiner langen Zeit als Windowsbenutzer und das ist seit den 80er der Fall und zwar noch bevor es Windows for Workgroups gab, ja ich habe auch noch OS/2 mitgemacht, Windows NT 3.x, etc. verschiedene Schutzsoftware genutzt.

      Die 4 waren es aber hauptsächlich: Norton, Kaspersky, Avira, Bitdefender.

      Ja, es gab auch schon mal Schwierigkeiten damit, nämlich die hohe Systemlast der Schutzsoftware hat mir so manches Mal Kopfschmerzen bereitet. Auch als die Schutzsoftware anfing sich mit Regeln für die Kommunikation erstmalig zu beschäftigen, also in die Firewallregeln eingegriffen hat, gab es anfänglich mal Probleme damit.

      Das alles ist aber inzwischen sehr lange her und die Hersteller haben hier längst systemkonforme Lösungen geschaffen. Auch die Grundlast ihrer Software ist deutlich gesunken und wie Windows selber es macht wird z. B. eine Komplettprüfung in Zeiten verschoben in welchen das System eine höhere Last verkraftet.

      Es gibt also viele Detaillösungen.

      Also die *einfache* Verteufelung, mehr will ich damit gar nicht sagen, halte ich für komplett *überflüssig*

      Aber ein Wort zur Mahnung ist dann doch angesagt:
      Der beste Schutz sitzt stets vor dem Bildschirm. Es ist und bleibt die gesunde Skepsis, der Menschenverstand den man nicht durch Einsatz von Software ausschalten sollte.
      Auch sollte man sich dafür hüten in Schutzsoftware in den Expertenmodus, einige Hersteller haben das inzwischen, zu wechseln und blind irgendwas ein- oder abzuschalten ohne zu wissen was das dann bewirkt.

      Das gilt aber letztlich für jede eingesetzte Software, egal ob das jetzt Schutzsoftware ist, ob die von Microsoft oder einem anderen Hersteller ist.

      Seit Jahren, um den Satz mal noch aufzugreifen, hat bei mir eine Schutzsoftware nicht mehr eingreifen müssen. Downloads hole ich mir ausschließlich von für mich als vertrauensvoll qualifizierten Orten (z. B. Heise oder direkt beim Softwareanbieter) und wer mit seiner Emailadresse nicht hausieren geht (also die überall hinterlässt) ist auch eigentlich ganz gut vor SPAM geschützt. Wobei inzwischen alle mir bekannten Anbieter von Emailpostfächern sehr hohen Aufwand in die SPAM-Filterung investieren, so dass man selber solche Mails erst gar nicht mehr bekommt. Auch das Angebot von Phisingmails, so mein Eindruck, hat deutlich abgenommen bzw. werden die auch vorher bereits ausgesiebt ohne das erst eine Software auf meinem Rechner eingreifen müsste.

      Dennoch setze ich ebenso auf entsprechende Schutzsoftware und ich habe mich für einen Anbieter entschieden, der mehrere Lizenzen ermöglicht und sich nicht nur auf Windows beschränkt.

      Für mich ist nämlich Windows nicht mehr das größte Einfallstor, auch wenn es dank seiner Verbreitung die größten Begehrlichkeiten bei Schadsoftwareentwickler weckt, nein, es ist Android. Das geht mir derart auf den Senkel, dass die Hersteller von Endgeräten keinerlei Softwareaktualisierung durchführen bzw. nur schleppend bzw. maximal für die jeweils aktuelle Gerätegeneration.

      Android nutze ich daher eben nicht für irgendwelche Geldgeschäfte. UNd nebenbei, wenn wir schon dabei sind. Die NFC-Eigenschaft von Kredit- und EC-Karten würde ich an Eurer Stelle ebenso ganz schnell deaktivieren lassen. Im Baumarkt bekommt man für kleines Geld mit entsprechender Anleitung im Internet schnell ein Gerät zusammengebastelt um NFC höchst illegal ausnutzen zu können.

      Wieso dieser Scheiss überhaupt noch von den Banken angeboten wird verstehe ich beim besten Willen nicht.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Es werden hier nicht die Virenwächter an sich "verteufelt" sondern wir weisen sehr regelmässig darauf hin, dass es diese AllInOneSupaDupaInternetSecuritySuiten sind, denen wir nichts abgewinnen können. Denn die von diesen AIOSDISS zusätzlich installierten Module und Programme sehen wir regelmässig als Auslöser von allerlei Problemen, die viele Nutzer nicht hätten - würden sie alleine einen reinen Virenwächter installieren. Wir machen also keine Schutzprogramme per se schlecht, sondern wir haben sehr starke Zweifel daran, dass diese AIOSDISS das halten was sie vorgeben. Und das ist ein kleiner aber bedeutender Unterschied. Im übrigen wird diese Meinung auch nicht alleine nur hier im Forum vertreten. Sondern in allen Foren, die sich mit Windows und Windows 10 im Besonderen befassen, wird eigentlich einhellig die Ansicht vertreten, dass diese SecuritySuiten mehr Probleme und Löcher ins System einbringen, als sie müssten.

      Dies sollte man also mal ganz differenziert sehen und den Grundtenor betrachten. Kämen wir zur Überzeugung, dass es hier eine deutliche Entspannung der Situation gegeben hat, dann könnten wir das auch wesentliche entspannter sehen. Aber leider ist das nicht so, sondern es werden nach wie vor Löcher (aufbrechen von SSL/TLS Verbindungen, Tuningtools etc) ins System eingebracht, so dass man bei einigen Produkten nach wie vor das "Sicherheit" aus der Produktbezeichnung streichen kann.
    1. Avatar von MSFreak
      MSFreak -
      Mir persönlich gefällt an diese Verteufelung nicht, dass diese immer wieder grundlos geschieht. Auch in diesem Thread wird mal wieder geschrieben, dass diese Programme das System ruinieren würden. Das wird gerne wieder und wieder - ohne es zu hinterfragen - oder *belastbar* zu belegen erzählt. Ich halte das für unanständig und *sinnfrei*
      ... dann solltest du mal unsere Forensuche benutzen und entsprechende Threads genau durchlese, dann weiß du was wir damit meinen.
      Außerdem hat Alex dir schon eine detaillierte Antwort dazu gegeben.

      Aber ein Wort zur Mahnung ist dann doch angesagt:
      Der beste Schutz sitzt stets vor dem Bildschirm. Es ist und bleibt die gesunde Skepsis, der Menschenverstand den man nicht durch Einsatz von Software ausschalten sollte.
      ... da gebe ich die völlig Recht.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Auch ich habe mich ja wenn auch nicht ganz " so drastisch" wie Westend in dieser Hinsicht mehrfach geäußert.
      Empfinde das " Bashing" der Fremd AV/IS durch etliche User (natürlich lange nicht alle im Forum) und " Glorifizierung des Defenders als "unangenehm".

      Es bringt irgendwie das Geschmäckle von teilweise fehlender Objektivität ins Forum.

      Und das hat dieses gute Forum in der Form eigentlich nicht verdient.
      Außdrücklich freue ich mich das der Defender langsam zu den guten Scannern aufschließen kann, auch wenn ich Fremdsoftware ( ohne Probleme) nutze.

      Die auffällige Häufung der Probleme in dieser Hinsicht ist ähnlich wie die noch immer etwas problematische Upgrade-Politik von 10 suboptimal, mangels Wissens wer da nun wirklich seine Hausaufgaben schlecht macht hoffe ich für alle Beteiligten " es renkt" sich bald ein.
      Frohe Ostern
    1. Avatar von WinSearch
      WinSearch -
      Nun ja, das ist schön, dass hier einige Worte zur Klarstellung gefunden werden. Dennoch kann man sich eines gewissen Eindrucks nicht erwehren. Immer wieder wird Hilfe verweigert wenn ein Hilfesuchender erwähnt er habe eine Schutzsoftware installiert. Das habe ich nun hinreichend genug in diversen Threads, auch jenen, die ich selber eröffnet habe, feststellen dürfen.

      Ich schließe mich aber sehr gerne an, dass darüber hinaus dieses Forum jeder *negativen* Kritik *ziemlich* erhaben ist. Viele Moderatoren, allen voran *areiland*, beweisen eine Engelsgeduld und teilen ihr profundes Wissen um Windows.
    1. Avatar von MSFreak
      MSFreak -
      @ WinSearch,

      Dennoch kann man sich eines gewissen Eindrucks nicht erwehren. Immer wieder wird Hilfe verweigert wenn ein Hilfesuchender erwähnt er habe eine Schutzsoftware installiert
      Was schreibt du da für ein Müll ?? Bitte lese dir meinen Beitrag # 34 durch und beherzige meinen Hinweis auf die Forensuche. Denn dann wirst du auch (hoffentlich) gelesen haben, dass wir den betroffenen Usern den Tipp gegeben haben zum Testen die AV oder IS zu deinstallieren.
      Deine Unterstellung dass wir den Usern dann nicht mehr helfen ist glatter Unfug !!
    1. Avatar von WinSearch
      WinSearch -
      Zitat Zitat von MSFreak Beitrag anzeigen
      @ WinSearch,



      Was schreibt du da für ein Müll ?? Bitte lese dir meinen Beitrag # 34 durch und beherzige meinen Hinweis auf die Forensuche. Denn dann wirst du auch (hoffentlich) gelesen haben, dass wir den betroffenen Usern den Tipp gegeben haben zum Testen die AV oder IS zu deinstallieren.
      Deine Unterstellung dass wir den Usern dann nicht mehr helfen ist glatter Unfug !!
      Ich bezog mich nicht auf den aktuellen Thread sondern auf eine von mir empfundene Auffälligkeit. Es gibt dazu entsprechende Hinweise. Falls Du jetzt einen Thread wissen möchtest dann suche mal in der Rubrik "Netzwerk" und dann Threads zum Thema "Rechner finden sich nicht". Das ist dann dort nicht polemisch oder dergleichen, aber Hilfe wird dann verweigert mit solchen Sätzen wie "Ich bin dann raus".

      Es ist ja nichts dagegen zu sagen, dass jemand keine Hilfe leisten möchte. Das macht man freiwillig. Ein solcher Satz "Ich bin dann raus" ist aber so etwas von überhaupt nicht zielführend bei der Lösungsfindung, dass man sich solche Beiträge *eigentlich* sparen kann.

      Wie gesagt, ich will niemanden was Böses, ich will jetzt auch keine Diskussion über sinnfreie oder sinnvolle Beiträge eröffnen. Es hat, wie schon jemand anderes in diesem Thread geschrieben hatte, Geschmäckle. Nicht mehr und nicht weniger und ja, auch das ist meine Meinung. Meinungen sind stets subjektiv

      EDIT:
      Mich würde und das ist jetzt mal ohne Hintergedanken gefragt, ehrlicherweise interessieren wie viele der Hilfesuchenden nach der *ausschließlichen* Deinstallation einer Schutzsoftware, die nicht von Microsoft programmiert wurde, ihr Problem damit gelöst bekommen haben?
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