• Internet-Browser im Spectre-Test - so lässt sich überprüfen, ob Chrome, Edge, Firefox, Opera, Vivaldi oder Safari sicher sind

    Mittlerweile dürfte nun fast jeder Computer-Nutzer von den Sicherheitslücken "Spectre" und "Meltdown" gehört haben, da nicht nur Microsoft entsprechende Sicherheitspatches veröffentlicht hat, sondern auch Soft- und Hardwarehersteller aller Art entsprechende Updates bereit gestellt haben. Die größte Gefahr geht allerdings nicht von lokal genutzter Software aus, sondern solcher, die eine permanente Internetverbindung erforderlich macht. Hier zählen die Internet-Browser zu den mit am intensivsten genutzten Anwendungen, da der unbedarfte Anwender schnell mal auf eine bösartige Seite verlinkt wird und dies gar nicht mitbekommt. Wie sicher der verwendete Browser zum Beispiel gegen Spectre ist, kann jetzt ein eigens dafür entwickeltes Test-Programm nachweisen



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    Da die beiden hardwarebedingten Sicherheitslücken "Spectre" und "Meltdown" kein lokales Problem darstellen, sondern weltweit sämtliche Computer-Besitzer betrifft, haben die Programmierer des chinesischen Sicherheitsanbieters Xlab ein Testprogramm entwickelt, welches die Sicherheit des verwendeten Browsers gegen "Spectre" überprüft. Hierfür muss einfach nur der Link xlab.tencent.com/spectre_check aufgerufen und ein Klick auf "Click to Check" durchgeführt werden. Sekunden später erscheint ein Testergebnis, welches im besten Fall wie folgt aussehen sollte:



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/18205-02.jpg


    Während der Internet Explorer sowie Microsofts Edge durch das letzte Update und auch der Firefox mit dem Versionsupdate auf 57.0.4 als gesichert gelten, müssen die Nutzer von Chrome und Opera zum Beispiel selbst Hand anlegen. Beim Chrome wird die Absicherung über chrome://flags/#enable-site-per-process respektive beim Opera-Browser über opera://flags/#enable-site-per-process durchgeführt, wobei der dadurch zu öffnende Beitrag auf "Aktiviert" gestellt und im Anschluss der Browser neu gestartet werden sollte. Nach der manuellen Umstellung beim Chrome beziehungsweise Opera sollte dann auch hier ein "NOT VULNERABLE" angezeigt werden.



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    Meinung des Autors
    Da der Browser für die meisten Menschen wie das Betriebssystem selbst zur Standard-Ausstattung eines PCs gehören, ist hier die Gefahr von nutzbaren Sicherheitslücken am größten. Gelten die Browser allerdings gegen diese als gesichert, ist man doch viel beruhigter im Netz unterwegs, oder?Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Wolf.J
      Wolf.J -
      Das Setzen der Flags für Chrome zeigt die beschriebene Wirkung, aber erst ab der Version 63.
      Auf meinem Firmenrechner läuft noch Version 62, da kriege ich trotzdem noch die Aussage "vulnerable".
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