• Windows 10: Recovery-USB-Stick erstellen

    Es gibt viele Arten, um für den Fall der Fälle eine entsprechende Sicherung zu haben, mit welcher man bei einem Windows-Crash eine Wiederherstellung angehen kann. Neben der eleganten Lösung, sich über ein Drittanbieter-Programm ein Image zu erstellen, bietet Windows neben den Systemwiederherstellungspunkten auch noch eine weitere Lösung an - die der Recovery-DVD, auf der alle möglichen Daten für eine Wiederherstellung gesichert werden. Da der Platz auf einer DVD allerdings begrenzt ist, lohnt sich heutzutage eher ein USB-Stick, auf dem sich eine Recovery-Datei wesentlich besser abspeichern lässt




    Um Windows 10 bei Problemen nicht komplett neu installieren zu müssen, bietet Microsoft die Möglichkeit der Erstellung einer Recovery-DVD, die Probleme durch eine automatische Neuinstallation oder auch nur einer Auffrischung beheben kann. Da die optischen Datenträger (DVD) allerdings nur um die 4,7 Gigabyte fassen und dadurch auch immer weniger zum Einsatz kommen, kann die Recovery-Datei auch auf einer externen Festplatte oder noch besser, auf einem USB-Stick erstellt werden. Microsoft empfiehlt hier allerdings einen USB-Stick mit mindestens 16 Gigabyte Speichervolumen. Wie sich eine Recovery-Datei auch auf einem USB-Stick speichern lässt, erkläre ich euch in diesem Praxis-Tipp.



    Öffnet dazu als erstes die Einstellungen, zu denen ihr über "Start" und dann auf "Einstellungen" geht. In dem sich jetzt geöffnetem Fenster klickt ihr auf "Update und Sicherheit":



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/1280-einstellungen-01.jpg


    Im sich daraufhin öffnenden Fenster navigiert ihr auf der linken Seite auf "Sicherung":



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/1281-einstellungen-02.jpg


    Jetzt könnt USB-Stick - mit mindestens 16 Gigabyte - anschließen. Wartet bist dieser erkannt wird und bestätigt dann den Kopiervorgang. Wenn ihr diesen USB-Stick zu einem späteren Zeitpunkt anwenden wollt oder auch müsst, solltet ihr daran denken, die Bootreihenfolge im BIOS dementsprechend zu ändern.

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    Windows 10: Recovery-USB-Stick erstellen

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    Auch wenn es Tools von Drittanbietern für die Erstellung eines Images gibt, stellt die Recovery-Datei auf einem USB-Stick eine recht wirkungsvolle Methode dar, sein System nach eventuellen Crashs wiederherstellen zu können.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von KuroGentei
      KuroGentei -
      Ist unter Windows 10, auch die Erstellung einer Recovery-Bluray möglich?
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      ich würde jetzt mal sagen "ja", obwohl ich bezweifle, dass jemand diese doch recht teure und langsame Datensicherungsmethode nutzen würde. Ein USB-Stick kostet kein Geld mehr und kann jederzeit überschrieben werden, wenn gewollt. Bei einem Standard-Bluray-Rohling ist das ja bekanntermaßen nicht möglich.
    1. Avatar von wolf66
      wolf66 -
      Zitat Zitat von maniacu22 Beitrag anzeigen
      sein System nach eventuellen Crashs wiederherstellen zu können.
      Wurde das selbst mal getestet bevor so ein Hinweis hier erscheint.
      Die Info kenne ich auch - nutze selbst andere Sicherungsmethoden und nun mal probiert.
      Es müssen alle anderen USB oder SD-Card entfernt werden weil keine Mehrfachauswahl angeboten wird.
      Nach welchen Kriterien nun MS das auswählt - frisch formatierter 16 GB-Stick wurde nicht angeboten aber nach Neuaufrauf ein 64 GB USB-Laufwerk - via USB-Remove entfernt.
      Das ist mein Grundsinstalllaufwerk für Neuinstallierungen von OS-Systemen
      Dann wurde die 32 GB SD-Karte angeboten (Portable Apps Laufwerk) obwohl nun auch noch der frisch NTFS-formatierter 32 GB-Stick mit entsprechender Bezeichnung dran war.
      SD entfernt und jetzt kam auch der 32 GB-Stick zum Vorschein.
      Ausgewählt aber das anschließende Fenster sagte mir - geht nicht.

      Anhang 1284

      Habe das nun noch mal mit einen 64 GB-Stick probiert - wird auch abgelehnt.
      Dazu noch eine weitere Info - der Stick muss mit NTFS-formatiert sein sonst wird er erst gar nicht als möglicher Sicherungsort beim hinzufügen erkannt.

      edit:
      Was geht ist "Wiederherstellungslaufwerk" via Systemsteuerung - Alle Systemsteuerelemente - Wiederherstellung - Erweiterte Wiederherstellungstools - Wiederherstellungslaufwerk erstellen -
      und dann "rödelt" es erst mal etwas - bitte warten -
      Da es unter einem laufenden System erstellt wird müssen Schattenkopien erstellt werden.
      Anschließend geht es los mit dem "Wiederherstellungslaufwerk" auf dem USB-Stick.

      Anhang 1285 Anhang 1286
      Anhang 1287 Anhang 1288
      Anhang 1290 Anhang 1291

      Die Bilder zum - fertig - und was dann auf dem Stick drauf ist folgen - dauert nur etwas da USB 2 nun nicht gerade die schnellste Übertragung ist und die Stickschreibgeschwindigkeit auch noch eine Rolle spielt.

      Bis ca. 30 % bin ich gekommen und dann - es ist ein Fehler aufgetreten.

      Anhang 1293

      Das ist inzwischen da gelandet

      Anhang 1294 Anhang 1295

      Damit hat es sich für mich erst mal erledigt.
    1. Avatar von wolf66
      wolf66 -
      Ungelöste Dinge sind nicht mein Ding - aber man kann manchmal nicht alles lösen.
      Noch mal gestartet nachdem vorher die erw. Datenträgerbereinigung und sfc /scannow gelaufen sind.
      Ist mir so als mögliche Ursachen durch den Kopf gegangen.
      scannow - ohne Befund und Aktionen.

      Ist nun durchgelaufen und hat 1:03 Std. gebraucht.
      Nur mal als Anhaltswert, der natürlich sehr stark von den Hardwarebedingungen abhängig ist.
      Auf dem Stick werden 4.606.803.968 byte belegt wobei diese Größe auch wieder Systemabhängig ist.
      Ein 8 GB-Stick ist also ausreichend - aber auch langsamer.

      Anhang 1297 Anhang 1298

      Anhang 1299 Anhang 1300
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Da steck ich also besser direkt meine originale Build ISO/DVD rein und installiere neu! Weniger Aufwand ,besseres Resultat und für die Nerven auch besser!
    1. Avatar von wolf66
      wolf66 -
      Du scheinst den Sinn nicht verstanden zu haben.
      Noch sind es Previews und da spielt es erst mal keine Rolle ob man neu installiert aber später bei den finalen Systemen möchte nicht jeder gleich sein Systemen neu aufsetzen und die Programme wieder aufspielen sowie die ganzen Einstellungen neu konfigurieren/anpassen nach den eigenen Vorstellungen.
      Das ist es dann das die Zeit kostet - nicht die Neuinstallation.
      Die ist nach ca. 20 Min durch und wenn man sich dann nicht seine eigenen Änderungen aufgeschrieben hat geht das "gefummel" wieder los.
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Deswegen habe ich auch eine elegantere Lösung angesprochen. Ich persönlich werde die Wiederherstellungsfunktionen von Windows nie nehmen, da die mir immer suspekt gewesen sind. Viel wirkungsvoller und auch ohne nachträgliches Gefummel sind Image-Tools. Das System einmal fertig eingestellt, wird ein Image gezogen. Bei einem Crash oder sonstwas einfach das Image zurückspielen und gut. Ist ne Sache von 15 Minuten und man hat auch kein nachträgliches "Gefummel" mehr.

      Schon immer so gemacht und werde auch nie etwas anderes machen.
    1. Avatar von wolf66
      wolf66 -
      Um das Ganze nun auch zum Abschluß zu bringen möchte man natürlich auch wissen - was kann der Wiederherstellungsstick.
      Zuvor mit Macrium ein Image angelegt um vor Überraschungen gefeit zu sein.

      Bootet ganz normal und am Anfang muss das Layout ausgewählt werden.
      Dabei liegt "German" etwas weiter hinten - also -See more Keyboard layouts.

      Anhang 1304 Anhang 1305

      Dann kommen die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten, die auch von den Reparaturoptionen der Setup-DVD bekannt sind.

      Anhang 1306

      - Use another operating system - da kommt der Wiederherstellungspunkt zum Vorschein via - Reinstall Windows 10 with this media -

      Anhang 1307

      Die Advanced options bieten dann weitere Möglichkeiten.

      Anhang 1308

      Via Continue - exit and continue to Windows 10 Pro x64 10130 SSD kommt man gleich zum installierten System zurück.

      Anhang 1309

      Use another operating System - zeigt auf dem System liegende weitere OS und ISOs.

      Anhang 1310
      Anhang 1311 Anhang 1312

      Das System hier wird mit EasyBCD 2.3 als Bootmanager konfiguriert, das auch die Möglichkeit bietet via ISO Reparaturoptionen zu starten.

      Damit ist es für mich abgeschlossen und jeder kann daraus machen was er möchte denn ich denke, nun sind alle Möglichkeiten aufgezeigt.

      Ob die andere Funktion via Einstellungen nur im Moment noch nicht arbeitet ?
      Die Finale abwarten und dann sehen, dass auch dort USB als möglicher Installations-Speicherort richtig erkannt wird.
      Diese jetzt aufgezeigte Möglichkeit gab es schon immer.

      maniacu22
      Ich persönlich werde die Wiederherstellungsfunktionen von Windows nie nehmen, da die mir immer suspekt gewesen sind.
      Aber hier wird etwas vorgeschlagen, das selbst nicht getestet wurde.
      In den bisher vorliegenden Builds arbeitet es anscheinend noch nicht richtig - das ist gegenüber den anderen Usern, die nicht so im Stoff stehen nicht fair, weil sie sich darauf verlassen, dass Hinweise auch funktionieren.
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