• Detaillierte Hardwareinformationen des eigenen PCs anzeigen lassen - so gehts

    Kein Computer gleicht dem anderen, weshalb auch Foren wie das unsrige Windows-10-Forum existieren, in welchen sich Nutzer bei Problemen gegenseitig helfen. Bei der Erstellung eines Hilfe-Threads vergessen allerdings auch viele Nutzer, dass eben kein PC dem anderen gleicht und somit auch, dass wenn das Problem auf dem eigenen PC vorhanden ist, dies kein generelles Problem sein muss. Oftmals liegen Probleme auch in der verwendeten Hardware, womit diese nicht gelöst werden können, wenn detaillierte Angaben dazu fehlen und die Helfer meist genauso ratlos wie die Hilfesuchenden dastehen. Dazu kommt, dass nicht jeder Nutzer über das genaue Innenleben seines Rechners Bescheid wissen kann oder auch muss - wichtig ist nur zu wissen, wie man an diese nützlichen Informationen gelangt. In diesem Praxis-Tipp möchte ich euch eine Möglichkeit vorstellen, mit welcher ihr von vornherein die meisten Gegenfragen zur verwendeten Hardware im Keim ersticken und somit auch schnellere Hilfe erwarten könnt



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    Oftmals reicht es nicht aus, wenn bei der Erstellung eines Hilfe-Threads hier oder in anderen Foren ausschließlich die Version des Betriebssystems angegeben wird, da der sogenannte Fehlerteufel oftmals im Detail zu finden ist. Zu diesen Details zählen zum Beispiel auch die Versionsnummern der verwendeten Anwendungs-Programme sowie auch Informationen zur verwendeten Hardware. Hat man sich einen Fertig-PC von Herstellern wie Dell, HP oder auch Medion gekauft, ist es für die Helfenden relativ einfach, an die entsprechenden Hardwarekonfigurationen zu gelangen und somit auch hilfreiche Antworten geben zu können.


    Sollte das Sorgenkind PC allerdings mit oder auch ohne fremde Hilfe individuell zusammengestellt worden sein, sind natürlich auch in diesem Fall detaillierte Informationen über Mainboard, BIOS-Version, CPU, Grafikkarte, Speicher, Treiber-Versionen und vieles mehr notwendig, um dem Fehlerteufel auf die Schliche zu kommen. Nicht jeder PC-Nutzer weiß allerdings, von welchem Hersteller das Mainboard ist oder welche BIOS-Version dort installiert ist. Auch die Wenigsten Nutzer, wollen den PC öffnen, um nachzusehen oder sich dazu in den Weiten des BIOS verirren. Für genau solche Fälle sind Systemanalyse-Tools wie zum Beispiel HWiNFO programmiert worden, die sogar als portable Version nicht einmal auf dem entsprechenden Rechner installiert, sondern einfach nur ausgeführt werden können.


    Das Tool HWiNFO eignet sich hervorragend für die Angabe von Systemkomponenten, da es nicht nur Informationen zu Prozessor, Arbeitsspeicher, Mainboard, Grafikkarte, Systemspeicher, Soundkarte, Netzwerk und Co. auflistet, sondern auch die genaue Angabe zu angeschlossenen Monitoren liefert, die von Windows selbst meist nur als Plug´n-Play fähige Monitore ausgibt. Die gesammelten Daten werden zudem nicht nur in übersichtlichen Diagrammen dargestellt, sondern können auf Wunsch auch in verschiedene Formate wie CSV oder XML exportiert werden, um diese zum Beispiel in Form eines Mail-Anhangs verschicken zu können.



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    Eine weitere, sehr mächtige Option besteht in der Echtzeit-Überwachung mit der Bezeichnung "Sensors", mittels welcher unter anderem auch sämtliche Temperaturen, beginnend mit denen der CPU, über das Mainboard, RAM, Festplatten/SSDs sowie auch die der Grafikkarte genau ausgelesen werden können. Wer möchte, kann auch die in HWiNFO integrierte Benchmark-Funktion nutzen, über welche die Leistung einzelner Systemkomponenten analysiert und mit anderen PC-Modellen verglichen werden kann.


    Den Download von HWiNFO könnt ihr direkt auf der Webseite anstoßen, wobei ihr hierzu aber in Erfahrung bringen solltet, ob ein 32- oder 64-Bit Betriebssystem verwendet wird. Empfehlenswert ist hier der Download als portable Version, da diese nicht gesondert installiert werden muss und direkt von einem USB-Stick verwendet werden kann.

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    Meinung des Autors
    Ein neuer Thread im Forum mit dem Titel "Geht nicht" hilft keinem wirklich weiter. Oftmals können dann auch noch wichtige Informationen bezüglich der eingesetzten Hardware nicht genannt werden. Für solche Fälle eignen sich Tools wie HWiNFO richtig gut. Selbst für PC-Verteranen wie unsereins kann HWiNFO immer noch auf die Schnelle Informationen wie zum Beispiel die BIOS-Version bereitstellen, für die man ansonsten eben einen Besuch im BIOS einplanen müsste. Einfach als portable Version auf einen USB-Stick gezogen und schon hat man ein mächtiges Toll an seiner Seite, welches wirklich sämtliche im PC befindliche Hardware extrem detailliert aufschlüsseln kann.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      HWiNFO ist hier auch mein bevorzugtes Hardware-Info-Programm. Ist wirklich top, besonders für lau.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      MSINFO32 ist noch "lauer" ...
      Finde HWiNFO auch klasse, vorallem auf USB Stick die Portable.
    1. Avatar von typo2708
      typo2708 -
      Kann mich nur anschließen, HWiNFO ist super. Der Entwickler meldet sich sogar selbst bei dir wenn du eine Frage hast.
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Windows hat auch selber so was an Bord.
      Altes Controlpanel/Administrative Tools/System Information.
      Hab aber auch noch zusätzlich Hw Info 64 zur Hand.Sehr gutes Tool.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Und dann gibts auch noch das hier: https://www.win-10-forum.de/attachme...nformation.zip, das die wichtigsten Angaben aus dem System liest.

      Viele Wege führen nach Rom, wenn man Angaben zum System haben möchte.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Ich wittere Schleichwerbung.... )
      Das habe ich natürlich auch auf dem Stick.
      Bisher finde ich alles hier genannte sinnvoll.
      Die Kauftools bieten ja meist nur noch "Performance Tools" zusätzlich. Von den eingebauten Treiber Tools raten wir ja sowieso ab.
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