• AMD Radeon RX 580/8G: Entspannung der Liefersituation lässt auch die Preise sinken

    AMDs Mittelklasse-Grafikkarten, die auf dem Polaris-Chip basieren, sind für das "Schürfern" von Krypto-Währungen wie zum Beispiel Ethereum besonders attraktiv, wodurch für diese Modelle eine lange Zeit nicht nur die Verfügbarkeit äußerst eingeschränkt gewesen ist, sondern damit einhergehend auch die dafür aufgerufenen Preise exorbitant hoch gewesen sind. Mittlerweile scheint sich aber die Marktlage beruhigt zu haben, da nicht nur immer mehr Grafikkarten-Modelle auf Basis des Polaris-Chips im Handel verfügbar, sondern dadurch auch wieder bezahlbar sind. Ein Blick auf das beliebte Mittelklasse-Top-Modell in Form der Radeon RX 580/8G zeigt, dass nun auch AMD-Grafikkarten wieder durchaus attraktiv sein können



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    Bildquelle: geizhals.de


    Wollte man sich in den vergangenen Monaten ein Grafikkarten-Modell aus dem Hause AMD gönnen, so musste man dafürr unverhältnismäßig tief in die Tasche greifen. Einen großen Faktor für diese Markt- und auch Preissituation hat der Mining-Boom zu verantworten, durch welchen nicht nur eine stark begrenzte Angebotslage, sondern damit einhergehend auch ein entsprechendes Preisgefüge entstanden ist, welches vorrangig im Mid-Range-Bereich der Grafikkarten teilweise absurde Preise veranschlagt hat.


    Seit wenigen Wochen hat sich diese Situation merklich verbessert, so dass nun die Verfügbarkeit des Top-Modells der Mittelklasse-Karte in Form der Radeon RX 580/8G zugenommen hat, sondern auch deren Preisgestaltung im freien Markt wieder annähernd auf ein Niveau gesunken ist, in welchem es im Vergleich zu Nvidia als konkurrenzfähig bezeichnet werden kann. Wirft man einen Blick in die Preisvergleichsportale wie zum Beispiel geizhals.de, fällt eine Preisanpassung nach unten auf, welche sich hauptsächlich auf die Radeon RX 580/8G zuschreiben lässt. Der Einstieg in die Mittelklasse-Karte mit ihrem acht Gigabyte großen Videospeicher beginnt mittlerweile wieder bei 250 Euro, wodurch sie sich wieder in Schlagreichweite zur etwa gleich schnellen Nvidia GeForce GTX 1060/6G positioniert, die ebenfalls ab rund 250 Euro zu haben ist. Während die Nvidia-Karte etwas sparsamer als ihr AMD-Pendant zu Werke geht, kann letztere mit 2 GB mehr Grafikspeicher punkten, was in bestimmten Situationen zum Vorteil gereicht.


    Relativ unbeeindruckt von der Entwicklung zeigt sich aktuell noch die kleine Polaris-Schwester in Form der Radeon RX 570/8G, welche aktuell sogar mit rund 267 Euro teurer als die RX 580 ausfällt. Wann hier mit einer Entspannung der Liefersituation und somit auch einer Preisbereinigung zu rechnen ist, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht absehen.



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    Meinung des Autors
    Nach den teils extremen Preissteigerungen von Grafikkarten und RAM in diesem Jahr, kann diese Entwicklung am Ende des Jahres wenigstens als kleiner Lichtblick gedeutet werden, so dass einige Aufrüst-Willige nun wieder eine Wahl beim Einkauf haben und nicht zwingend auf Nvidia angewiesen sein müssen. Wenn sich demnächst noch die Preise der kleineren Grafikkarten-Modelle sowie auch beim RAM bessern, könnte im kommenden Jahr eine neue, große Aufrüst-Welle starten, wenn dann auch die neuen Intel- und AMD-Prozessoren vorgestellt werden und verfügbar sind.Jetzt kommentieren!
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