• Alte Handys und anderen Elektroschrott kostenlos per Brief entsorgen - so geht es

    Seit geraumer Zeit können kleine Elektrogeräte ohne zurückgegeben werden, damit diese umweltfreundlich entsorgt werden. Wem der Weg zu einem Wertstoffhof oder einem Elektronikmarkt zu weit oder zu lästig ist, der kann alte Telefone, Tablets, eBook-Reader und andere Geräte auch bequem mit der Post zur Wiederverwertung einsenden. Wir erklären nachfolgend, wie das geht und was beachtet werden sollte


    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/14612-smartphone-recycling-electroreturn.jpg

    Laut der Neufassung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) besteht für Händler mittlerweile die Pflicht, "Altgeräte, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25 Zentimeter sind, in haushaltsüblichen Mengen unentgeltlich zurückzunehmen, wobei die Rücknahme nicht an den Kauf eines Elektro- oder Elektronikgerätes geknüpft werden darf (0:1 Rücknahme)". Es gilt jedoch auch: "Verbraucherinnen und Verbraucher sind verpflichtet, ihre ausrangierten Elektro- und Elektronikgeräte separat vom Hausmüll zu entsorgen.". Es gibt also sowohl das Recht, als auch Verpflichtung, ausgediente Altgeräte einer umweltgerechten Entsorgung zuzuführen und diese nicht einfach in die Mülltonne zu schmeissen. Als Annahmestellen stehen zum einen kommunale Sammelstellen, zum anderen aber auch "Vertreiber mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikgeräte von mindestens 400 Quadratmetern" bereit. In vielen Fällen ist auch der Versandhandel ein Ansprechpartner. Elektronikmüll über diese Wege zu entsorgen, kann aber mitunter recht zeitaufwendig sein, weshalb es schlicht nie getan wird und die ausgedienten Geräte in einer Schublade oder im schlimmsten Fall im Abfalleimer enden.


    Als Alternative bietet sich die Deutsche Post, denn diese bietet unter dem neudeutschen Namen Electroreturn eine kostenlose Entsorgung an. Über das recht neue System können kleine Geräte per Brief kostenlos an eine Verwertungsgesellschaft gesendet werden. Es kann dabei alles verschickt, was in einen sogenannten Maxi-Brief mit Abmessungen bis zu 35 × 25 × 5 cm passt, sofern ein Höchstgewicht von 1.000 Gramm nicht überschritten wird. Dabei sollte der maximalen Dicke von nur 5 cm besonderes Augenmerk zukommen, denn diese ist schnell erreicht und dürfte zum Beispiel vom Fotoapparat im obigen offiziellen Foto der Post sicher überschritten werden. Pro Briefumschlag dürfen maximal zwei akkubetriebene Geräte wie Mobiltelefone eingeschickt werden, wobei der Akku im Gehäuse eingelegt sein muss. Vor dem Versand sollten nach Möglichkeit alle Daten gelöscht und/oder eine Zurücksücksetzung in den Auslieferungszustand vorgenommen werden. Auf dem genannten Weg können auch alte Druckerpatronen zur Entsorgung gebracht werden (bitte auch hier auf die Abmessungen achten), die zum Schutz gegen Auslaufen jedoch in Zeitung oder einer Plastiktüte eingewickelt werden sollten.


    Die kostenfreie Versandmarke (PDF-Dokument) kann auf der eigens eingerichteten Homepage der Post heruntergeladen und ausgedruckt werden. Der mit dem Adressetikett versehen Brief entweder in den nächsten Briefkasten geworfen werden, oder problemlos in jeder Post-Filiale abgegeben werden. Für den Versand und die eigentliche Verwertung fallen keine Kosten an, wenn man vom Umschlag absieht. Es gibt auch keine Beschränkungen bei der Menge, weshalb nach dem Ausmisten auch beliebig viele Geräte eingeschickt werden können. Gegebenenfalls müssen einfach mehrere Briefe versendet werden. Welche Geräte wie versendet werden dürfen, wird in den FAQ zum Thema noch ausführlicher erklärt.


    Auch größere Geräte wie Laptops oder PCs können mittlerweile kostenlos entsorgt werden, ohne dass ein Neukauf getätigt werden muss. Die bereits die erwähnten Abgabemöglichkeiten sind hier die erste Adresse. Die Post weist darauf hin, dass noch größere Elektrogeräte wie Fernseher, Kühlschränke, Trockner und ähnliches eventuell ohne Eigentransport entsorgt werden können: "das neue Elektrogesetz sieht vor, dass große Händler die Rücknahme von Elektroaltgeräten anbieten. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Händler nach den kostenlosen Retourenmarken für Elektroaltgeräte bis 31,5 kg".

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    Meinung des Autors
    Nicht jeder hat eine Abgabestelle für Elektronikschrott in seiner Nähe, und manchmal kann man sich trotz vorhandener Entsorgungsmöglichkeiten einfach nicht aufraffen. In diesen Fällen bietet die Post eine ebenso bequeme wie günstige Lösung an, solange die Geräte nicht zu groß sind. Damit sollte dem Recycling eigentlich nichts mehr im Wege stehen, oder?Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Alternativ können die Altgeräte selbstverständlich auch an meine Adresse versendet werden. Nehme alles ab... 2012 oder so. Es sei denn, der Kaufpreis war unter 200 €, dann bitte direkt in die grüne Tonne...
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Das würde hier in Indonesien nie funktionieren. Da wird alles wiederverwendet.Pakete würden nie da ankommen,wo sie ankommen sollten.
      Stattdessen sieht man die betreffenden Geräte dann irgendwann mal in einem Secondhand Shop...
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Was auf eine "traurige"Art das "Paradies" etwas entzaubert.
      Hier finde ich die Aktion nicht nur wegen der Rohstoffe äußerst sinnvoll.
      Noch besser wären lokale "Abgabebehälter" wie die Batterie Boxen im Handel.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      @IT-SK: Das mit den "Rohstoffen" sollte man nicht allzu illusioniert sehen. In den Geräten ist ohnehin recht wenig Material drin, und wenn dann die Goldkontakte, oder ähnliches geschmolzen werden, dann kann man sich vorstellen, wie wenig da wirklich recyclet wird. Auch bei den Li-Ionen Akkus, die da immer rausgestellt werden, ist es wirklich wenig, was man da tatsächlich recyclen kann. Am Ende kann sowas sogar nach hinten losgehen, wenn man mehr Energie in den Recyclingprozess hineinstecken muss, als am Ende wirklich an verwertbarem Material herauskommt, und das ist dann eher un-ökologisch, als das Gegenteil.

      Ich habe übrigens neulich eine Doku zum Thema Recycling gesehen, und mich an den Kopf gefasst, was da für ein Unfug behauptet wurde. Da würde behauptet, dass ein Dritte Welt Land, kann mich gar nicht mehr an den Namen des Landes erinnern, Deutschland so weit voraus wäre in der Müllentsorgung, und Recycling, weil Polyethylen ja verboten wäre, dabei ist gerade Polyethylen ein Kunsstoff der, im Gegensatz zu anderen Kunsstoffen, sehr gut recyclet werden kann, und gerade deshalb für Verpackungen etc. verwendet wird. Außerdem wurde dort behauptet, dass es doch gut wäre, dass man Lebensmittel gar nicht verpackt. Tja, schonmal was von Haltbarkeit und Konservierung gehört, liebe Journalisten und Filmemacher? Mal ganz abgesehen von dem groben Unfug ein besseres Entwicklungsland mit einer Industrienation zu vergleichen, in der ungleich wesentlich mehr Wohlstand, und natürlich auch Konsum herrscht. Können einfach nicht mehr nachdenken, und objektiv, und mit gesundem Menschenverstand berichten, stattdessen muss immer irgendein Schwachsinn suggeriert werden. Traurig.
    1. Avatar von HappyDay
      HappyDay -
      Der allermeiste Elektro(nik)schrott - inklusive der Geräte, die bei den kommunalen Wertstoff- und Recyclinghöfen abgegeben werden - landet doch ohnehin in Afrika, wo er unter Bedingungen weiterverarbeitet wird, die sämtlichen Gesundheits- und Arbeitsschutzrichtlinien und dem gesunden Menschenverstand Hohn sprechen. Häufig sind es Minderjährige, die nur in T-Shirts, Shorts und Flipflops gekleidet, das Isoliermaterial um die Kabel und das Plastik der Platinen verbrennen, um an die wertvollen Metalle zu gelangen. Dabei atmen sie den stechenden, hochgiften Rauch der verbrennenden Kunststoffe ein; sämtliche freiwerdenden Schadstoffe wie Schwermetalle, Dioxine usw. gelangen ungefiltert in die Luft und ins Grundwasser.

      Die Industrieländer lösen ihre Müllprobleme nicht durch nachhaltige und umweltgerechte Produktion und eine eben solche Wiederverwertung. Vielmehr verschieben sie das Problem nach Afrika und verschließen dann ganz fest die Augen vor den Konsequenzen, die diese gewissenlose Art der Müllentsorgung für Menschen und Umwelt dort haben.

      PS: Natürlich ist es offiziell verboten, Elektroschrott in andere Länder zu exportieren. Deshalb wird der Schrott ja auch offiziell nicht als "defekte, zur Entsorgung vorgesehene Geräte" deklariert, sondern als angeblich noch "funktionsfähige, gebrauchte Geräte". Bei den riesigen Mengen, die täglich in Container gepackt auf Schiffe geladen und verschickt werden, ist es für den Zoll definitiv gar nicht möglich, mehr als den Bruchteil eines Promilles zu kontrollieren. Und wie überall, wo es mit praktisch nicht existentem Risiko viel Geld durch illegale Machenschaften zu verdienen gibt, finden sich genügend skrupellose Ar***l***er, die solche Gelegenheiten beim Schopf ergreifen.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Da ich in einem Recycling Betrieb hier in HH gearbeitet habe, kenne ich die Mengen die hier verwertet werden.
      Und das ist viel, zusätzlich sind wir leider einer der Exporthäfen auch für illegalen Versand von Elektroschrott.
      "Seltene Erden" haben ihren Namen weil sie.....
      Und fast jede (ausdrücklich FAST) Form von Recycling macht Sinn, wir haben die "Blaue Kugel" nur geliehen...
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von IT-SK Beitrag anzeigen
      Da ich in einem Recycling Betrieb hier in HH gearbeitet habe, kenne ich die Mengen die hier verwertet werden.
      Und das ist viel, zusätzlich sind wir leider einer der Exporthäfen auch für illegalen Versand von Elektroschrott.
      Ja, gut, aber dur sprichst hier über die Sachen, die ihr da ausgebaut habt. Und nicht vom tatsächlichen Recycling, denn das wird in speziellen Betrieben gemacht. Ich denke kaum, dass ihr da bei euch das Metall eingeschmolzen habt. Oder das Lithium extrahiert.

      - - - Aktualisiert - - -

      Zitat Zitat von HappyDay Beitrag anzeigen
      Der allermeiste Elektro(nik)schrott - inklusive der Geräte, die bei den kommunalen Wertstoff- und Recyclinghöfen abgegeben werden - landet doch ohnehin in Afrika, wo er unter Bedingungen weiterverarbeitet wird, die sämtlichen Gesundheits- und Arbeitsschutzrichtlinien und dem gesunden Menschenverstand Hohn sprechen. Häufig sind es Minderjährige, die nur in T-Shirts, Shorts und Flipflops gekleidet, das Isoliermaterial um die Kabel und das Plastik der Platinen verbrennen, um an die wertvollen Metalle zu gelangen. Dabei atmen sie den stechenden, hochgiften Rauch der verbrennenden Kunststoffe ein; sämtliche freiwerdenden Schadstoffe wie Schwermetalle, Dioxine usw. gelangen ungefiltert in die Luft und ins Grundwasser.
      Dass die dort andere Arbeitsbedingungen haben, und auch andere Vorschriften, und Gesetze ist klar. Aber ich denke, du übertreibst da ein bisschen. Frage dich einfach, ob du als Arbeitgeber deine Arbeitnehmer systematisch vergiften würdest, wenn du wolltest, dass der Laden läuft. Schon sehr kontraproduktiv.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Da es eine Behörde ist,
      kann ich Dich beruhigen,
      es wird auf Drei Stellen hinter dem Komma alles penibelst dokumentiert da es vor Ausschüssen nachgewiesen werden muss um die Verwaltungskrake zu befriedigen(auch eine Krankheit..)..aber vielleicht "Back zu den Briefumschlägen" ;-)
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Was chakkman in # 5 beschreibt,kann ich fur Indonesien nur bestätigen.Schwachsinn!
      Zb. Plastiktüten im Supermarkt kostenplichtig machen,hat nichts bewirkt.
      Plastiktaschen werden hauptsáchlich hinter jedem Haus,verbrannt.
      Es liegt an der Ungebildetheit der Menschen. Die denken,wenn man dieses Plastik verbrannt hat,ist es ja weg... also Problem gelöst . Die gefährlichsten Luftverschmutzungen,sieht man ja leider auch nicht.
      Wegen den alten Handys,etc. würde ich sie vielleicht erst kräftig mit dem Vorschlaghammer bearbeiten,bevor ich sie in einer Tüte veschicke.
    1. Avatar von nooboddyy
      nooboddyy -
      Zitat Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
      Wegen den alten Handys,etc. würde ich sie vielleicht erst kräftig mit dem Vorschlaghammer bearbeiten,bevor ich sie in einer Tüte veschicke.
      Besser dann gleich in die Tonne damit )
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Ich sehe Du hast den Sinn des Threads voll.....
    1. Avatar von EynSirMarc
      EynSirMarc -
      Hööö alte Handys Gratis abgeben pöööö, verkaufen komm schnell mal 30 Euro zusammen pro gerät, wenn schön alt ist.
      Manchmal gibst auch für zerstörte Handy Geld wen wer nur dieses Teil braucht.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Kann ich so nicht bestätigen. In der Regel lohnt sich für mich der Verkauf nicht, wenn man einen Appel und ein Ei dafür bekommt.

      Mobiler Beitrag
    1. Avatar von Hopihalido
      Hopihalido -
      Tja,
      wer hat der hat.
      Wenn es nur 5 Euro sind, dann freue ich mich über ein Eis for free.
      Ich hab bis jetzt noch jeden Altbestand Verkauft.
    1. Avatar von nooboddyy
      nooboddyy -
      Kann ich nur bestätigen.
      Habe schon versucht paar alte Handys zu verkaufen,.. Klar kommt drauf an was für ein Handy es ist,. Keine Frage..
      Aber zb für 5-10 euronen plus noch versicherter Versand für 5 eur., Lohnt sich nicht mal Zeit dafür zu nehmen,..

      Habe noch paar zuhause liegen, verschenke es, wenn einer versand übernimmt [emoji1]

      Gruß
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      und wozu genau hast Du die da rumliegen wo Du oben schon die "schlaue" Idee mit der Tonne eingebracht hast..? ;-)
      Oder erfreut Dich der Anblick?
      Natürlich etwas ironisch die Fragen, aber leider treffen einige Aussagen hier nicht wirklich die "eigentliche" Problematik..

      @Sabine
      Das ist jetzt aber ein spießiger Tipp, auch noch Lesen.... und verstehen..
    1. Avatar von Sabine
      Sabine -
      Zitat Zitat von nooboddyy Beitrag anzeigen
      Habe noch paar zuhause liegen, verschenke es, wenn einer versand übernimmt
      Lies mal die News von @geronimo

      Alte Handys und anderen Elektroschrott kostenlos per Brief entsorgen - so geht es

      und ab in den Umschlag. Kost' nix!

      Liebe Grüße

      Sabine
    1. Avatar von kerberos
      kerberos -
      Zitat Zitat von Hopihalido Beitrag anzeigen
      Tja,
      wer hat der hat.
      Wenn es nur 5 Euro sind, dann freue ich mich über ein Eis for free.
      Ich hab bis jetzt noch jeden Altbestand Verkauft.
      Kann ich nur zustimmen; weshalb sollte ich etwas verschenken, oder an die Post oder ähnliche Institutionen verschicken?
      Wenn ich jemanden kenne, der keine hat, kann er das ältere Gerät gerne haben. Ansonsten: Verkaufen oder ab in die Tonne,
      vorher Karte u. Speicher entfernen.
      Ist wie mit Alt-Kleider Sammlungen; die gehen nicht an Hilfsorganisationen, oder z.B. ans Kreuz; die werden aufgemöbelt,
      wieder "als gebraucht" angeboten und dann irgendwo im Ausland verkauft.
      Kein Interesse an solchen Aktionen, Danke
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Altkleider Sammlung ist aber eine Andere Hausnummer und wird zu Recht schon bekrittelt...
      Eigentlich müsstest Du dir die Frage selber beantworten können (aber vielleicht verlange ich oder der Beitrag da etwas zu viel...) ,-) > Verschenken und Verkauf durchaus ok, Horten und Tonne......
    1. Avatar von kerberos
      kerberos -
      Eigentlich müsstest Du dir die Frage selber beantworten können (aber vielleicht verlange ich oder der Beitrag da etwas zu viel...
      Da hast du mich wohl eher missverstanden; etwas anderes hatte ich (hoffentlich) nicht geschrieben
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Anscheinend wirklich,
      nicht jede Form des Recycling macht Sinn.
      Einige schädigen wirklich arme Länder die dadurch im ersten Blick Unterstützung erfahren sollen. :-)
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Es sind die Korruptoren der armen Länder.
      Da meint es Deutschland gut und schickt einen ganzen Kontainer voll mit gebrauchten Kleidern nach Jakarta
      Die Teile kommen sogar gründlich gewaschen, desinfiziert und teilweise sogar geflickt/genäht hier an.
      Von Jakarta werden dann ganze Pakete an Secondhand Organisationen verkauft die ihrerseits die Kleidungsstücke auch wieder mit Gewinn verkaufen wollen.
      Und sicher geht das auch mit anderen Gebrauchsartikeln ähnlich zu. Auch mit Elektronik.
      Früher oder später landet dann auch all das Zeug auch hier in den Müllhalden und verdreckt hier die Umwelt,statt im Ursprungsland.
      Elektronikschrott aus den Verbraucherländern, wird übrigens auch Kontainerweise in Jakarta angeliefert zur "Entsorgung".....
      Wer also in Deutschland brav seinen Elekroschrott in der Tüte verschickt,muss damit rechnen,dass damit ein Kontainer nach Übersee gefüllt wird. Sauber,sauber...
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Der Versand den Du nennst ist aber definitiv illegal!
      Wäre es da nicht im Interesse aller Beteiligten nicht alles über einen Kamm zu scheren und neuen Verfahren zum Abstellen dieser Missstände eine reale Chance zu geben? ;-)
      https://blog.deutschepost.de/electroreturn/
    1. Avatar von kerberos
      kerberos -
      Zitat Zitat von IT-SK Beitrag anzeigen
      Der Versand den Du nennst ist aber definitiv illegal!
      Ein Scherzlein von dir, oder ...
      Ist doch klar dass es illegal ist, aber es wird dennoch und permanent ausgeführt; und die Umweltbehörden wissen davon - und tun nichts dagegen Als die Altkleider-Sammlung neu aufkam, war auch jeder begeistert, und zu Anfangs haben die meisten mitgemacht. Bis genau das aufgetreten ist, was Heinz oben und zuvor beschrieben hat: Aus Alt mach Neu - für teures Geld. die großen Unternehmen verdienen, die Spender bekommen eh nichts, die Arbeiter - Wäschereien, Näherinnen Vertreiber - schuften für einen Hungerlohn.
      Solche Vertriebswege sollten nicht weiter unterstützt werden. Was denkst du wohl, wo dieser Elektroschrott landet? Bestimmt nicht bei einem Endverbraucher in unserer Republik, aber vielleicht in einem Container, oder das Zeugs wird vielleicht irgendwo in der Natur oder im Meer verklappt.
      Machen wir uns doch nichts vor; auch die Post ist ein Unternehmen, und auf Gewinn aus. Dass die Post dann im Anschluss weiß, wer wo und wann den Dreck "entsorgt" hat, davon gehe ich auch nicht aus.
      Hier gebe ich Heinz zu einhundert Prozent Recht: Lieber verschenken, oder im heimischen Müll (solche Annahmestellen gibt es in fast jeder Stadt) entsorgen. Einfach mal bei der Stadtverwaltung oder im Rathaus nachfragen. Dann kommt es wenigstens hier irgendwo in den heimischen Entsorgungsvorgang.
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Von einem Nachbar weiss ich es ganz genau:
      Bei dem werden zwei,drei mal pro Jahr Kontainer vor das Haus gefahren die vom Hafen in Jakarta kommen und dort per schiff on Europa ankamen..
      Inhalt sind alte Reifen,die in Europa zwar als abgefahren gelten,es hier aber noch Jahre lang tun
      Er kauft diese günstig En Gros ein und verkauft sie hier in der Provinz.
      Ob das wirklich illegal ist,weiss ich nicht. Wenn europäische Firmen Abkommen unterzeichnen,und solcher Müll in Drittweltländern angeblich günsiger zu entsorgen sei so sind das ganz normale Verträge.
    1. Avatar von kerberos
      kerberos -
      Wenn ich es selbst nicht gesehen hätte:
      Vor einigen Jahren im Hauptbahnhof in Frankfurt, am Bahnsteig; ich stand dort, habe eine geraucht, neben dem Ascher, und dann kamen Arbeiter der Bahn mit einem Wägelchen und haben alle Behälter, die dort am Bahnsteig waren (Restmüll - Papier - Plastikmüll - Glasflaschen) in einen großen Behälter auf ihrem Anhänger geworfen, bzw. dort entleert. als ich dann nachgefragte, meinte einer der Bahnmitarbeiter "Glauben sie denn wirklich dass das alles getrennt wird? Oder denken sie vielleicht dass wird das dann vor der Abholung nochmal neu trennen? Nein, das kommt alles so zusammen auf die Deponie" Na Mahlzeit ... Bei uns im Viertel hatten wir mal Glascontainer - die sind auch seit Monaten verschwunden.
      Verarschen kann ich mich selbst. Man sollte eher mal die Leute am Kragen fassen, und ordentlich zur Kasse bitten, die mit solchen "Müllgeschäften" ihren Lebensstandard finanzieren, oder auch denen mal auf die Schulter klopfen, die ihren Unrat im Wald, auf der Autobahn an den Parkplätzen oder sonst wo "entsorgen".

      Hier noch zum Beitrag #25, als Nachtrag zum eigentlichen Thema

      http://www.br.de/br-fernsehen/sendun...muell-100.html
      http://www.br.de/br-fernsehen/sendun...toffe-100.html
      http://www.focus.de/panorama/welt/um...d_4677223.html
      http://www.zeit.de/wissen/umwelt/201...gal-exportiert (Beitrag von 2010! also schon lange bekannt)

      Altkleidersammlung

      https://www.youtube.com/watch?v=djXkFedpTrE

      http://www.br.de/br-fernsehen/sendun...toffe-100.html
      https://www.berlin.de/special/immobi...man-die-t.html
      https://www.berlin.de/special/immobi...man-die-t.html
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Man muss sich ja bewusst sein,dass ein Entsorgung mit Trennung und Auschlachten on Komputern etc. auch Arbeitskräfte benötigt,die bezahlt werden müssen. Wenn ich ein RAM brauche,so kaufe ich das sicher neu und nehme keins das aus einem ausgeschlachteten Komputer stammt,auch wenn es passen würde und billiger wäre.
      Es ist ganz einfach ein Minusgeschäft
      Gehört zwar nun nicht direkt hier hin,passt aber trotzdem
      Im "Baselbiet" bekannt für Kirschen,liessen Bauern die Früchte am Baum verfaulen,weil die Ernte teurer war als der Erlös auf dem Markt