• Windows 10 - automatische Updates deaktivieren / Updates dauerhaft deaktivieren - so gehts - UPDATE

    Mit der Einführung von Windows 10 hat sich das Update-Verhalten im Vergleich zu vorherigen Windows-Betriebssystemen grundlegend geändert. Fast täglich können die Nutzer mit Updates rechnen, auch wenn diese noch so klein ausfallen. Doch bei größeren Updates, die automatisch downgeloadet und installiert werden, verlangt der PC einen Neustart, welcher in der Standard-Einstellung automatisch erfolgt, egal ob man als Nutzer gerade angemeldet ist oder nicht. Wie sich unter Windows 10 die automatischen Neustarts bei Updates verhindern lassen oder Updates gänzlich deaktiviert werden können, erfahrt ihr in diesem Praxis-Tipp



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/8500-windows-modifikation.jpg


    Original-Artikel vom 01.09.2016 17:11 Uhr


    Viele Nutzer, die ihren PC über Nacht anlassen, weil dieser irgendwelche Aufgaben wie Downloads oder Ähnliches zu erledigen hat, kennen das nur zu gut, dass der PC irgendwann in der Nacht ein Update automatisch bezogen und installiert hat und im Anschluss einen Neustart durchgeführt hat, wodurch vorher nicht gesicherte Daten verloren sind. Unter Windows 10 wurde von Microsoft allerdings eine Funktion implementiert, über die sich einstellen lässt, wann das Betriebssystem einen Neustart durchführen darf und wann nicht. Da diese Funktion allerdings ein wenig versteckt liegt, erklären wir euch in diesem Praxis-Tipp, wie ihr vorzugehen habt.



    • klickt im Startmenü auf Einstellungen und im folgenden Fenster auf Update und Sicherheit
    • unter Windows Update klickt ihr auf Erweiterte Optionen wodurch sich ein weiteres Fenster öffnet
    • unter Installationsart für Updates auswählen bei der aktuell Automatisch (empfohlen) angezeigt wird, öffnet ihr das Drop-Down-Menü und wählt Zur Planung eines Neustarts benachrichtigen



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/8497-windows-update-1.jpg


    Die Einstellungen werden automatisch gespeichert, so dass das Fenster einfach wieder geschlossen werden kann. Ab sofort werden anstehende Updates zwar weiterhin automatisch geladen und installiert, das System fragt aber nach einem Neustart und macht dies nicht mehr selbständig.


    Hinweis: Mit dem Fall Creators Update (1709) und sehr wahrscheinlich auch mit der für April 2018 zu erwartenden Version 1803 hat Microsoft die Erweiterten Optionen "aufgebohrt", so dass ein zeitlich begrenztes Aussetzen der Funktions- sowie auch Qualitäts-Updates separat einstellbar sind. Worauf hier zu achten ist, erfahrt ihr im entsprechenden Update-Bereich vom 27.02.2018, der weiter unten im Artikel zu finden ist.

    Automatische Updates unter Windows 10 dauerhaft deaktivieren - auf eigene Gefahr



    Hinweis: Wer diese Funktion nutzt, erhält keinerlei Updates mehr, wodurch Sicherheitslücken entstehen können, für deren entstandenen Schaden weder wir noch Microsoft zur Verantwortung gezogen werden können. Wer seine Updates und somit auch die Sicherheitsupdates wissentlich deaktiviert, sollte sich im Vorfeld im Klaren sein, welches Risiko man damit eingeht.

    Wie schon unter Windows XP, Windows Vista, Windows 7 und auch Windows 8.x lassen sich auch unter Windows 10 die Updates gänzlich deaktivieren. Diese Methode ist unter Windows 10 Pro getestet worden. Ob dies auch mit einem Windows 10 Home möglich ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Folgende Vorgehensweise ist zu beachten:


    • klickt auf Start und gebt dort Dienste oder services.msc ein und bestätigt mit Enter
    • Im sich jetzt öffnenden Dienste-Fenster scrollt ihr fast bis ganz nach unten und klickt mit der rechten Maustaste auf den Eintrag Windows Update - wählt Beenden
    • klickt nun noch einmal mit der rechten Maustaste auf Windows Update und wählt Eigenschaften
    • ändert hier den Starttyp von automatisch oder manuell auf deaktiviert
    • bestätigt nun die Änderungen mit Übernehmen, wodurch die automatische Windows Updates deaktiviert sind



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/8498-windows-update-2.jpg

    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/8499-windows-update-3.jpg


    Ihr könnt diese Änderungen jederzeit rückgängig machen, doch bedenkt, dass Microsoft die Windows-10-Versionen nur bis zu einem gewissen Punkt kumulativ aufbaut. Die erste Build 10240 vom Juli vergangenen Jahres erhält aktuell keine Updates mehr von Microsoft. Zu den aktuellen Builds zählen die Build 10586 (TH2 vom November vergangenen Jahres) sowie die Build 14393 (Anniversary Update vom 02. August 2016), die aktuell noch in Wellen verteilt wird.



    UPDATE: 03.01.2017 13:08 Uhr


    Mit den letzten Windows-Updates ist eine automatische Neustartfunktion (Reboot) eingeführt worden, welche den PC nach einem Update automatisch neu starten lässt, ohne auf eventuell geöffnete Programme oder Anwendungen zu achten, so dass dort keine Speicherung durchgeführt wird und Daten verloren gehen können.


    Die Kollegen von Sempervideo haben jetzt weitere Möglichkeiten aufgeführt, welche einen automatischen Neustart nach einem Update verhindern können.



    Nutzungszeit ändern


    Microsoft hat in Windows 10 eine Funktion implementiert, die unter dem Begriff "Nutzungszeit" zu finden ist. Insofern zum Abschließen einer Updateinstallation ein Neustart nötig ist, wird der PC innerhalb der eingestellten Nutzungszeit nicht automatisch neugestartet. Um die Nutzungszeit euren Bedürfnissen anzupassen, geht ihr wie folgt vor.


    • klickt auf "Start" und anschließend auf "Einstellungen" - oder nutzt das Info-Center (unten rechts in der Taskleiste) und wählt dort "Einstellungen"
    • navigiert nun weiter über "Update und Sicherheit" und klickt im Bereich "Windows Update" auf "Nutzungszeit ändern"
    • hier könnt ihr nun einen Zeitrahmen einstellen, in welchem der PC keinesfalls einen automatischen Neustart durchführen soll



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/11040-win10-update-01.jpg

    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/11041-win10-update-02.jpg


    Hinweis: Vor dem Neustart wird von Windows geprüft, ob sich der PC gerade in Verwendung findet. Wie genau Microsoft "Verwendung" definiert, habe ich bislang noch nicht herausfinden können. Es ist also möglich, dass wenn sich der PC im Bildschirmschoner-Modus oder gar Ruhezustand befindet, der automatische Update-Dienst dennoch ohne Nachfrage durchgeführt wird.

    Update-Dienst in der Aufgabenplanung deaktivieren


    Eine weitere Möglichkeit, die automatischen Updates zu verhindern kann in der Deaktivierung des Reboot-Dienstes in der Aufgabenplanung gefunden werden. Dazu geht ihr wie folgt vor:


    • "Rechtsklick auf Start" -> "Systemsteuerung"
    • "System und Sicherheit" -> nach unten scrollen und auf "Verwaltung"
    • "Doppelklick" auf "Aufgabenplanung"
    • navigiert nun in der linken Spalte zu "Aufgabenplanungsbibliothek" -> "Microsoft" -> "Windows" -> "UpdateOrchestrator"
    • habt ihr den "UpdateOrchestrator" angewählt, sucht ihr in der mittleren Spalte nach dem Eintrag "Reboot", führt einen Rechtsklick darauf aus und wählt "Deaktivieren"



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/11042-win10-update-03.jpg

    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/11043-win10-update-04.jpg


    Wem die schriftliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zu kompliziert sein sollte, kann sich auch gerne das Video von SemperVideo ansehen:




    UPDATE vom 27.02.2018 - 11:41 Uhr



    Da es bei uns im Forum immer wieder zu Fragen und Diskussionen kommt, inwieweit ein Windows-10-Update zu verschieben oder gänzlich zu deaktivieren ist, muss ich zu den in diesem Artikel genannten Vorgehensweisen ein Update einfügen, da sich die Erweiterten Optionen im Bereich Windows Update im Vergleich zu den älteren Windows-10-Versionen einiges geändert hat.


    Klickt ihr jetzt auf Start -> Einstellungen -> Update und Sicherheit -> Windows Update -> Erweiterte Optionen, erhaltet ihr mit dem Fall Creators Update nun folgende Einstellungsmöglichkeiten:



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/18825-01.jpg


    Unter Punkt 1 lassen sich nun Funktionsupdates um bis zu 365 Tage aufschieben. Mit Funktionsupdates sind hier im Allgemeinen die halbjährlichen Feature-Updates gemeint, wie sie das Fall Creators Update (1709) aber auch die für April zu erwartende Version 1803 darstellt.


    Über Punkt 2 können Qualitäts- und Sicherheits-Updates um bis zu 30 Tage aufgeschoben werden. Spätestens nach 30 Tagen werden diese allerdings zwangsweise installiert und erst danach lassen sich wieder 30 Tage einstellen, bis die nächsten Sicherheitsupdates zur Verfügung gestellt werden.


    Über Punkt 3 kann mittels Schieberegler festgelegt werden, die Installation sämtlicher Updates, also Funktions- sowie auch Sicherheitsupdates um bis zu 35 Tage aussetzen zu können.


    Letztlich steht auch noch der Punkt 4 zur Verfügung, wodurch bei Aktivierung selbst über eingerichtete getaktete Datenverbindungen ein Update angestoßen wird. Dieser Regler sollte demzufolge immer auf "Aus" stehen, ganz gleich ob ihr über WLAN, LTE oder eine Kabelverbindung mit dem Internet verbunden seid.

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    Meinung des Autors
    Obwohl ich mit Windows 7 bewusst ohne automatischen Updates mehrere Jahre sehr gut gefahren bin, möchte ich keinem empfehlen, das im zweiten Teil des Ratgebers dauerhafte Deaktivieren von automatischen Updates durchzuführen. Der Vollständigkeit halber habe ich es aber dennoch mit aufgeführt. Die automatischen Neustarts zu verhindern ist allerdings eine Sache, die sehr vielen Nutzern ans Herz zu legen ist.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Nur gut,dass du auch ausreichend vor den Folgen gewarnt hast.Ich hätte die Beschreibung wegen den Diensten gar nicht erst publiziert.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Warum Heinz,
      Du musst bedenken es gibt noch immer zahlreiche Systeme die wegen Inkompatibilität einiger Bauteile ganz streiken oder eben Dinge wie Webcam, Scanner und ähnliches hängt. Microsoft kann natürlich nicht allen gerecht werden, aber wer nur so wie hier beschrieben sein System momentan normal nutzen kann?
      Klar gibt es keine Garantie und ich warte schon wenn die ersten wieder was anderes geklickt haben und dem Thread, Windows 10 oder wem auch immer Schuld geben können.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      @IT-SK
      You made my Day!
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      War das jetzt Ironie....schmoll
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      @IT-SK
      Keine Ironie! Sondern die bittere Erkenntnis, dass es wenigstens den einen oder anderen gibt, der nicht nur Windows und seinen Updates die Schuld für ausfallende Geräte zuschiebt. Könnte man sogar fast erhellend nennen, wenn die Realität nicht anders aussähe.
    1. Avatar von H.Popp
      H.Popp -
      Ich habe kein Problem damit, Updates zu installieren, aber ich würde gerne selbst entscheiden, welche Updates installiert werden und welche nicht.
      Ist das bei Windows 10 Pro noch irgendwie möglich?
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Die Updates sind seit Windows 10 verpflichtend und können nur aufgeschoben werden!
    1. Avatar von H.Popp
      H.Popp -
      Das heißt dann aber in der Konzequenz, dass Microsoft verantwortlich ist, wenn ein fehlerhaftes Update auf meinem Computer Probleme verursacht?
    1. Avatar von MS-Sklave
      MS-Sklave -
      Quatsch mit Sosse!

      Entschuldige, dass ich so direkt reagiere, aber offensichtlich hast Du IT-SK und areiland nicht verstanden.
      Lies Dir deren Beiträge noch mal genau und aufmerksam durch.

      Alex schrieb doch gerade: Man kann den ZEITPUNKT der Updates verschieben.
      So erhältst Du einen Sicherheitspuffer, kannst abwarten, ob irgendwelche allgemeinen Probleme oder Bugs hier gepostet werden, auf ein fehlerkorrigiertes neues Update von MS warten oder selber Vorkehrungen treffen.

      Windows ist eben kein Auto mit Automatik-Getriebe.
      Man muss sich schon ein wenig Grundwissen aneignen und mitarbeiten.
      Aber dafür hat man auch das flexibelste und universellste Betriebssystem, dass mir nicht vorschreibt, welche Hardware ich benutzen darf, sondern absolut freie Hand lässt.

      Du solltest mal ein bisschen aktiv mitarbeiten und Dich nicht bequem im Sessel zurücklehnen nach dem Motto: So, Microsoft, nun mach mal, aber flott und reibungslos.

      Erkenne die Chancen und die Freiheit (Flexibilität), die Dir Windows gibt!!!

      Wenn Dir das nicht zusagt, musst Du eben zum Apfel wechseln.
      Die stehen für Bequemlichkeit aber auch Bevormundung pur.

      Ich merke gerade, dass ich mich allmählich in Rage rede oder besser schreibe.
      Aber, ich kann dieses Gesülze von "Microsoft hat Schuld" einfach nicht mehr hören ohne spontan Akut-Plaque zu bekommen.

      So, keine Angst, mein "Anfall" ist schon wieder vorbei.
      Meine Ausdrucksweise lässt wohl manchmal zu wünschen übrig, aber zum Inhalt stehe ich voll und ganz.

      Zum Abschluss möchte ich mich nochmals bei Dir entschuldigen.
      Im Laufe meines, inzwischen doch schon recht langen, Berufslebens habe ich einfach eine ganz schlimme "Microsoft hat Schuld"-Allergie entwickelt. Mein Arzt meint, es besteht keine Chance auf Heilung, ich muss damit leben.

      Nimm das alles nicht so persönlich, aber denke mal darüber nach.
    1. Avatar von H.Popp
      H.Popp -
      Sorry, dass ich dich mit meiner etwas ironisch gemeinten Bemerkung in Rage gebracht habe. Ich hoffe es geht dir wieder gut.

      Ich schrieb das, weil Microsoft bisher immer darauf hingewiesen hat, dass wer keine Updates macht, für auftretende Fehler selbst verantwortlich ist. Ist ja auch richtig.
      Es gibt aber auch leider Updates, die Fehler bei Software von anderen Herstellern verursachen können. Natürlich ist da dann Microsoft nicht verantwortlich.

      Wir haben in unserer Firma immer mal wieder den Fall, dass ein Softwarehersteller darauf hinweist, dass es mit einem neuen Windows-Update Probleme gibt und dieses sollte erst mal nicht installiert werden. Jetzt kann ich dann zwar die Installation der Updates aufschieben, aber nicht das Problemupdate erst mal weglassen und die anderen installieren.

      Ich sehe in diese Methode keinen Vorteil, tut mir leid.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Ich wills mal so sagen: Auf keinem meiner, oder von mit betreuten, Rechnern musste in den letzten sieben Jahren (Windows 7, 8, 8.1 und 10) einmal ein Update verhindert oder deinstalliert werden - weil es zu Problemen mit Updates kam.

      Diese ganzen Probleme sind überwiegend auf Benutzereingriffe und Inkompatibilitäten zurückzuführen. Hätte ausserdem nicht jeder sofort nach Installation von Windows 10 "Spionage" geschrien und die ganze Telemetrie blockiert, dann hätte Microsoft jederzeit genug Daten um Problemen rechtzeitig zu begegnen und sie zeitnah zu fixen.
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Zitat Zitat von areiland Beitrag anzeigen
      hätte Microsoft jederzeit genug Daten um Problemen rechtzeitig zu begegnen und sie zeitnah zu fixen.
      So sehe ich das auch. Denn irgendwie wurde nur Microsoft als Buhman hingestellt. Aber wie wir "jetzt" alle wissen sollten, ist das bei der Apfel-Konkurrenz im Grunde noch viel schlimmer. Und ganz ehrlich, diejenigen die am meisten darüber debattiert haben sind doch Nutzer, die minütlich bei Facebook schreiben, was sie gerade machen. Wem tut es denn weh, wenn Microsoft wissen möchte, mit welcher Hardware-Konstellation seine Kunden arbeiten?
    1. Avatar von MaxMeier666
      MaxMeier666 -
      Zitat Zitat von maniacu22 Beitrag anzeigen
      Und ganz ehrlich, diejenigen die am meisten darüber debattiert haben sind doch Nutzer, die minütlich bei Facebook schreiben, was sie gerade machen.
      YMMD! Der war gut!
    1. Avatar von MS-Sklave
      MS-Sklave -
      @maniacu22
      Am allerschlimmsten sind die Leute, die auf'm "Topf" sitzen und dann ihr "Ergebnis" twittern, am besten noch mit Foto!!!

      @areiland
      Dein Beitrag Alex ist mir aus der Seele gesprochen.

      Zuuu viele Leute halten sich für Computer-Experten, nur weil sie einen Rechner unfallfrei ein- und ausschalten können, verfügen aber nicht mal über das fundamentalste Wissen bezüglich Aufbau und Funktion von PCs, Peripherie, Software und Treiber. Ganz zu schweigen von der Fehleranalyse und Problemlösung.

      Wenn man aber keine Ahnung von seinem "Werkzeug" hat, ist es das Einfachste, beim Auftreten von Anomalitäten, sich einen Schuldigen zu suchen, der sich nicht wehren kann, weil er ja von meinen angeblichen Problemen nichts weiss. Und so muss leider immer wieder Microsoft herhalten.

      Ja, ja, ja: Ich kann sie jetzt schon hören, die alten Wölfe, die da heulen: Ist doch klar, bei dem Nickname, dass er Microsoft hinten reinkriecht, dieser Speichellecker. Doch Gott-sei-Dank interessieren mich diese armen Typen nicht, die das Wort Selbstironie nicht kennen. Sollten vielleicht mal googeln. Und vor allem aufhören, an ihren Rechnern rumzufummeln.

      Zum Punkt Telemetrie:
      In meinen Augen ist dies eine der sinnvollen Funktionen von Windows 10.
      Sicher gab es früher auch schon die Möglichkeit eines Feedback, doch der Weg war zu aufwändig, bzw. die User sind zu bequem. Also ist es nur folgerichtig, dass MS diesen Prozess automatisiert hat. Diese Fummler sind doch nicht mal in der Lage, ein Problem verständlich zu beschreiben. Wie soll man ihnen da helfen.

      Ahnungslosigkeit gepaart mit Selbstüberschätzung sind schon für sich alleine betrachtet eine grosse Gefahr.
      Das Ganze VOR einem PC, ist eine Katastrophe.
      Ein solcher Typ mit den Händen in den "Eingeweiden" eines PCs, ist der absolute Ober-Gau, auch liebevoll User-Experte genannt.

      Leider vermehrt sich diese Spezies wie die Karnickel.
    1. Avatar von TortyBerlin
      TortyBerlin -
      Schade, dass man nicht mehr selbst entscheiden kann, welche Updates wann installiert werden sollen. Ich werde innerhalb von ca. 1 Woche zu Win 7 Ultimate zurückkehren (mit allen VOR- und Nachteilen)
    1. Avatar von Sh.Holmes
      Sh.Holmes -
      Ich hatte Windows 10 ( neue Version ) installiert. Bei einem größeren Update wurde kein automatischer
      Neustart durchgeführt, da unter Windows 10 (jedenfalls bei mir. Bin ich etwa eine Ausnahme? ) die
      "Zur Planung eines Neustarts benachrichtigen" schon standardmäßig eingestellt ist.
      Zitat von @areiland
      ...meiner, oder von mit betreuten, Rechnern musste in den letzten sieben Jahren (Windows 7, 8, 8.1 und 10)
      einmal ein Update verhindert oder deinstalliert werden - weil es zu Problemen mit Updates kam.
      Ich gebe @areiland vollkommen recht, denn ich kann mich nicht erinnern mit Updates von Microsoft
      PROBLEME gehabt zu haben, bis auf einem kleinen Nvidia-Grafikkartentreiber-Problem von Microsoft, das
      sich aber ohne wirkliche Probleme lösen lies. Updates sind nun mal zum größten Teil wichtig und sollten
      auch installiert werden.
    1. Avatar von Petra
      Petra -
      Zitat Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
      Nur gut,dass du auch ausreichend vor den Folgen gewarnt hast.Ich hätte die Beschreibung wegen den Diensten gar nicht erst publiziert.
      Es gibt absolut keinen Grund wenn ein System perfekt läuft, automatische Updates nicht zu deaktivieren, und den funktionierenden Stand so "einzufrieren". Ich weiss, die Leier "ihr müsst immer sofort updaten, ihr müsst Antivirenprogramme drauf haben etc. ist mittlerweile leider schon fast in der DNA jedes selbsternannten Hobby IT-Gurus drin. Trotzdem lohnt es sich, gegen diesen Unsinn anzukämpfen. Seit diesem ach so tollen grossen Jubiläumsupdate beispilesweise ist meine Ereignis Anzeige auf dem Test Laptop wieder voll von Fehlermeldungen. Vorher lief alles perfekt. Meine alte XP Maschine bekommt seit langem keine Updates mehr. Deshalb läuft sie seit Jahren perfekt. Ohne Probleme.
      Das Argument der Sicherheitsupdates ist ebenfalls ein Humbug. Die Chance dass man wegen einem solchen gehackt wird ist mittlerweile etwa so gross wie bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen. Zumindest für jene die nicht auf jeden Mist im Browser klicken und jedes Mail von Unbekannt öffnen und dort wenn möglich noch Anhänge anklicken.
      Ich habe vor Jahren diese Systemkillenden Antivirenprogramme abgeschafft. Wer nur etwas gesunden Menschenverstand hat braucht sie nicht. Sporadische Kontrollen bestätigen mir das.
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Hallo Petra
      Fragt sich nur,wie lange dieses "perfekt laufende System"weiter perfect laufen wird,wenn du die Updates nicht mehr machst,damit er weiterhin so perfect läuft.
      Keiner sagt,dass du Antivirenprogramme installieren musst. Du kannst auch den Defender in Windows benutzen,und einfach im Hintergrund laufen lassen.Der killt jedenfalls kein System.
      Vielleicht hast du etwas viel Frust erlebt mit deinem Rechner? Deine Einstellung deutet zumindest darauf hin,da sie ja ausschliesslich emotional ist und ohne sachlichen Gehalt.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von Petra Beitrag anzeigen
      Ich weiss, die Leier "ihr müsst immer sofort updaten, ihr müsst Antivirenprogramme drauf haben etc. ist mittlerweile leider schon fast in der DNA jedes selbsternannten Hobby IT-Gurus drin.
      Danke, dass das mal jemand ausspricht, genauso sehe ich das auch. Vor allem Hersteller von Sicherheitssoftware reiben sich doch die Finger, wenn die Nutzer verunsichert werden. Und die PC-"Fach"magazine, und IT-Portale machen da doch gerne mit, denn Panik-Stories, und Hysterie verkauft sich immer gut, und außerdem kann man sich noch freuen, damit Macht über andere zu haben.

      Ich kann übrigens bestätigen, dass es mit jedem neuen "großen" Update einige Bugs mehr gibt. Bin ich so von MS eigentlich gar nicht gewöhnt. Meiner Meinung nach wird da im Moment deutlich zuviel dran geschraubt, und vor allem auch, an so unnötigem, wie dem Look des Einstellungsdialogs, oder Feinanpassung des Looks des Info-Centers. Ist ja schön und gut, sieht auch gut aus, aber es muss dann auch funktionieren... beispielsweise bekomme ich nach dem Anniversary-Update manchmal keine Benachrichtigungen angezeigt, z.B. beim Abziehen eines USB-Datenträgers, und das auf beiden Rechnern. Sowas muss nicht sein, da wünscht man sich ein bisschen weniger "ewig neu", als vielmehr etwas Feinschliff, und Solidität.
    1. Avatar von Gast
      Gast -
      ... und ich als kleiner User mit einem läppischen Internetzugang über einen Stick, habe die absolute Trauer, denn die nicht abzustellenden Zwangsupdates fressen regelmäßig mein begrenztes Tagesdatenvolumen auf. Oft bei entsprechender Übergröße geht das über mehrere Tage und gedrosselt kann ich dann über mehrere Tage das Internet vergessen und zahle und zahle, zahle jeden Tag meinen Tagessatz für etwas, was ich nicht bestellt habe.
      Die Beschreibung der Deaktivierung klappt nicht für die Edition Windows 10 Home. Ich finde das nicht in Ordnung, man muss die Möglichkeit der Wahl haben. Zum Beispiel sollte man den Zeitpunkt des Downloads bestimmen können. Dann könnte ich mein Laptop immer mal wieder in einem fremden WLAN updaten und gut wärs. Die Installation und den Neustart verschieben bringt mir gar nichts. Also ich fühle mich wirklich "zwangsupgedated". Und das gefällt mir echt gar nicht !
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Auf der Setting /Updateseite steht doch"Updates werden automatisch heruntergeladen,ausser bei "meterd Connections".
      Weiss jetzt grad nicht wie das deutsch heisst.
      Jedenfalls kannst du in den Networkeinstellungen metered Connections aktivieren und die Updates werden nicht mehr automatisch runtergeladen.
      ...so steht es zumindest geschrieben...
      Heinz
    1. Avatar von Gast
      Gast -
      Ja, so steht es geschrieben, aber es steht eben nur so geschrieben. Metered connections heisst auf deutsch getaktete Verbindungen. Schau mal hier im WIN 10 Forum unter Allgemeines. Dort habe ich die Frage gestellt: Windows 10 - Automatische Updates unterbinden. Lies mal - dann weisst de Bescheid
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Ok, Danke für die Info.
    1. Avatar von greedo
      greedo -
      Zitat Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
      Hallo Petra
      Fragt sich nur,wie lange dieses "perfekt laufende System"weiter perfect laufen wird,wenn du die Updates nicht mehr machst,damit er weiterhin so perfect läuft.
      Keiner sagt,dass du Antivirenprogramme installieren musst. Du kannst auch den Defender in Windows benutzen,und einfach im Hintergrund laufen lassen.Der killt jedenfalls kein System.
      Vielleicht hast du etwas viel Frust erlebt mit deinem Rechner? Deine Einstellung deutet zumindest darauf hin,da sie ja ausschliesslich emotional ist und ohne sachlichen Gehalt.
      sie/er hats doch gerade erklärt und ich bin genau der selben meinung. winxp sp2 hatte ich nie drauf und hatte nie probleme. seit einem update letztens von win10 läuft mein rechner gerade mal zu 50%. dank acronis schnell behoben. bei mir sind die updates definitiv wieder abgeschaltet!
    1. Avatar von Gast
      Gast -
      Das Deaktivieren des Windows-Updates bei den Diensten bleibt aber NICHT dauerhaft bestehen. Irgendwann, wird das Teil wieder auf "ausführen" zurückgesetzt und ich muss es erneut deaktivieren. Ich dachte das hat mit dem Hochfahren des PC's zu tun, aber Nein es ist auch im Laufe des Tages - nach ein paar Stunden - wieder das Gleiche. Windows Update wird ausgeführt. Also woran kann das liegen? Gibt es noch einen Trick. Im übrigen möchte ich schon gerne selbst entscheiden was ich wann meinem PC antue oder nicht. Windows hat nicht in meine Privatsphäre einzugreifen. Das verbitte ich mir und Windows. Danke....
      LG
      Pega
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Windows überprüft das eben selbstständig und setzt den Startstatus des Dienstes zurück.

      Wenn Du Dir solche Sorgen um die Privatsphäre machst, weil Windows darauf besteht Updates zeitnah installieren zu können - dann stellt sich automatisch die Frage, ob Windows für Dich das geeignete Betriebssystem ist.
    1. Avatar von Ulrich
      Ulrich -
      #26:
      Woran das liegen kann?
      Nun, Microsoft ist eben der Meinung, daß die Updates nicht nur ihre Berechtigung haben, sondern nötig sind. Der gleichen Meinung bin ich übrigens auch.
      Und weil Microsoft eben von den Lizenznehmern ihrer Software ein gewisses Vertrauen voraussetzt, möchte man es den besagten etwas leichter machen und automatisiert die Sache eben.
      Es gibt genug Chaoten sowie Menschen mit schlicht übernommenen Meinungen, die einen Teufel brauchen, um denselben aus " Ihrem " Betriebssystem austreiben zu können, nur um sich dann später wieder über die Folgeerscheinungen beschweren zu können - eben windoof.

      Grüsse von Ulrich
    1. Avatar von Nennt mich Fachmann
      Nennt mich Fachmann -
      Also mir platzt langsam die Hutschnur mit Microsoft. Sie haben einfach kein Recht, den Nutzer zu bevormunden und einfach automatisch Updates zu installieren. Sie können den Nutzer immer wieder drauf hinweisen, so wie es immer gewesen ist! Aber diese Zwangsupdates, die nicht aufschiebbar sind, sind einfach eine Frechheit. Da werden dem User unter dem Deckmäntelchen der Sicherheit Funktionen und Programme Zwangsweise installiert, und somit seine fast Monopolstellung auszunutzen und auf weitere Programmfelder auszubreiten! (Indem einfach neue Programme installiert werden, die nicht deinstalliert werden können) Und wenn nicht einmal Leuten vom Fach das Recht gegeben werden soll, Herr über das eigene System zu sein, dann ist das doch ganz offensichtlich!

      Das ist ein ganz gefährlicher Weg, den Microsoft da einschlägt, und somit die Grenzen der Entmündigung des Users immer weiter austestet. Man muss nur einmal in die Datenschutzbestimmungen von Microsoft schauen um zu verstehen, was hier für ein Spiel getrieben wird (Beispiel Datenkrake Cortana, übrigens auch nicht abschaltbar...) !! Microsoft hat ein ungemeines Interesse daran, den Leuten ungefragt sämtliche Updates unterzuschieben, die es will. Und zwar ohne dass offensichtlich wird was diese machen. Weil Sie auch an dem Konzept des Dataminings antizipieren. Oder was meint Ihr, warum Win 10 so aggressiv unter die Leute gebracht wurde?!
    1. Avatar von Wolf.J
      Wolf.J -
      Ja, ja.
      Mehr wollte ich dazu nicht sagen.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Nein, nein....wenn der sich nicht nur so nennen würde, sondern einer wäre käme er wohl auch klar.

      Also mir platzt langsam die Hutschnur mit Microsoft.
      Warum nutzt Du es dann?
      Es gibt doch keinen Zwang, oder habe ich eine "Funktion" übersehen?

      Edit: Allerdings bin auch ich weder mit der Updatefunktion noch mit der Update/Upgrade Frequenz wirklich glücklich.
      Gleiches gilt für die "Hühnerei" mit Fremdscannern.
      Aber es wird besser und ist für mich noch immer das optimalste BS.
    1. Avatar von Wolf.J
      Wolf.J -
      Man könnte auch sagen, wie aus besonders gut uninformierten Kreise zu hören ist...
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Solche Beiträge bringen mich echt nur noch zum Gähnen. Und IT-SK hat da genau die richtige Antwort drauf. "Nutz doch etwas anderes". Gibt genügend Linux-Distributionen, und Mac OS gibt es auch noch.

      Und, ja, mir geht es auch auf die Nerven, dass man in Windows keine Kontrolle über die Updates hat. Aber, das ist für mich kein Grund, das OS zu wechseln, zumal die Alternativen für mich auch nicht in Frage kommen - MacOS - zu teure Hardware, und man bleibt am Kaufen, weil das nunmal die Marktstrategie von Apple ist, außerdem kann ich mich mit diesem Etepetete "Ich bin besser als die anderen, als nutze ich was besseres" Schmarrn nicht anfreunden, von daher bin ich auch nicht die Zielgruppe. Und bei Linux mangelt es mir an vernünftiger Software, das OS ist mir generell zu buggig, und die Attitüde der Nutzer mag ich auch nicht.

      Also gibt's da für mich wirklich keinerlei Überlegungen, zumal mir Windows 10 ansonsten sehr gut gefällt. Die Datenschutzdiskussionen finde ich lächerlich und überzogen, genauso wie bei Google, Amazon, oder jedem sonstigen Großunternehmen, das von durchpolitisierten Gutmenschen kaputtgeredet werden soll (Stichwort "erste Welt Probleme", wie der ständige Aufruf, Geheimdienste zu öffentlichen Diensten zu machen). Muss man sich doch nur mal die Computer-Portale anschauen, vor allem auch Heise.de. Da wird Linux doch immer sowas von gehypet, und auf alles andere draufgehauen. Ist halt hip, und da kann man sich dann als Gutmensch großtun. Einfach ein Zeichen der Zeit.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Ich würde auch zu einem Linux raten, da ist man nämlich ganz sicher vor der Datensammlung geschützt: https://www.borncity.com/blog/2018/0...edatensammler/. Richtige Fachleute können unter Windows durchaus selbst bestimmen, ob und wann Updates oder Upgrades installiert werden. Kostet halt etwas Zeit, um sich mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Aber dafür ist man ja Fachmann und kennt sich im System aus.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von areiland Beitrag anzeigen
      Ich würde auch zu einem Linux raten, da ist man nämlich ganz sicher vor der Datensammlung geschützt: https://www.borncity.com/blog/2018/0...edatensammler/.
      Hehe, so sieht's aus. Die Amazon-Lense war ja auch so ein Streitfall. Gilt übrigens auch für Linux Mint, das ist zum Teil gesponsert von diversen Suchmaschinen (z.B. Yahoo), und anderen kommerziellen Anbietern, und da wird bei jeder Suchanfrage im Browser an Yahoo übermittelt. Tja, irgendwie machen sie alles dasselbe. Der eine mehr, der andere weniger.

      Übrigens sind gerade die Telemetriedaten etwas, wo ich mal gar keine Probleme sehen, wenn sie für das verwendet werden, für das sie verwendet werden sollen, wovon ich erstmal ausgehe. Gerade das ist doch eine wunderbare Sache, wenn das OS quasi in die Richtung entwickelt wird, in der der meiste Bedarf besteht, und das ist doch besser als alles Feedback der Welt. Windows fragt das ja bereits beim Installieren/Upgraden ab, ob man diese Daten senden möchte oder nicht.
    1. Avatar von Mikeee
      Mikeee -
      so nach dem ich mir hier alles durch gelesen habe, muss ich doch mal schreiben, was ich sonst nicht mache.
      ich nutze bisher Win7 pro und habe die Updates zu Juli 2016 eingefroren. System lief immer stabil und ohne probleme.
      Da ich mein PC neu aufsetze bin ich am überlegen ob ich auf Win 10 (und wenn dann nur Enterprise Version) gehe. Ich kenne und arbeite (Beruf) mit Win10 und mag es von der Benutzerfreundlichkeit auch. Mein Problem ist die Datenkrake MS... :-( Telemetriedaten und Updates kann man ja über Tools wie O&O Shutup10 oder Donotspy 10 ausschalten (bisher). Aber seit den Updates 1709 und 1803 bin ich mir nich mehr so sicher, ob das nachwievor möglich ist (unabhängig von Gruppenrichtlinie, Dienste, Aufgabenplanung, Registry...). Ich finde es nicht ok, das MS das Recht rausnimmt, z.b. alle Progs. die auf dem Rechner installiert wurden Datentechnisch zu erfassen... um mal die Spitze des Eisbergs zu nennen. Das man "Sicherheitsupdates" installieren soll... ok, kann man ab und zu ma machen. aber alles andere?!? MS ist ja nicht blöd und versucht auch das unterbinden von Updates zu verhindern!!
      Ich persönlich würde aktuell nur Win 10 1703 installieren und Updates etc deaktivieren und fertig und hab die nächsten 7 Jahre Ruhe). Wenn man am PC zockt, kommt man leider nich wirklich an Win vorbei... :-(
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Du kannst ja auch noch mehr als ein Jahr offiziell bei Win 7 verharren und wahrscheinlich auch noch lánger,da du ja keinen grossen Wert auf Updates legst,wie es aussieht.Bei so vielen Vorurteilen gegenüber Windows 10 ,halte ich das für die bessere Lösung. Oder Linux ?
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    z.B. "Gast" oder "Mike"