• Windows 365: Microsoft sichert sich Markenrechte

    Schon seit längerem wurde immer wieder spekuliert, ob Microsoft sein zukünftiges Betriebssystem Windows 10 als Kauflizenz oder gar als Abo-Modell einführen könnte. Jetzt soll sich das Redmonder Unternehmen den Namen "Windows 365" gesichert haben, was ähnlich wie beim Abo-basiertem Office 365 dafür spricht, dass es Windows 10 neben einer Verkaufsversion auch als Mietvariante mit jährlicher Zahlungsweise geben wird



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/662-screen_shot_2015-02-08_at_2.02.19_pm.jpg


    Seit der Vorstellungsveranstaltung von Windows 10 vor gut 3 Wochen und der damit einhergehenden Ankündigung, dass der Wechsel innerhalb des ersten Jahres auf Windows 10 für alle upgradewilligen, privaten Windows 7- sowie Windows 8.1-Nutzer für immer kostenlos sein wird, ebbten die Spekulationen bezüglich eines Abo-Modells für das neue Betriebssystem merklich ab. Während auch schon bekannt gegeben wurde, dass Kunden mit der Windows 10 Enterprise-Version definitiv nicht von einem kostenlosen Upgrade profitieren werden, hat sich Microsoft bisher in keinerlei Hinsicht dazu geäußert, wie hoch die jeweiligen Kosten für Upgrades oder gar Neuversionen ausfallen werden.


    Wie die Kollegen von Neowin jetzt berichten, soll aber in der Datenbank des United States Patent an Trademark Office (USPTO) der Name "Windows 365" aufgetaucht sein, welchen Microsoft bereits am 29. Januar 2015 ausgestellt bekam. Der Antrag darauf soll aber bereits schon Mitte 2014 gestellt worden sein.


    Mit der Zusage des US-Patentamtes liegen allerdings lediglich die Markenrechte bei Microsoft. Ob, wann und bei welchen Windows-Versionen Microsoft ein Abo-Modell ähnlich ihres Office-Pendants einführen könnte, liegt bisher noch vollkommen offen. Falls man sich allerdings in Redmond dazu entscheidet, Windows 10 auch als Abo-Modell einzuführen, dann wird dies höchstwahrscheinlich parallel zum einmaligen Lizenz-Modell angeboten werden.

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    Windows 365: Microsoft sichert sich Markenrechte

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    Meinung des Autors
    Ob sich ein "Windows 365" für Privatkunden lohnt oder nicht, sei mal dahingestellt. Wichtig ist die Aussage, dass sich Redmond die Möglichkeiten dafür offen hält. Die Enterprise-Version wäre beispielsweise eine Möglichkeit, diese Bezahlmethode sinnvoll umsetzen zu können.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von CharlesEd
      CharlesEd -
      Viele Medien und Foren,englisch und deutsch,haben heute berichtet,dass also nun Windows 365 ein eingetragener Markenname ist. Sonst gar nichts.Es nährt ein paar Spekulationen,ist aber ansonst nichtssagend !
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      mehr hab ich doch auch nicht geschrieben, Charles

      MS hält sich lediglich Optionen offen, es sagte ja keiner etwas davon, dass es so kommen wird
    1. Avatar von CharlesEd
      CharlesEd -
      Ja,richtig. Ich denkte MS musste sich diesen Namen sichern,bevor irgend ein Anderer es plötzlich tun würde.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Das sehe ich auch so. Es könnte ja einer kommen und mit der selbst geschützen Marke "Windows 365" Geschäfte machen, die nicht im Sinne von MS sind. Wundert mich ohnehin, dass MS sich diese Marke nicht schon lange gesichert hat. Zumindest ist diese Meldung ganz sicher kein Indiz dafür, dass MS ein flächendeckendes Abo-Model für Windows 10 plant oder einführen will. Denn dann hätte man diesen Markenschutz schon lange.

      Wie ich schon mal zu bedenken gab! Bevor die Öffentlichkeit ein System oder Details darüber zu Gesichte bekommt, hat der Hersteller schon eine sehr lange Planungsphase und auch viele Monate Diskussion über Marketingstrategien und Vermarktung hinter sich. Solche Sachen mögen für uns überraschend kommen - der Konzern hat sich schon lange festgelegt und sich vor allem rechtzeitig die Rechte an allen Marken gesichert. Jahre bevor darüber was zu hören oder zu lesen ist. Wenn MS sich die Marke "Windows 365" jetzt erst gesichert hat, dann also sicher nicht um Windows in naher Zukunft mit Abo Modellen und anderen Bezahlalternativen unter die Leute zu bringen. Zumindest nicht unter dem Namen "Windows 365". Bisher heisst die Strategie "One Windows", also werden sie die wohl auch nicht mit einem "Windows 365" verwässern wollen. Denn da steht einiges auf dem Spiel.

      Die hatten es wohl eher, warum auch immer, einfach nur verpennt - sich genau diese Marke zu sichern.
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