• PC-Markt: Gartner prognostiziert für 2017 einen Aufschwung durch Windows 10

    Nach den Analysten von Gartner wird hinsichtlich der PC-Absätze auch noch in diesem Jahr eine Rückläufigkeit zu beobachten sein, doch im kommenden Jahr dürfte Windows 10 für neue Impulse sorgen, welche ein leichtes Umsatzplus suggerieren



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    In den vergangenen Jahren ist zu beobachten gewesen, dass die Absätze im PC-Markt immer weiter am Schrumpfen gewesen sind. Obwohl bisher jede Veröffentlichung eines neuen Betriebssystems auch einen Umsatzschwung in der PC-Branche brachte, blieb dieser "Boom" im vergangenen Jahr allerdings aus. Viele PC-Hersteller haben diesbezüglich Microsoft die Schuld gegeben, da Windows 10 in vielen Fällen nicht neu inklusive neuer Hardware erstanden werden musste, sondern wie wir alle wissen, mit einer gültigen Windows7- respektive Windows 8.1-Lizenz kostenlos upgegradet werden konnte.


    Bedauerlicherweise verdrängen viele PC-Hersteller nebenbei die Tatsache, dass selbst 4 Jahre alte Hardware immer noch vollkommen ausreichend für die meisten Anwendungen ist, wodurch die Nutzer nicht gezwungen sind, permanent neue Technik anschaffen zu müssen. Doch zurück zum Thema.



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    Die Analysten von Gartner gehen davon aus, dass der PC-Markt im Jahr 2017 durch die Hilfe von Windows 10 in der Lage sein wird, wieder schwarze Zahlen schreiben zu können, was mit einem Zuwachs von +4 Prozent entsprechen solle. In diesem, laufenden Jahr 2016 geht man allerdings noch von einem leichten Rückgang von einem Prozentpunkt im Vergleich zum vergangenen Jahr aus, was mit weltweit 287 Millionen abgesetzten PCs beziffert wird.


    Für den Aufwärtstrend 2017 sieht Gartner Analyst Ranjit Atwa vor allem Intels neue Skylake-Prozessoren, die das volle Potential von Microsofts neuen Windows 10 unterstützen und nutzen können. Gerade in ultramobilen Premium-Geräten und sogenannten Convertibles kommt die Skylake-Technik erst nach und nach in Umlauf, so dass erst 2017 mit dem ersten Absatzplus zu rechnen sei.


    Unternehmenskunden, die auf Windows 10 umsteigen, werden auch erst Ende 2016 erwartet, da diese einen Umstieg erst nach einer erfolgreich abgeschlossenen Test- und Evaluierungsphase in Betracht ziehen. Zudem geht man auch davon aus, dass der Fokus dieser Gruppe nicht nur auf den klassischen Desktop-PCs liegen wird, sondern eher nei attraktiven Geräten, die sich dank Continuum sowohl als Notebook aber auch als Tablet-PC nutzen lassen, so Gartner.



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    PC-Markt: Gartner prognostiziert für 2017 einen Aufschwung durch Windows 10

    ?

    Meinung des Autors
    Wenn der Markt gesättigt ist und die Absätze einbrechen, wird schnell nach einem Sündenbock gesucht, der im Falle der PC-Hersteller ganz klar bei Microsoft und dem neuen Windows 10 gefunden wurde. Wenn die Absätze stimmen würden, wäre aber nicht Windows 10, sondern all die ganzen "Innovationen" der Hardware-Hersteller alleinig dafür verantwortlich. Meiner Meinung nach sollte zu einer guten Produktvermarktung auch eine vorherige und extrem intensive Marktanalyse stattfinden, ob der Markt überhaupt gegeben ist und nicht auf Biegen und Brechen Masse zu produzieren, die dann keiner benötigt. Leider passiert das in der letzten Zeit sehr oft, dass entweder zu viel oder aber auch deutlich zu wenig Produktmengen hergestellt werden - Beispiele lassen sich genug finden.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Gartner ist ja Kaffesatz und Glaskugel zusammen !
    1. Avatar von sonnschein
      sonnschein -
      [....]
      ich überlege schon die ganze Zeit, ob überhaupt schon mal eine Analyse von Gartner je gestimmt hat? Mir fällt da nichts zu ein.

      Ich glaube, das win10 dafür sorgt, das nun endlich der große Durchbruch, der ja schon seit mindestens 15 Jahren prophezeit wird, für LINUX/Unix kommen wird. :-D
    1. Avatar von Ronald BW
      Ronald BW -
      Da brauchst Du nicht warten sonnschein ist vollzogen

      Android 80%
      Server ca. 50%

      natürlich behaupte ich nicht das seien absolute Zahlen, dürfte aber ziemlich genau sein.

      MfG
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Es geht ja hier um die Linux Desktop Versionen mit der von Windows "ausgeliehenen" graphischen Oberfläche....
      Und der "Durchbruch" findet natürlich auch 2016 statt,so,wie in jedem Jahr !
    1. Avatar von Ronald BW
      Ronald BW -
      Das Thema ist ja auch der prognostizierte Aufschwung und der wird nicht kommen aus meiner Sicht,
      dazu ist der Markt zu gesättigt und die Rechner die es weg zu werfen gälte sind zu gut.
      Ein gutes Argument zum Neukauf ist der Stromverbrauch, alles andere ist ziemlich optimiert. Da kann also nicht viel kommen.

      Linux Desktop Versionen sind nur ein kleiner Teil und weit entfernt von einer "ausgeliehenen" graphischen Oberfläche,
      "mein" Eindruck ist eher das Microsoft gute Open Source Ideen umsetzt, wie ich das beobachte gern KDE. (mein Eindruck nicht mehr und nicht weniger)

      Ich bin der Meinung das der "Durchbruch" schon längst stattgefunden hat, Linux ist als Größe etabliert, Open Source unter GPL sowieso.
      Wenn Jemand den Wert von Linux erkannt hat sind es allen voran die Microsoft Verantwortlichen.
      warum sonst hätte sich Ballmer bemüht München auf den Pfad der Microsoft Jünger zurück zu führen, wie bekannt ohne Erfolg, trotz persönlicher Anwesenheit (2003 ?)

      ich bin eh der Meinung das irgendwann Microsoft auf Linux Code setzen wird, was natürlich beinhalten wird den eigenen Quellcode offen legen zu müssen,
      es ist ja nichts neues das proprietäre Software immer wieder gern auch illegal Open Source Code anwendet.
      wo die Reise hingeht wissen wir nicht, was wir denke ich alle wissen, es geht manchmal schneller als gedacht.
      Lassen wir uns überraschen.

      wobei ich manche Entwicklungen bei Open Source einfach nur zum kotzen finde allem voran der Wechsel von KDE3 auf KDE4

      Tatsache ist wenn ich alle Open Source Programme aus proprietären Betriebssystemen entferne wird es da arg karg,
      das ist viel entscheidender als ob da ein Linuxkern mehr oder weniger läuft.
      nur ist das es eben vielen nicht bewusst, genauso wenig wie Freeware frei ist.

      Gruß Ronald
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Tatsache ist jedoch dass die Graphische Oberflläche ,von Bill Gates und steven Jobs entwickelt wurde und erst später GNU und KDE das modell übernommen haben. Soweit meine sehr bescheidenen Kenntnisse reichen.Aber ich habe nichts gegen Linux und bin nicht auf Konfrontationskurs. also erschlagt mich nicht,wenn ich was falsch verstanden hätte.
      Linux wird den Markt nicht beleben.Ich könnte mir vorstellen,dass die 1,6 % Marktanteil bald mal unterhalb von1 % rutschen werden. Der Erfolg von Windows 10 ist sicher auch dafür verantwortlich.
      Hardware wird es ja auch bald neue geben.Wenn mann RAM DDR 4 nutzen will,benötigt das neue Sockel,neue Platinen und Motherboards. Also werden bald viel mehr neue Notebooks verkauft mit DDR4 Und Skylake Prozessor.
      Ich für mich,kann sagen,ich warte darauf und werde kaufen,wenn es soweit ist. Und ich denke,Millionen von Nutzern denken gleich. Open Source hat für mich kaum bedeutung. ich meide es und nutze es nur,wenn nicht anders,von Microsoft digital abgesegnetes zur Verfügung steht.
      Ja,zwei meinungen,zwei Welten scheint mir. Gruss
      Sorry,das geht hier nun schon wieder Off Topic.ich sag nun nichts mehr
      Heinz
    1. Avatar von AVF
      AVF -
      @Heinz,
      die 1,6% sind doch ohnehin geschönt: auf Desktop- und NoteBook-PCs stagniert die Verbreitung seit Jahren um 1% (in Worten: ein Prozent)
      Und daran wird sich mit Sicherheit wenig ändern, und wenn überhaupt, dann wie Du schon sagtest: nach unten.


      Ergänzung:
      "Linux auf dem Desktop ist unwahrscheinlich, weil der einfach zu interessant ist." sagt, rate mal: Linus Torvalds, der Erfinder von Linux, und der wird es ja wohl am besten wissen.
      Und zu dem Zeitpunkt gab es Windows 10 noch gar nicht.