• Adobe verabschiedet sich ab Januar 2016 von seiner Marke "Flash"

    Kaum eine andere Marke hat das Internet so stark mitgeprägt wie Flash aus dem Hause Adobe. Nachdem dieser Name in den letzten Jahren allerdings immer und immer wieder für Negativ-Schlagzeilen gesorgt hat, wird es für Adobe Zeit, sich von diesem zu verabschieden






    Mit der Marke "Flash" hat sich der Software-Hersteller Adobe einen Namen machen können, der in den letzten Jahren aufgrund immer wieder auftretender Sicherheitslücken stark ins Wanken geraten ist. Was in den Medien schon oft diskutiert wurde, wird ab Januar kommenden Jahres zumindest in ähnlicher Form eintreten. Adobe verabschiedet sich allmählich von seiner Marke "Flash".


    Laut einer Ankündigung des Unternehmens soll das Entwickler-Tool "Flash Professional", mit dem Flash-Animationen erstellt werden können, im Januar 2016 den Anfang machen. Um den Fokus stärker auf den neuen HTML5-Standard zu verschieben, wird die neue Version von "Flash" in "Adobe Animate CC" umbenannt werden. Wie Adobe mitteilt, werden bereits jetzt schon etwa ein Drittel der Entwicklungen, die mit Flash-Authoring-Tools erstellt werden, vor der Veröffentlichung in das neue HTML5-Format exportiert. Durch diese Umbenennung der Software könne diese stärker als Produktionsumgebung für neue Web-Technologien vermarktet werden.





    Das neue Adobe Animate CC soll ab Januar im Zuge eines Updates der Creative Cloud veröffentlicht werden, wodurch gleichzeitig der Support für vielfältige Formate gewährleistet wird, in denen die Entwickler sowie Designer ihre Arbeiten bereitstellen können - was von der klassischen Flash-Animation über HTML5 bis hin zu ganzen Videos reicht. Richtig gelesen - selbst Projekte, die noch eng mit Flash verbunden sind, sollen weiterhin unterstützt werden, was so viel bedeutet, dass Adobe seine eigene Flash-Technologie in dem Tool weiterhin unterstützen wird, woraufhin dieses nicht wie von vielen erhofft, baldmöglichst abgeschafft werden wird.


    Welche Auswirkungen die Entwicklung für den mittlerweile unbeliebten Flash-Player haben wird, kann derzeit noch Niemand absehen. Möglicherweise wird dieser auch eine andere Bezeichnung erhalten. Möglicherweise besinnt sich Adobe auch darauf, diesen komplett zu überarbeiten, da doch gerade dieser in immer regelmäßigeren Abständen durch Sicherheitslücken auffällt. Adobe bleibt aber unterm Strich keine andere Wahl als bei dem Flash-Standard neue Wege zu gehen, da immer mehr Anbieter von Inhalten im Netz auf den deutlich sichereren und stabileren HTML5-Standard umschwenken.



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    Meinung des Autors
    Adobe unternimmt immerhin einen Schritt in die richtige Richtung, auch wenn dieser doch sehr zögerlich herüber kommt. Wer beerdigt schon gerne sein eigenes Kind, auch wenn es sich hier nur um eine Software-Lösung handelt, die aber seit Jahren immer mehr Probleme macht. Es ist Zeit für ein Umdenken, welches nun langsam auch bei Adobe angekommen ist.Jetzt kommentieren!
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