• Online-Speicherdienste bei deutschen Privat-Anwendern zunehmend beliebter

    Den neu veröffentlichten Ergebnissen einer Umfrage zufolge, sollen deutschlandweit bereits ein Drittel der privaten Internet-Nutzer auf Online-Speicherdienste wie Dropbox, iCloud oder auch die Telekom Cloud setzen. Was ist aber aus der Thematik Datenschutz geworden, die mit Erscheinen von Windows 10 in allen Deutschen Medien "breitgetreten" worden ist? Auf einmal scheint dieser Aspekt eine eher untergeordnete Rolle zu spielen



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/2899-cloud1.jpg


    Die neuesten Umfrageergebnisse der Bitkom besagten, dass knapp ein Drittel (32 Prozent) aller deutschen Internet-Nutzer ihre privaten Dateien Online-Speicherdiensten wie Dropbox, iCloud oder der Telekom Cloud anvertrauen. Trotz der kürzlich aufkommenden und sehr heftig diskutierten Datenschutzbestimmungen bezüglich Windows 10 & Co müsste man eigentlich annahmen, dass viel weniger Nutzer auf die Cloud-Speicher setzen, doch das Gegenteil ist der Fall. Zum Vergleich: Noch im letzten Jahr verwendete erst gut ein Viertel (27 Prozent) der Internetnutzer entsprechende Cloud-Speicher. "Online-Dienste bieten große Speicherkapazitäten zu geringen Kosten", erklärt Dr. Mathias Weber, Bitkom-Bereichsleiter IT-Services. "Die Daten stehen jederzeit und an jedem Ort mit Internetzugang zur Verfügung und können mit unterschiedlichen Geräten abgerufen werden."


    Die Umfrageergebnisse besagen zudem, dass vorrangig die Hälfte (53 Prozent) der jüngeren Nutzer (14 bis 29 Jahre) keine Bedenken bei der Speicherung ihrer persönlichen Daten auf einem Online-Drive zu haben scheinen. Bei den 30 bis 49 Jährigen sollen immerhin noch 35 Prozent der Befragten ihre Daten wie Fotos, Musik oder Filme in der Cloud ablegen. Konservativer wird das Verhalten bei den 50 bis 64-Jährigen, bei denen dann nur noch 17 Prozent der Befragten ihre persönlichen Daten online speichern. Bei der Generation 65+ vertraut dann nur noch jeder Zehnte (9 Prozent) seine Daten einer Cloud an.


    Die Nutzung der Online-Speicherdienste wird hauptsächlich privaten Zwecken (28 Prozent) zugeschrieben. Acht Prozent der gespeicherten Daten gehören beruflichen Zwecken und nur 4 Prozent für Schule, Studium oder auch Ausbildung an.


    Da das Ergebnis dieser Umfrage auf den Antworten von 796 befragten Internetnutzern ab 14 Jahren basiert, sollte dieses wie immer mit Vorsicht genossen werden. Dennoch zeigt so eine Umfrage, wohin die Reise zu gehen scheint.

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    Online-Speicherdienste bei deutschen Privat-Anwendern zunehmend beliebter

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    Meinung des Autors
    Ich hätte nicht gedacht, dass es trotz Datenschutzdiskussionen bezüglich des neuen Windows 10 doch immer mehr User auf die Cloud-Dienste setzen. Microsoft ist böse und "schnüffelt" herum, während so viele User ihre ach so geheiligten Daten den Online-Speicherdiensten anvertrauen? Wie suspekt ist denn diese Entwicklung?Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Paulie
      Paulie -
      Mein 27 jährige Tochter weiss noch nicht einmal, dass ihre Daten des Handys in einer Cloud liegen und wenn ich es ihr erkläre versteht sie garnichts. Thema Datenschutz wohin mit Dir?
    1. Avatar von goetheanum
      goetheanum -
      hi,

      ich würde an dieser Stelle gerne mit einem weit verbreiteten Irrtum aufräumen:

      Der Datenschutz ist NICHT dazu da meine Daten vor dem Zugriff anderer zu schützen sondern viel mehr meine Daten vor mir. Ich darf nicht erfahren was wo von meinen Daten gesammelt, verbreitet und gespeichert wird.

      Das ist der wahre Datenschutz.........

      Nie werde ich erfahren was über mich im Hintergrund läuft, wer meine Daten verwertet , ein Geschäft damit betreibt.
      Längst ist mein Profil bekannt.
      Da ich nur online einkaufe wissen viele unternehmen was ich esse, lese, höre oder sehe und erstellen daraus geschneiderte Werbung, z.B.

      Der Preis der Internet Freiheit ist die grenzenlose, ebenso freie Nutzung meiner Daten.

      Es ist doch ein Paradoxon wenn man MS oder dem Staat schnüffelei unterstellt, gleichzeitig überall seine Daten preisgibt und ungehemmt in Faceboook und Co. mit Text und Bild seinem Senf freien Lauf lässt.....

      Wer das alles nicht will kappt jede Verbindung zum Netz und schreibt Postkarten, die mit adresse versehen, der zusteller liest, geht wieder selber einkaufen, wo die Nachbarin sieht was man wieder in den Warenkorb legt etc etc. Auch das worldwideweb ist nur ein Dorf....
    1. Avatar von pha2015
      pha2015 -
      Entscheidend zum Durchbruch der Verwendung von Cloud Computing sind m.E. nicht die privaten Nutzer. Die Akzeptanz in den Unternehmen geben den Ausschlag. Und bei denen ist einer der wichtigsten Sicherheitsaspekte der Standort des Rechenzentrums, in dem die Cloud betrieben wird. Und die stehen mittlerweile bei allen, die Cloud Services für Deutschland anbieten, in Deutschland. Cloud Computing bringt sehr viele Vorteile für Unternehmen mit sich. Man denke nur an SaaS (Software as a Service), PaaS (Plattform as a Service) und IaaS (Infrastructure as a Service). Das sind die Vorteile, die Unternehmen zu Recht in die Cloud bewegen. Private Nutzer haben neben dem Vorteil der externen Datensicherung ja "nur" den Vorteil der permanenten Verfügbarkeit Ihrer Daten, unabhängig ihres Endgerätes und ihres Standortes. Von daher wird die Frage des zukünftigen Einsatzes von Cloud Services nicht von den privaten Endbenutzern entschieden, sondern ist bereits "Pro" von den Unternehmen erfolgt.
    1. Avatar von hajosta
      hajosta -
      Eigentlich war zu hoffen gewesen, dass die Clouds auch die Verschlüsselung der Daten betreiben würden, um ihnen den Anschein von Sicherheit zu geben - zumindest für Datenklau im kriminellen Rahmen oder der Verteuerung der Datenbeschaffung. Jedoch - Nichts ist geschehen bei Aktivitäten im Zusammenhang mit Angeboten aus den Reihen der Betreiber der Datenbanken. So lange das grundsätzliche Problem nicht geklärt oder beseitigt wurde kann jede Veröffentlichung durch die Medien von Missbrauchs Fällen das Geschäftsmodel und Kartenhaus "Cloud" zur Auflösung bringen. Danach kommt wieder etwas Neues - mehr oder weniger nützlich und unsicher.
    1. Avatar von pierrej
      pierrej -
      Ich glaube bei der Cloud Nutzung muss man Differenzieren, die jüngeren Anwender sind im Bezug auf die Datensicherheit ziemlich "doof" wird ihnen doch von der aktuellen Technik wie PC, Tablett, Smartfon, Navi usw. vorgegeben das Daten egal welcher Art immer online gespeichert werden müssen um sie immer und überall sofort griffbereit zu haben und da das alle machen ist es ok. Sicherheit? Die frage kommt gar nicht erst auf.

      Die etwas reiferen User (wie ich mit 44) nutzen das Angebot von kostenlosen Cloud Diensten gerne, überlegen aber vor der Nutzung was sie "freigeben" und was sicher nicht so tragisch bei einem Verlust oder einem anzapfen durch wen auch immer ist. Ich nutze die Telekom Cloud, das sind 25 GB für lau, mir würde es im Traum nicht einfallen Geld für diese Spielerei zu zahlen. Es werden auch nur unsensible Daten von mir in der Cloud abgelegt. Nützlich ist das schon aber keineswegs zwingend erforderlich für mich.

      Und je älter die Anwender werden des do höher ist die Hemmschwelle solche "undurchsichtigen Wunderdinge" zu nutzen, das gab es früher nicht also braucht es heute auch keiner.

      Ach ja, Win10 benutze ich nicht auf meinem Haupt PC. Erstens weil noch zu viele nervige Fehler beim ersten Versuch mit an Bord waren und zweitens weil ich den Datenschutz für mich ernst nehme und drittens weil Win10 nix hat was ich vermisse wen ich weiterhin Win8.1 nutze.

      Gruß Pierre
    1. Avatar von EynSirMarc
      EynSirMarc -
      also ich verwende kein Cloud.
      1. Weils ich es nicht brauche.
      2. weil wenn ich es brauche würde, müsste ich laut Diesen Paranoiden Datenschutz und alles ist gefährlich Leute, alles verschlüsseln in den cloud legen, was aber den das Problem ist das man es wider entschlüsseln muss um es zu gebrauchen, wobei den ja wider der vorteil der Cloud verloren geht arbeiten speichern im cloud wo anders/Überall weiterarbeiten, da kan ich ja gleich ein stick Mitschleppen mit meinen Daten. ;-)

      Was ich gerade in neueren zeit sehe ist Backup Programme die in den cloud das Backup anlegen als Standart speicher Ort, nun will ich aber nicht 3-4 tage Backup machen um meine 200GB zu sichern mit einer 7000 DSL Leitung. ^^
    1. Avatar von sonnschein
      sonnschein -
      [...] und dann ließt man solche Artikel wie diesen hier: https://netzpolitik.org/2015/schwere...enspeicherung/

      und frage mich, ob ich in einem Irrenhaus leben....
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