• Windows 10 Versionen 1703, 1709 sowie 1803 erhalten kumulative Updates gegen Probleme des letztwöchigen Patch Days

    Nicht einmal einer Woche nach dem letztwöchigen letzten Patch Day hat Microsoft nun weitere kumulative Updates für die Windows-Versionen 1703 (Creators Update), 1709 (Fall Creators Update) sowie auch 1803 (April 2018 Update) zur Verfügung gestellt. Der Umfang aller drei Updates, welche als KB4345419 (1703), KB4345420 (1709) sowie KB4345421 (1803) bezeichnet werden, ist im Wesentlichen identisch und hat das Ziel, die enthaltenen Fehler des letztwöchigen Patch Days zu bereinigen. Aktuelle Schwierigkeiten mit der DHCP-Konfiguration, welche sich im worst case negativ auf die Netzwerkverbindung auswirken, sollten mit den neuen, kumulativen Updates der Vergangenheit angehören





    Im Laufe der gestrigen Nacht hat Microsoft für seine Windows-10-Versionen 1703 (Creators Update), 1709 (Fall Creators Update) sowie auch 1803 (April 2018 Update) jeweils ein kumulatives Update zur Verfügung gestellt, welche Fehler aus dem letztwöchigen Patchday beheben sollen. Nach dem besagten Patchday haben einige Nutzer Probleme mit ihrer DHCP-Konfiguration festgestellt, die im worst case dazu führten, dass betroffene Rechner keine Netzwerkverbindung mehr aufbauen können. Zudem konnte eine fehlerhafte Startbedingung dazu führen, dass Programme zur Netzwerküberwachung einen BSOD mit dem Stop-Fehler 0xD1 erzeugt haben. Die Patch-Notes mit den behobenen Fehlern, welche sich bei allen drei Versionen im Wesentlichen gleichen, sehen wie folgt aus (maschinelle Übersetzung):



    • Behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass einige Geräte, die Netzwerküberwachungs-Workloads ausführen, den Fehler 0xD1 Stop wegen einer Wettlaufsituation nach der Installation des Juli-Updates erhalten.
    • Behebt ein Problem mit dem DHCP-Failover-Server, das dazu führen kann, dass Unternehmens-Clients eine ungültige Konfiguration erhalten, wenn sie eine neue IP-Adresse anfordern. Dies führt zum Verlust der Konnektivität.
    • Behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass der Neustart des SQL Server-Dienstes gelegentlich mit dem Fehler "Tcp port is already in use" fehlschlägt.
    • Behebt ein Problem, das auftritt, wenn ein Administrator versucht, den World Wide Web Publishing Service (W3SVC) zu stoppen. Der W3SVC bleibt im Zustand "Stopp", kann aber nicht vollständig gestoppt oder neu gestartet werden.



    Auch wenn die neuen, kumulativen Updates wie gewohnt automatisch über den Windows-eigenen Aktualisierungsdienst bezogen werden, können diese unter folgenden Links auch manuell heruntergeladen werden:



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    Langsam ist man es als Nutzer gewohnt, dass Patchdays oder auch kumulative Updates unter Umständen nicht ganz so fehlerfrei sind, wie man denken mag. Wichtig ist aber, dass Microsoft diese Fehler immer noch relativ schnell erkennt und beheben kann. Allerdings weiß ich, dass ich mir nicht alleine die Frage stelle, warum die Anwender immer mehr als Versuchskaninchen herhalten müssen. Auch wenn ein Betriebssystem wie Windows höchst komplex ist und dieses auf unzähligen verschiedenen Rechnerkonfigurationen laufen muss, dürfen meines Erachtens solche gravierenden Fehler einfach nicht passieren. Oder wie seht ihr das?Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Westend
      Westend -
      Ich selbst hatte noch nie ein Problem mit den irgendwelchen Updates oder Upgrades von Windows10.
      Ich lese aber in verschiedenen Foren immer wieder über Probleme damit. Ärgerlich ist nur das sich viele Helfer Mühe geben diese Probleme zu lösen und dann erscheint plötzlich ein Update welches diese beheben soll.
      Mir ist es unverständlich das fehlerhafte Updates überhaupt in den Umlauf kommen. Evtl. schießt sich Microsoft mit dem festen Pathday da selbst in den Fuß. Hauptsache pünktlich bereit gestellt. Dann doch lieber ohne festes Datum aber dafür Fehlerfrei.
      Zum testen sind ja die Insider da.
    1. Avatar von runit
      runit -
      Das liegt wohl am gefühlten Druck, in der heute schnell-lebigen Zeit nicht abgehängt zu werden. Sowohl die großen Funktionsupdates als auch die kumulativen Updates erscheinen in zu kurzen Intervallen, sodass eine notwendige ausreichende Qualitätsprüfung nicht mehr vollens stattfinden kann.
    1. Avatar von Westend
      Westend -
      Gerade lese ich das es bei dem Update zu Problemen mit der Lüftersteuerung kommen kann, laufen auf 100%.
      Den Energiesparplan einmal ändern und wieder zurück soll helfen.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von runit Beitrag anzeigen
      Das liegt wohl am gefühlten Druck, in der heute schnell-lebigen Zeit nicht abgehängt zu werden.
      So seh ich das auch. Auch wenn das "nicht abgehängt" werden eher durch das Bedienen der "neu ist geil" Fraktion ersetzen würde. Ohne dass man sich ständig immer wieder runderneuert wird es den Leuten heutzutage sofort langweilig.

      Die Probleme, die ich hier auf 2 Rechnern habe, sehe ich allerdings nicht aufgeführt. Auf dem einen synchronisiert der Edge immer noch nicht, egal was ich mache, und auf dem anderen habe ich ein Problem mit dem Windows Defender. Da wird mir nach dem Hochfahren immer mindestens eine Minute lang im Defender Security Center angezeigt, dass die Schutzinformationen abgerufen werden, oder sowas ähnliches. Ganz ehrlich, für mich nicht verwunderlich, dass sowas auftritt, wenn man ständig, und immer wieder alles neu machen muss bei Microsoft.
    1. Avatar von Westend
      Westend -
      @Chakkman
      Das mit dem Defender hatte ich auch, ist seit heute weg.
      Zu dem Edge ist mir noch eingefallen, hast du in den Datenschutzeinstellungen - Kontoinformationen den Edge blockiert?
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Danke für den Tipp. Leider auch nichts, denn Edge ist der Zugriff erlaubt.

      Übrigens... die Defender-Geschichte habe ich jetzt auch auf dem Laptop, nach dem Update. Naja, ist ja auch nur in der ersten Minute nach dem Hochfahren. Trotzdem schon merkwürdig, dass Microsoft immer neue Fehler in Windows 10 einbaut.
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