• Xbox One S und X erhalten demnächst ein Update zur Unterstützung von FreeSync

    Microsoft hat im Rahmen seiner Inside-Xbox-Show angekündigt, dass die beiden hauseigenen Spielekonsolen Xbox One S sowie auch Xbox One X noch in diesem Frühjahr via Update mit AMDs FreeSync-Standard nachgerüstet werden sollen. In dieser, bereits aus dem PC-Bereich bekannte Technologie, soll dann nicht mehr das angeschlossene Display, sondern die in den Konsolen eingesetzte Grafikeinheit bestimmen, wann und mit welcher Aktualisierungsrate ein Bild auf dem Display ausgegeben wird. Insofern ein entsprechender Monitor mit FreeSync-Support verwendet wird, kann das Update dann dafür sorgen, dass unfreiwillige Nebeneffekte wie Shuttering (Stottern) oder Tearing (Schlierenbildung) sowie der mit VSync verbundene Input-Lag endgültig der Vergangenheit angehören





    Obwohl ein Großteil der Konsolen-Spieler ihre Geräte üblicherweise im Wohnzimmer an einem TV-Geräte angeschlossen haben, gibt es auch einige Gamer, die zugunsten einer optimalen Bildqualität, einer allgemein verbesserten Performance sowie eines geringstmöglichen Input-Lags bereits Gaming-Monitore zur Bildausgabe einsetzen, die es mittlerweile ja auch schon in Größen von mehr als 40 Zoll gibt. Um gerade solchen detailverliebten Gamern entgegen zu kommen, hat Microsoft im Rahmen seiner Inside-Xbox-Show (ca. bei 1:38:00) angekündigt, dass neben einer bereits integrierten Unterstützung des WQHD-Standards (2.560 x 1.440) in Kürze noch AMDs FreeSync-Technologie nachgereicht werden soll:





    Der Schritt zum Nachreichen des Freesync-Standards ist auch nachvollziehbar, da sowohl die Xbox One S als auch die Xbox One X auf AMD-Technik basiert. Dieser FreeSync-Standard, der bei der Konkurrenz Nvidia übrigens als G-Sync bezeichnet wird), hat die Aufgabe, dass anders als bisher die Grafikkarte für die Aktualisierungsrate des Bildschirminhalts verantwortlich ist und sich der Monitor an diese zu halten hat. Dadurch können das bisherige Bildstottern (Shuttering) oder auch ein Nachziehen des Bildes (Tearing) unterbunden werden.


    Aber bezüglich niedrigerer Frameraten, die bei einigen Xbox-Spielen durchaus vorkommen können, kann FreeSyync seine Stärken ausspielen. Spiele, deren Bildwiederholraten zwischen 30 und 60 FPS liegen, werden durch die FreeSync-Technologie vom Nutzer immer noch als "flüssig" wahrgenommen, auch wenn im Internet Diskussionen existieren, in denen einige wenige Beispiele aufzeigen, dass Bildwiederholraten zwischen 30 und 60 FPS keinesfalls als flüssig bezeichnet werden könnten. Da da es sich bei der Xbox One S & X sowie auch der PlayStation 4 (Pro) um Konsolen mit schwächerer Hardware im Vergleich zu einem High-End-PC handelt, liegen die Frameraten bei nahezu sämtlichen Spielen im Bereich 25 bis 60 FPS, weshalb die Einführung der FreeSync-Technologie nur einen weiteren und logischen Schritt darstellt.


    Auch wenn entsprechende TV-Geräte mit FreeSync-Technologie in absehbarer Zeit nicht geplant sind, reagieren die TV-Hersteller in ihren, noch für dieses Jahr zu erwartenden Modellen mit einem "Auto Low Latency" Modus, der bei Spielen auf das ärgerliche Input-Lag (Verzögerung) reagieren soll. Das als Teil des HDMI 2.1-Standard zu realisierende Feature, zu welchem auch das universelle Adaptive-Sync gehören soll, darf noch in diesem Jahr sowohl in neuen TV-Geräten als auch als Update für die Xbox One X erwartet werden, so dass die Spielekonsole in Verbindung mit einem TV der neuesten Generation ebenfalls eine signifikante Verbesserung der Bildqualität erfahren wird.




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    Meinung des Autors
    Ich bin zwar kein "Konsolero", doch kann ich mir vorstellen, dass es eine Menge von Konsolen-Besitzern da draußen gibt, die diese Neuerungen extrem zu schätzen wissen dürften. Auch wenn dadurch nicht die Anzahl der Frames steigen wird, dürfte das Spielgefühl durch diese Techniken ein vollkommen anderes werden, da dann Spiele mit beispielsweise 35 FPS ebenfalls als butterweich und ruckelfrei wahrgenommen werden dürften, von den meisten Nutzern jedenfalls.Jetzt kommentieren!
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