• Kostenlose Virenschutz-Programme für Windows 10 im Test: Microsoft ziemlich weit hinten

    Der integrierte Virenschutz von Windows erreichte lange Zeit eher schlechte Testergebnisse. Eine Prüforganisation konnte zuletzt aber deutliche Verbesserungen feststellen, doch durch einen anderen Test werden diese jetzt nur bedingt bestätigt. Manch andere kostenfreie Software schützt hingegen (fast) so gut wie diverse kostenpflichtige Antivirus-Lösungen



    Viele Nutzer vertrauen auf die werksseitig eingebaute Sicherheitssoftware von Microsoft, die unter Windows 10 als "Defender" bezeichnet wird. In seinen regelmäßigen Prüfungen hat das Prüfinstitut AV-Test diese in der Vergangenheit oftmals regelrecht verrissen, was durch eine ähnliche Untersuchung der Stiftung Warentest vor einem Jahr unterstrichen wurde. In der letzten Zeit hat Microsoft zumindest beim Punkt Schutzfunktion seine Hausaufgaben gemacht, wie unter anderem die Testreihe von AV-Test im Januar gezeigt hat. In diesem Jahr bleibt die Bestätigung der Stiftung Warentest jedoch aus, denn bei dieser landet der Defender unter 22 Gratis- und Bezahl-Versionen relativ abgeschlagen auf dem drittletzten Rang.


    Die Warentester bestätigen Microsoft zwar, aufgeholt zu haben, trotzdem schützt das integrierte Schutzprogramm Defender lediglich befriedigend und freundlich ausgedrückt "passabel". Die Einzelnote 3,4 wird nur noch von zwei anderen Anwendungen unterboten, von denen die von Malwarebytes für immerhin 40 Euro mit mangelhaft (4,6) trauriges Schlusslicht ist. Es muss allerdings zur Ehrenrettung des Defenders darauf hingewiesen werden, dass der grundlegende Schutz gegen Schadsoftware wie Viren und Trojaner mit gut bewertet wird. Als Virenscanner arbeitet er aber nur befriedigend, und zum Verhängnis wird ihm am Ende, dass für den Schutz vor Phishing-Angriffen auf den verwendeten Browser vertraut werden muss. Bei der Handhabung schneidet die Windows-Lösung hingegen gut ab, lediglich die nur ausreichende Hilfe-Funktion wird kritisiert. Der Testsieger unter den Kostenlosen Programmen ist die Bitdefender Antivirus Free Edition, die bei der Schutzwirkung ein sehr gut (1,4) erzielt hat - und somit die zweitbeste Schutzfunktion aller Testteilnehmer bietet und insgesamt Platz 3 erreicht. Die Handhabung der Software ist jedoch nur befriedigend, was aber bei der Hälfte der Testteilnehmer der Fall ist.


    Hier die kostenfreien Virenschutz-Programme in der Übersicht. Dabei werden jeweils die Gesamtnote (fett), sowie die einzelnen Prüfkriterien Schutz (65 Prozent der Gesamtnote), Handhabung (25 Prozent) und Rechnerbelastung (10 Prozent) aufgeführt:


    • Bitdefender Antivirus Free Edition: gut (1,9) / sehr gut (1,4) / befriedigend (3,0) / gut (2,3)
    • Avira Free Antivirus: gut (2,1) / gut (1,9) / befriedigend (2,7) / sehr gut (1,4)
    • Avast Free Antivirus: gut (2,2) / gut (1,9) / befriedigend (2,8) / gut (2,0)
    • Kaspersky Free Antivirus: gut (2,4) / gut (2,1) / befriedigend (2,7) / gut (1,8)
    • AVG Free Antivirus: gut (2,4) / gut (2,2) / befriedigend (3,0) / gut (2,1)
    • Sophos Home: befriedigend (2,8) / befriedigend (3,1) / gut (2,3) / gut (2,3)
    • Microsoft Defender: befriedigend (3,1) / befriedigend (3,4) / gut (2,4) / gut (2,4)
    • Zone Alarm Free Antivirus 2017: befriedigend (3,7) / gut (2,7) / gut (2,3) / gut (2,5)


    Unter den kostenpflichtigen Antivirus-Anwendungen sowie als Gesamtsieger hat sich die Bitdefender Internet Security durchgesetzt, die für Im Durchschnitt 42 Euro im Jahr auf bis zu drei Geräten einen sehr guten Schutz (1,2) ermöglicht, und in den anderen Kategorien mit gut abschneidet. Der vollständige Test kann in der aktuellen Zeitschrift der Stiftung Warentest oder gegen unter www.test.de nachgelesen werden.

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    Kostenlose Virenschutz-Programme für Windows 10 im Test: Microsoft ziemlich weit hinten

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    Meinung des Autors
    Es kommt immer drauf an, wie geprüft und wie am Ende bewertet wird. Das zeigt sich jetzt beim integrierten Virenschutz von Windows 10, denn dieser hat erst jüngst in einem Test durchaus positiv abgeschnitten. Eine andere Untersuchung sieht aber die Wirkung des Defenders durchaus anders. Doch am Ende haben beide recht.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von typo2708
      typo2708 -
      Über solche Tests kann ich mich nur noch amüsieren. Irgendwas muss doch zu finden sein, um den Defender weiterhin abzuwerten wie sich's für ein Microsoft-Produkt gehört? Schlechte Erkennungsrate fällt ja mittlerweile weg. OK, nehmen wir diesmal den Phishing-Schutz. Hatten wir noch nicht.
    1. Avatar von KKRE
      KKRE -
      Fast alle Virenschutzprogramme führen unter Windows 10 zu erheblichen Problemen, was durch die zahlreichen Hilferufe in den entsprechenden Nutzerforen bestätigt wird. Ich nutze seit fast 20 Jahren den eingebauten Schutz und hatte noch nie Probleme. Dieses sitzt meistens 40 cm vor dem Bildschirm.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Die Probleme machen sehr selten reine Antivirus Programme.
      Es sind die IS und Komplettsuiten ( und leider auch User...).
      Zum Rest......ich hoffe aber immer noch Schwächen dürfen offen genannt werden.
      Gegenteiliges natürlich auch, aber bitte belegbar.
      Das erwarte ich zumindest von einem Fachforum.
    1. Avatar von RedFlag
      RedFlag -
      Moment ich muss das Popcorn holen.....

      Murmeltier grüsst wieder
    1. Avatar von JochenPankow
      JochenPankow -
      Mir stellt sich auch ganz einfach die Frage nach der Unabhängigkeit solcher Tests durch AV-Test, Stiftung Warentest und der diversen Computer-Zeitungen ... ... nicht erst seit heute; sondern seit dem ich "dabei" bin und das sind schon 32 Jahre ....
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Dann solltest Du folgerichtig den Scanner Deines Vertrauens nutzen.
      Wobei sich dann die Frage stellt ob Microsoft seine Marktmacht nutzt um die ganzen Tests jetzt in Richtung Pro Defender zu Puschen.
      Genau, das ist die Lösung.
      Deshalb schneidet der Defender etwas besser ab, nicht mehr ganz am Ende sondern Mittelfeld, weil MS die Tests, Computerzeitungen, Stiftung Warentest und alle Anderen beeinflusst.......
      Sauerei Anhang 18811
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von JochenPankow Beitrag anzeigen
      Mir stellt sich auch ganz einfach die Frage nach der Unabhängigkeit solcher Tests durch AV-Test, Stiftung Warentest und der diversen Computer-Zeitungen ... ... nicht erst seit heute; sondern seit dem ich "dabei" bin und das sind schon 32 Jahre ....
      Also zumindest bei den Computer-Zeitschriften muss man natürlich sagen, dass das eine ohne das andere nicht leben kann. Sprich, die Computer-Zeitschrift würde es ohne Software und ohne Computer nicht geben, ergo werden sie sicher auch nicht die Softwarehersteller in Grund und Boden rammen, und die Software-Hersteller erfreuen sich natürlich im Umkehrschluss guter Presse. ABER, das gilt ja so für alle, auch für Microsoft. Und zumindest bei AV-Test ist es so, dass die für Unternehmen, die Sicherheitslösungen suchen, testen. Und, bei Stiftung Warentest ist es so, dass die sich den Verbraucherschutz auf die Fahnen geschrieben haben. Und, da man es nicht genauer weiß, sind erstmal alle Vorwürfe zum Thema Unabhängigkeit lediglich Vermutungen und Mutmaßungen. Weltweit gibt es ja auch einige Institutionen, die testen. Und da deren Ergebnisse meistens nicht besonders von denen von AV-Test, oder Stiftung Warentest abweichen, sehe ich da eher wenig Grund, daran zu zweifeln.

      Wie schon zig mal geschrieben wurde, muss am Ende jeder selbst wissen, wie er das bewertet, und was er damit anfängt. Ich halte das Verhalten des Nutzers für 100 mal mehr relevant, als die gewählte Sicherheitslösung. Denn das größte Sicherheitsrisiko sitzt vor dem PC.
    1. Avatar von JochenPankow
      JochenPankow -
      Dann solltest Du folgerichtig den Scanner Deines Vertrauens nutzen.
      Windows Defender .... weil geringstes Risiko, beim Windows Update / Upgrade mein System zu schrotten.... Ansonsten BRAIN.EXE....

      .... muss am Ende jeder selbst wissen, wie er das bewertet, und was er damit anfängt. Ich halte das Verhalten des Nutzers für 100 mal mehr relevant, als die gewählte Sicherheitslösung. Denn das größte Sicherheitsrisiko sitzt vor dem PC.
      Genauso isses...
    1. Avatar von raptor49
      raptor49 -
      Beste Maleware Protection ist ein Adblocker. An zweiter Stelle folgt aktuell Win Defender und an 3. brain.exe.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Zumindest die Kombi ist sehr vielversprechend.
      Fehlt vielleicht noch grundlegend aktuelles System ( BS und Browser), Flash, Java.......
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von IT-SK Beitrag anzeigen
      Fehlt vielleicht noch grundlegend aktuelles System ( BS und Browser), Flash, Java.......
      Um ehrlich zu sein halte ich selbst das für relativ nebensächlich, wenn man sein Verhalten anpasst. Ein Verwandter hatte noch Jahre nach "Versiegen" der Updates einen Windows XP Laptop im Gang. Da war nicht viel mit Viren und Malware. Zumindest nichts offensichtliches.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Es wird auch selbst der am allerbesten bewertete Virenwächter nichts ausrichten können, wenn Brain versagt und man sich alleine darauf verlässt, dass der Virenwächter seines Vertrauens es schon richten wird. Das eigene Verhalten im Umgang mit den potentiellen Einfallstoren macht es aus. Die meisten Schädlinge kommen nicht mehr per verseuchtem Download auf den Rechner, sie kommen per E-Mail und Internet auf den Rechner und entfalten ihre schädliche Wirkung nicht selten erst dann, wenn der Empfänger aus Unkenntnis oder in gutem Glauben erst einmal einen Dateianhang geöffnet hat und der dann die schädlichen Routinen mit dem Einverständnis des Nutzers nachgeladen hat. Selbst dann sind solche Viren meist nicht für die Scanner erkennbar, weil sie nämlich oft nicht geschlossene Sicherheitslücken ausnutzen, um auf den Datenträgern legale Operationen durchzuführen - nämlich alle Dateien zu verschlüsseln.

      Die Verschlüsselungstrojaner sind ein solches Beispiel. Wannacry und Co. verbreiten sich vorwiegend per E-Mail-Anhänge, die von unaufmerksamen Empfängern geöffnet werden. Dann vershlüsseln sie alles was auf dem Computer und im Netzwerk erreichbar ist. Dabei wird eine Lücke im SMB 1.0 Protokoll ausgenutzt, die eigentlich schon vor WannaCry geschlossen war. Nur, jeder öffnet diese Lücke immer noch, weil unbedingt weiter auf SMB 1.0 gesetzt werden muss. Es ist nämlich irgendwie leichter, auf Windows 10 SMB 1.0 wieder zu aktivieren, als endlich die anderen Rechner auf SMB 2.0 oder SMB 3.0 umzustellen.

      WannaCry konnte sich deshalb so stark ausbreiten, weil der über die Schwachstelle in einer ukrainischen Software an die Kontaktlisten der Nutzer kam und sich darüber per E-Mail und in den Netzwerken ausbreiten konnte. Seine Ausbreitung fand vor allem über nicht mit den aktuellen Sicherheitsupdates (für SMB 1.0) versehene Rechner mit Windows 7 statt. Windows XP spielte dabei fast keine Rolle! Der Virus konnte sich über ungepatchte Rechner mit aktuellen Windows Versionen ausbreiten.

      Und trotzdem wird auch weiterhin SMB 1.0 aktiviert, weil es ja viel zu umständlich wäre, seine NASen und andere Geräte auf SMB 2.0 oder SMB 3.0 umzustellen. Ganz einfach weil Bequemlichkeit und Komfort weit über der Sicherheit der eigenen Daten steht.
    1. Avatar von goetheanum
      goetheanum -
      hi,
      habe mich schon immer gewundert warum MS es Drittanbietern überlässt Schutzprogramme zu entwickeln...
      Sollte die Hauseigene Schutzsoftware nicht besser sein als das Betriebssystem selbst? Manchmal ensteht bei mir der Eindruck es wird nur soviel getan wie nötig und mehr nicht. In etwa so wie wenn man sich ein batteriebetriebenes Spielzeug kauft mit beigelegten "pro forma" Batterien aus hintertupfing made in china. Damit es ein bisserl läuft....Wer mehr will muss dann eben teure Batterien kaufen, also kostenpflichtige Software. Diese nützt aber nix wenn die humanoide Firewall nicht eingeschaltet ist. Was ich nicht bestellt habe wird nicht geöffnet......Genüsslich und auch aergerlich betrachte ich die unregelmässigen Spamwellen, welche immer mal mein Mailkasten zumüllen: Mahnschreiben, Aufforderungen zur Kontoüberprüfung etc etc. Der ach so böse user, also ich, will und will einfach nicht den Anhang öffnen Im Zweifel: hatte mal eine gefälschte Mail meines Bezahlssystems. War gut gemacht, hab aber die original Webseite gegoogelt und dort den Kontakt gesucht. Ne mail und ein Anruf getätigt.....Da ich eine radioaktivgrünleuchtende Bonität habe schrecken mich Mahnschreiben schon mal gar nicht. Nein ich bin Verweigerer: was ich nicht bestellt habe wird nicht geklickt.....Wie gemein und hinterhältig es zugeht zeigt malwarebytes. Bekanntes Schutzprogramm, vor kurzem ging da immer mal ein popup auf. Dummerweise klickte ich drauf und schon gabs ne Störung leichterer Natur. Hab dann gegoogelt nach news und bekam die Meldung was mit Malwarebytes los ist. Sofort vom Rechner geschmissen und gut gecleant...es war wieder Ruhe...Glück gehabt. So kanns gehen wenn man ein Programm lange verwendet und plötzlich dieses selbst zum Angriffsziel wird. Wieder mal wenn auch selten zeigt sich:Ein falscher Klick kann den ganzen Tag verderben.....
    1. Avatar von JochenPankow
      JochenPankow -
      Ganz einfach weil Bequemlichkeit und Komfort weit über der Sicherheit der eigenen Daten steht.
      Das ist ja das Dilemma bei "Otto und Erika Normalanwender"! Da können wir "Power-User" noch soviel predigen, wie wir wollen.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Wobei sich auch unter denen viele alte PC Mythen verfestigt haben.
      Weder möchte ich mich "Power-User" noch als frei von solchen Anwandlungen bezeichnen.
      Alleine etliche "Kollegen" aus der IT Ausbildung, die heute Leute beraten lassen mich gruseln.

      Etliche Leute meckern auch, wenn ich die PC's/Laptops einrichte und alle "automatischen" Login und Speicherfunktionen deaktiviere.
      Das wäre total unkomfortabel.
      Dann noch mein " Gebet" das System und Software aktuell zu halten, Virenscanner und Brain........fertig ist ein recht sicheres System.

      Gerade die Bequemlichkeit führt doch zu den SuperallinklusivSuiten und Cleanern die dann erst Recht Ärger machen.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Ich habe auf meinen Rechnern auch den Autologin an. Warum auch nicht, unsere Rechner verlassen, bis auf mein Tablet, niemals das Haus und bei uns gibt es niemanden, der auf den anderen Rechnern schnüffeln müsste. Ansonsten werden alle Updates immer zeitnah installiert und darauf geachtet, dass dies auch ordentlich abgeschlossen ist. Fernzugriffe gibt es bei uns nicht, dementsprechend existieren keine offenen Ports die den externen Zugang in unser Netz vorsehen.

      Was die Software angeht, ist überall nur das von den Nutzern benötigte installiert. Bis auf meinen Rechner sind bei den anderen auch keine "Basteltools" installiert. Überall tut der Defender sein Ding und das tut er bisher immer ausgesprochen zuverlässig und gut. Meine Familie ist entsprechend sensibilisiert und macht mich bei möglichen Unregelmässigkeiten automatisch darauf aufmerksam. Von allen Rechnern werden regelmässig Systemabbilder gezogen, die eigenen Dateien sichern wir alle jeweils dann, wenn dies sinnvoll erscheint, auf externe Datenträger die vom Rechner getrennt aufbewahrt werden.
    1. Avatar von barmbekersurfer
      barmbekersurfer -
      Ich habe jetzt mal den Bericht im aktuellen "test"-Heft überflogen. Wie hier im Thread schon zu lesen war, bekam der Defender beim Pishing-Test ein mangelhaft. Stiftung Warentest weist nun darauf hin, dass man den Defender in Verbindung mit einem guten Browser, der einen Pishing-Schutz enthält, verwenden sollte. Nur welcher Browser diesbezüglich besonders empfehlenswert ist, steht nicht in "test". Gibt es da Unterschiede in der Schutzwirkung in Verbindung mit dem Defender?
    1. Avatar von runit
      runit -
      Hallo @barmbekersurfer,

      ich konnte da bisher keinen Unterschied feststellen, Was Stiftung Warentest als Mangel des Defender befindet, ist für mich nicht von Belang, denn ich verwende im Browser selber seit eh und je einen Pishing-Schutz. Der wirkt, je nachdem, für welchen man sich entscheidet, denn meines Erachtens auch in jedem Browser gleichermaßen.

      Mein Browser-Schutz im Firefox ist schon sehr lange TrafficLight von Bitdefender. Ich finde das Addon sehr gut. Es warnt und schützt vor Malware bei Anwählen einer dafür bekannten Seite, enthält einen Link-Scanner, der in der Suchmaschine schon grüne oder Warnhaken vor Links setzt und hat einen Pishing-Schutz.

      Ich will nun keinen Browser Glaubens-Krieg erneut auslösen. Ich meine aber, man kann sagen, dass der Firefox in puncto Datenschutz und Sicherheit schon einer der besten (meiner Meinung nach sogar mit Abstand der beste) Browser ist, weshalb es eben auch u.A. seit sehr langer Zeit mein Standard-Browser ist. Wenn man sagt, er gehört mit zu den besten in dieser Hinsicht, kann man das wohl objektiv so stehen lassen, ohne streiten zu müssen.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Für den Phishingschutz ist doch ohnehin der Smartscreenfilter zuständig! Wenn man diesen wegen "vergleichbarer" Testbedingungen deaktiviert, dann stellt man selbstverständlich eine Schwäche beim Schutz vor Phishingseiten fest. Und deshalb traue ich diesen Tests nicht über den Weg, denn bei Kaspersky und Co werden sämtliche Module aktiviert und getestet, für die Tests des Defender werden aber regelmässig der Smartscreenfilter und wohl auch andere Optionen (Cloudbasierter Schutz, automatische Übermittlung von Beispielen) deaktiviert. Das sind aber wichtige Bausteine im Sicherheitskonzept von Windows.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Jetzt könnte ich Dich auf gängige Browser Test in unterschiedlichen Medien verweisen, aber dann startet hier dieselbe Lawine wie bei AV Tests.
      Alles gekauft, beeinflusst.......
      Ich empfehle Dir wie mit Waren- Test einige "Fachpublikationen" zu konsumieren, im Querschnitt passt die Aussage meist und gibt zumindest eine Tendenz an.
      Übrigens läuft bei mir Virenscanner mit Phishing Schutz, Browser mit selbigem und der MS Smartscreenfilter.
      Sie sind sich bisher immer einig gewesen was sie anzeigen.
      Brain exe ja sowieso.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Einige Testszenarien wurden ohne Smartscreenfilter durchgeführt - nach den Angaben der Tester! Von daher habe ich bei solchen Testergebnissen immer Vorbehalte.
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    z.B. "Gast" oder "Mike"