• Windows 10 Insider-Programm soll mit Kohorten-Komponente neue Wege einschlagen

    Aktuell sucht man bei Microsoft nach neuen Wegen, wie das Insider-Programm verbessert respektive effizienter gestaltet werden kann. Das Problem des Insider-Programms, wenn man es denn als solches bezeichnen kann, liegt darin, dass über das Feedback-Hub großteils nur Themen angesprochen werden, die bereits durch die Telemetriedaten übermittelt werden und somit Microsoft kaum mitbekommt, worauf es den Nutzern wirklich ankommt. Aus diesem Grund testet man derzeit sogenannte Insider-Cohords, bei welchen es sich um Benutzergruppen von Insidern eines bestimmten Abschnitts mit der Aufgabe handelt, zielgerichtetes Feedback zu neuen Funktionen geben zu können



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    Microsoft befindet sich aktuell auf der Suche, Möglichkeiten zur Verbesserung von Windows 10 zu finden, wobei der Weg zwangsläufig auch an den Windows-Insidern vorbei führt. Da aber jeder ein Insider sein kann, die Interessen der User allerdings weit gestreut sind, werden über den Feedback-Hub großteils auch einfach nur Themen wie "XYZ funktioniert nicht" oder auch "Behebt den Fehler XYZ", was allerdings in vielen Fällen durch die Übermittlung der Telemetriedaten automatisch bei Microsoft ankommt.


    Aktuell testet Microsoft eine Funktion namens "Insider Cohorts" (Kohorten), welche den Feedback-Hub nicht ersetzen, aber ergänzen soll. Als Cohorts werden Insider aus speziellen Interessensgruppen bezeichnet, die derzeit nur via Einladung bestimmt werden. Microsoft sieht es als sinnvoll an, diese Gruppen in bestimmte Aufgabenbereichen zu unterteilen, so dass es eine Gruppe für das Fluent-Design, eine weitere namens "Creators" für Design und Illustrationen, eine für Business-Insider, eine für Entwickler, eine für die Thematik Barrierefreiheit und viele weitere geben wird.


    Laut Plan besteht jede Kohorte aus folgenden drei Teilen:


    • Jemand bei Microsoft, der den Code "kontrolliert" (d.h. wer entscheidet, was repariert und zu einem Produkt oder einer Dienstleistung hinzugefügt wird).
    • Eine Person in der Insider-Community, die ein bestimmtes Feature (z.B. Stiftunterstützung) oder eine Reihe von Features (z.B. Barrierefreiheitstools) "beeinflusst" oder "fördert".
    • Alle Personen, von denen das Feedback eingeholt wird.



    Ein Hauptziel der Kohortenarbeit ist es, mehr Einblicke von Personen außerhalb des Insiderprogramms zu erhalten. Die Mitglieder von Cohorts werden ermutigt, mindestens einen "Helden" für ihre Sache zu identifizieren - eine reale Person mit spezifischen Bedürfnissen -, um ihre Bemühungen auf das nützlichste Feedback zu konzentrieren. Diese Person muss kein Insider sein.


    Aktuell befindet sich die Cohorts-Initiative noch in der Experimentier-Phase, doch wenn diese erfolgreich sein sollte, könnte zukünftig jeder Insider oder auch Nicht-Insider zur maßgeblichen Verbesserung von Windows 10 beitragen.




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    Windows 10 Insider-Programm soll mit Kohorten-Komponente neue Wege einschlagen

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    Meinung des Autors
    Ich finde diesen Weg richtig und wichtig, da nicht jeder, der Ideen zur Verbesserung von Windows 10 automatisch auch Insider sein muss. Zusätzlich ist durch diese Spezialisierung in Form von Kohorten dafür gesorgt, dass Feature-Verbesserungen nicht alle in einem riesigen Topf landen, sondern durch die vielen kleineren Töpfe in ihrer Wichtigkeit nicht so schnell untergehen. Wie das Ganze effektiv funktionieren kann, wird sich wohl aber erst noch zeigen müssen.Jetzt kommentieren!
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