• Windows 10 Fall Creators Update wurde durch nativen OpenSSH-Client/Server erweitert

    Mit der Veröffentlichung seines Windows 10 Fall Creators Update (1709) vor einigen Wochen hat Microsoft den Einsatz hauseigener OpenSSH-Clienten sowie auch OpenSSH-Server eingeführt, wodurch Entwickler nicht mehr länger auf Angebote von Drittherstellern wie zum Beispiel PuTTY angewiesen sein müssen. Diese, im besonderen Rahmen für Entwickler interessante Tools sind quasi ohne größeres TamTam eingeführt und erst vor kurzem entdeckt worden



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    Entwickler, die sich unter Windows 10 mit der Thematik Open-Source und Linux beschäftigen, benötigten bislang für die Integration eines nativen SSH-Clienten oder auch SSH-Servers, den Remote-Zugriff sowie damit verbundene Wartungsaufgaben das Tool eines Drittanbieters, wie es zum Beispiel unter der Bezeichnung PuTTY zu finden ist. Wie die Kollegen von Techcrunch via winfuture jetzt berichten, können seit dem Windows 10 Fall Creators Update auch hauseigene Tools verwendet und als "OpenSSH Client" respektive als "OpenSSH Server" bezeichnet werden.


    Die beiden zusätzlichen Tools stehen zwar noch nicht von Hause aus zur Verfügung, können aber innerhalb weniger Sekunden nachgerüstet werden, und zwar kostenlos. Hierfür ist folgende Vorgehensweise notwendig:



    • öffnet die Windows-Einstellungen über "Start -> Einstellungen" oder betätigt die Tastenkombination "Windows +i"
    • klickt weiter auf den Unterpunkt "Apps"
    • unter dem Menüpunkt "Apps & Features" klickt ihr nun auf "Optionale Features verwalten"
    • klickt nun auf den Button "+ Feature hinzufügen"
    • et voilà, nun könnt ihr die beiden Tools hinzufügen



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    Aktuell sollte den Nutzern aber bewusst sein, dass bei beide Tools noch als Beta-Versionen bezeichnet werden, die zwar in ihrer Funktionalität schon komplett sein dürften, hier und da aber noch mit dem einen oder anderem Fehler zu rechnen sein kann. Ansonsten kann schon damit begonnen werden, auch die Tools von Microsoft selbst einmal auszuprobieren, wodurch die Eingabe von vertrauten Befehlen bequem über die Kommandozeile realisiert werden kann.

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    Meinung des Autors
    Irgendwo in den kleingedruckten Patchnotes zum Windows 10 Fall Creators Update wird sicherlich schon gestanden haben, dass die hier beschriebenen Funktionen eingeführt werden, allerdings sind diese auch mir nicht aufgefallen. Das wiederum ist aber auch nicht verwunderlich, da ich kein Entwickler bin. Ich finde es schon witzig, da erst jetzt die Medien davon berichten, obwohl das Fall Creators Update nun auch schon einige Wochen zur Verfügung steht.Jetzt kommentieren!
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