• Windows 10 Fall Creators Update: Produkte der Konkurrenz wie iTunes oder Linux-Distributionen wird es künftig auch im Store geben

    Der Betrieb von Microsofts Konkurrenzprodukten wie Apples iTunes oder diverse Linux-Distributionen ist zwar jetzt auch schon unter Windows 10 bedingt möglich, aber nicht auf jedem System als sonderlich komfortabel zu bezeichnen. Dies soll sich mit dem gestern zur zweiten Keynote der Build 2017 angekündigten Fall Creators Update grundlegend ändern, da man auch Anwendungen der Konkurrenz als Apps im Windows Store anbieten möchte



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    Linux-, Apple- oder Windows-Nutzer streiten sich seit Jahrzehnten darüber, welches Betriebssystem und welche Anwendungen wohl die besten seien. Für welche "Seite" sich ein Nutzer letztendlich entschieden hat, lag meistens an den persönlichen Vorlieben beziehungsweise an den Anwendungen selbst. In Zukunft sollen Auswahlmöglichkeiten wie bisher unnötig werden, da Microsoft auf der gestrigen zweiten Keynote zur aktuellen Build-Konferenz mitgeteilt hat, dass die Anwendungen aus den "verschiedenen Welten" mit dem kommenden Fall Creators Update alle im Windows Store zu finden sein werden.


    Zu den wichtigsten Vertretern zählen natürlich Apples Musik- und Video-Client iTunes, welches den Angaben zufolge auch auf dem kommenden, auf Apps beschränkten Windows 10 S nutzbar sein soll und somit Besitzer von Apple-Smartphones nicht dazu zwingen wird, auf das sichere Betriebssystem verzichten zu müssen. Wichtig zu wissen ist auch noch, dass sich die iTunes-App hinsichtlich ihres Funktionsumfangs nicht von der Desktop-Anwendung unterscheiden wird.




    die Aufzeichnung der gestrigen zweite Keynote


    Ebenfalls im Store werden gleich mehrere Linux-Distributionen landen, über welche Entwickler eigene Anwendungen selbst unter Windows 10 erschaffen können. Neben Ubuntu Linux sollen auch SUSE Linux sowie Fedora im Store angeboten werden, welche dann Unterstützung für das Windows Subsystem for Linux (kurz WSL) erhalten. Letzteres ist so entwickelt worden, dass es nicht nur an eine bestimmte Distribution gebunden ist und somit auf Wunsch auch mehrere Linux-Varianten einzeln oder simultan betreiben lässt.


    Alle diese Neuerungen sollen schon bald in einer der kommenden Insider-Versionen zur Verfügung stehen, was wiederum dafür sorgen könnte, dass sich vermehrt Entwickler für das Insider-Programm anmelden.

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    Meinung des Autors
    Wer die gestrige Keynote nicht komplett verfolgen konnte, kann sich diese als Aufzeichnung gerne noch einmal ansehen. Die dort vorgestellten Neuerungen sind nicht nur zahlreich, sondern teilweise auch sehr innovativ.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Dürfen sie ja auch.Solange sie sich an die Hausordnung halten
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