• Windows 10 Unified Update Platform sorgt demnächst für kleinere und somit auch schnellere Updates

    Viele Windows-10-Nutzer nervt Microsofts bisherige Update-Strategie, dass diese selbst wenn sie ohne Fehlermeldung verlaufen, unnötig viel Speicherplatz und somit auch Zeit in Anspruch nehmen. Jetzt hat Microsoft auf diese Kundenresonanz reagiert und hat damit begonnen, mit Hilfe der Unified Update Platform (UUP) auf differenzielle Updates umzusteigen, die erstmals von den Preview-Nutzern der Mobile-Version 14959 im Fast Ring ausprobiert werden können. Zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens aber zum Creators Update sollen alle Windows-10-Nutzer davon profitieren können



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/9843-windows10-logo.jpg


    Bezüglich seiner Update-Strategie hatte Microsoft bisher ein mittelgrößeres Problem, welches nun allmählich beseitigt wird. Mussten die Windows-10-Nutzer (Mobile als auch Desktop) bei Updates immer die gesamten Updates herunterladen, egal auf welchem Updatestand sich das entsprechende Gerät befand, hat das viele Nutzer sehr verärgert, da wenn das Update ohne Fehlermeldung verlief, dennoch ein recht hoher Traffic entstand, der besonders für Nutzer eines Smartphones oder Jemanden mit Internet-Volumen-Tarif keinen Anlass zur Freude gab.


    Unter Zuhilfenahme der Unified Update Platform (UUP) sollen nur die Dinge ein Update erhalten, die auch wirklich eines benötigen. Es wird sozusagen bereits im Vorfeld überprüft, auf welchem Stand sich das Windows 10 Gerät befindet und das Update-Paket entsprechend darauf angepasst. Laut Aussage von Microsoft soll die Updategröße dadurch um bis zu 35 Prozent reduziert werden können, was nicht nur die Downloadgeschwindigkeit erhöht, sondern auch den Traffic sowie bei den mobilen Geräten auch die Akkuleistung schont.


    Zusätzlich soll sich auch die Nutzungszeit nach der Installation des Updates erhöhen. Das bedeutet, das der Neustart nach der Installation des Updates von bisherigen maximalen 10 Stunden auf 12 Stunden (Home) respektive 18 Stunden (Pro) erhöht wurde, wodurch bedenkenlos weitergearbeitet werden kann, ohne dass der Rechner einen Neustart fordert und die Arbeit unterbricht.



    Wann ist mit der Unified Update Platform zu rechnen?


    Als erstes wird die UUP für die Preview-Nutzer von Windows 10 Mobile bedient, welche diese Neuerung schon in der aktuell verfügbaren Preview-Build 14959 im Fast Ring ausprobieren können.


    Die Desktop-Insider sollen laut Aussage von Microsoft in den kommenden Wochen/Monaten bedient werden.

    Alle "normalen" Windows-10-Nutzer sollen dann, insofern nichts dazwischen kommt, mit dem Windows 10 1703 Creators Update (Redstone 2) bedient werden, welches im März/April 2017 erwartet wird.


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    Meinung des Autors
    Obwohl ich mit meiner Windows-10-Desktop-Version keine größeren Probleme mit den Windows-10-Updates habe, finde ich es gut, dass künftig nur noch das upgedatet wird, was wirklich benötigt wird. Ob hiermit im Vorfeld deinstallierte Apps wieder neu installiert werden (so ist es ja bisher), bleibt abzuwarten. Updates sind wichtig, darüber dürften wir uns alle einig sein, doch der aktuelle Zustand ist wirklich untragbar, weil so viel Unnötiges mit ausgeliefert wird. Ich bin gespannt und freue mich auf das Creators Update, ihr auch?Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Gute Sache, auch wenn für mich vor allem die großen Updates, und deren Häufigkeit ein Problem darstellen. In der Vergangenheit war es nicht nötig, ein "vollständiges OS-Upgrade" zu vollziehen. Und, vor allem behebt das hier auch nicht das grundsätzliche Problem, dass man nicht Herr darüber ist, ob man generell Updates installiert oder nicht. Für mich vielleicht nicht übermäßig relevant, da ich eh immer alle Updates installiere, aber dennoch wünschte ich mir, bestimmen zu können, wann die Updates geschehen. Aber für einige Leute, die ihren PC produktiv nutzen, ist es wirklich ein No-Go, keine Kontrolle über das Installieren von Updates zu haben. Ich habe jetzt schon ein paar Male gelesen, dass Leute, die mit Audio-Software arbeiten, ihre Plugins nicht mehr nutzen konnte, weil ein Windows 10-Feature-Update die Aktivierung der Plugins resettet hat, und im schlimmsten Fall sogar keine neue Aktivierung der Payware-Plugins möglich war. Das geht so nicht. Auch bei der Home-Version sollten Update-Installationen gesteuert werden können. Somit bleibt meist nur der Griff zum Deaktivieren des Update-Dienstes, und das kann es ja nun auch nicht wirklich sein.

      MS könnte doch einfach die Standard-Einstellung auf "wichtige und empfohlene Updates installieren" stellen, wie es bei WIndows immer so war, und für die Leute, die ihren PC entsprechend administieren wollen, die Möglichkeit geben, die Installation von Updates selbst zu steuern. Wo ist das Problem?
    1. Avatar von Freezer
      Freezer -
      Chakkman, du triffst den Nerv von zig Millionen Nutzern von Windows 10. Volle Zustimmung ebenfalls von meiner Seite.

      So agieren halt Unternehmen, die fast ein Monopol innehaben. Ein Kapitalismus ohne Regulierung führt zwangsläufig zu Monopolen. Das ist schlecht für die Menschen, nicht nur im Bereich der Software.

      Mal abgesehen vom Datenschutz und den nicht akzeptablen Updatevorschriften und -umsetzungen finde ich Windows 10 inzwischen ganz gut. Bliebe noch die Komplexitätsfalle, in der sich die gesamte Branche inzwischen befindet und die sich in einer kaum noch überschaubaren Menge an Bugs äußert.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Machen tut Microsoft das ja, weil sie sich die Vorwürfe nicht gefallen lassen wollen, dass das OS unsicher wäre, weil keine Updates kommen, und weil für viele Nutzer regelmäßige Updates gleichbedeutend mit Sicherheit sind. Nur sollte das optional sein, standardmäßig an, aber man sollte es auch abstellen können, wenn man es nicht möchte. Das ist das einzige, was ich mir wünsche, von mir aus können sie die Einstellung dann auch, so wie bei jedem OS vorher auch, standardmäßig so einstellen, dass die Otto-Normal-Nutzer halt die Updates bekommen, und nicht nachher rumheulen, dass es alles so unsicher wäre, oder ihr PC kompromittiert worden wäre.

      Vor allem sollte man die Kontrolle darüber haben, wann ein Update heruntergeladen wird. Ich hatte es jetzt schon mehrmals so, dass die Mitbewohner etwas aus der Mediathek gucken wollten, und ich plötzlich ein Windows 10 Update bekomme habe, und alle sich gewundert haben, warum das Internet auf einmal so langsam ist... wirklich hanebüchen.
    1. Avatar von ungarnjoker
      ungarnjoker -
      Zitat Zitat von chakkman Beitrag anzeigen
      [...]
      Ich hatte es jetzt schon mehrmals so, dass die Mitbewohner etwas aus der Mediathek gucken wollten, und ich plötzlich ein Windows 10 Update bekomme habe, und alle sich gewundert haben, warum das Internet auf einmal so langsam ist... wirklich hanebüchen.
      Bei einem guten Router kann man sowas über QoS-Einstellungen regeln.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Guter Tipp, aber diese Option scheint's bei meinem Router nicht zu geben...
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Ich gehöre glücklicherweise zu Dehnen,die seit Jahren eigentlich so gut wie nie ein Updateproblem verzeichnen musste.
      Ich verstehe dich aber schon, chakkman,und bin ebenfalls der Meinung,eine Information,bzw Ankündigung in einer angemessenen Zeit, von Seiten MS, wäre eine gute Sache.
      Doch wenn man nicht grad Insider ist,wo man überraschende Updates natürlich zu akzeptieren hat. dann bleibt doch als gültiger "Time Table" stets der zweite Dienstag im Monat . Da reserviert man halt die Zeit und verkneift sich grosse Aktivitäten oder rechnet damit,dass sie unter Umständen unterbrochen werden könnten.Nicht nur der Tag steht fest,sondern meist sogar die wahrscheinlichen Stunden des Tages,an welchen MS Updates schickt.
      Was ausserhalb des zweiten Dienstags ( und dem Ersten für Office) an Updates reinkommt sind dann nur noch kleine Dinge und der Defender. Ansonsten wären andere Updates dann auch nicht mehr von Microsoft und man kann sie nicht dafür verantwortlich machen
    1. Avatar von Freezer
      Freezer -
      Von wegen nur am sogenannten Patch-Day (2. Dienstag im Monat): Ich erinnere mich noch gut daran, dass für Win 10 erst am 27. Oktober, einem Donnerstag, Updates frisch rauskamen, darunter ein kumulatives. Das gesamte Volumen im GB-Bereich. Und so was war keine Ausnahme in den letzten Monaten. Es gibt keine Planungssicherheit mehr; jederzeit muss mit unliebsamen Überraschungen gerechnet werden.

      Im Gegensatz zu etlichen Forenusern, die sich als Hobby leidenschaftlich und intensiv mit ihrem OS beschäftigen, möchten es die Allermeisten einfach nur benutzen, ohne sich mit allen möglichen Details befassen und ständig eventuelle Updates abpassen zu müssen. Es wird Zeit, dass dem Nutzer von Windows 10, auch der Home-Edition, endlich wieder sein Selbstbestimmungsrecht zurückgegeben wird.

      Chakkman hat absolut Recht mit seiner Argumentation!
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Oh,sorry,Hab ich nicht mitbekommen.Ich hab meine beiden Geräte auf der Insider Preview. Da gibt,s keine ausserlanmässigen Updates und kumulative Updates.Daher wusste ich das nicht.
      So sind dann doch noch Updates mehr,vermutlich korrektive Updates von kumulativen Updates,die Fehler beinhalteten.
      Ja,ich gebe zu,ich hab den ganzen Tag Zeit mich mit meinen Rechern zu beschäftigen,was längst nicht alle haben
      Selbstbestimmungsrecht hatten Windowsnutzer nie,auch nicht bei XP und davor.Damals gab es halt aber auch nie soviele Updates wie heute.
      Windows 10 ist,wie wir ja auch alle wissen,noch nicht fertig und wird es vermutlich auch nie sein.
      Ich wünschte mir aber genauso,dass eine gewisse Ordnung und Regelmässigkeit einkehren möge was Updates anbelangt.
      MS muss sie ankündigen und die Chance geben,Updates in einer gewissen Frist selber installieren zu können.
      Ein Stück weit geht das ja schon.wenn,s mir recht ist können auch Home User den Zeitpunkt etwas herauszögern.
      Und am Dienstag gibt es höchstens das monatl. Malicious Malware Tool und gegebenenfalls vielleicht etwas fürs Office.Flash erhält keine Updates mehr.
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