• Windows 10: Verteilung des Anniversary Updates soll Anfang November abgeschlossen sein

    Bereits am 02. August hat Microsoft damit begonnen, das "Jubiläumsupdate" alias "Anniversary Update" alias "Redstone 1" für die Windows 10 Nutzer des "Current Branch" zu verteilen. Obwohl aus Redmond von Beginn an die Aussage kam, dass dieses in Wellen an die Nutzer verteilt werden wird, hat man nicht erklärt, wann genau die Verteilung beendet sein soll. Jetzt möchte man einen groben Termin für Anfang November 2016 in Erfahrung gebracht haben, bis zu welchem das Update an die restlichen Anwender ausgerollt sein soll, die aktuell noch auf das November-Update des vergangenen Jahres setzen



    https://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/8738-windows-10-redstone-thumb.jpg


    Wie die Microsoft-Expertin und ZDNet-Bloggering Mary Jo Foley in Erfahrung gebracht hat, soll man in Redmond jetzt einen Zeitraum genannt haben, bis zu welchen sämtliche Anwender des Windows 10 "Current Branch" - also die Nutzer der Windows-10 Build 1511 - ihre Möglichkeit erhalten sollen, regulär auf die Build 1607 upgraden respektive das Anniversary Update ausführen zu können.


    Bei ihrer Aussage beruft sich Foley auf eine Fußnote einer Massenmail Microsofts zum Anniversary Update, in welcher zu lesen gewesen ist, dass die Verteilung ab dem 2. August beginnen soll und in Wellen bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen könnte, was den Zeitraum Anfang November ergibt.


    Zudem versucht Foley die Verteilung des Updates in Wellen zu erklären. Demnach würde Microsoft die Verteilung des Updates sowie der darauf folgenden Aktualisierungen bewusst streuen, da sich auf diese Weise erkennen lässt, auf welchen unterschiedlichen Systemen welche Version wie gut funktioniert. Auf diese Weise würde Microsoft einen Datensatz an "Testrechnern" erhalten, dessen Menge man selbst in Redmond nichtmal ansatzweise zusammenbekommen würde. Aus diesem Grund soll auch Microsoft in den vergangenen Jahren so "besessen" gewesen sein, so viele Telemetriedaten wie möglich zu sammeln - was in der Presse als "Schnüffelfunktionen" zerrissen worden ist.


    Zudem heißt es auch, dass Microsoft bereits vor Jahren damit begonnen hat, die eigenen Windows-Tester einzusparen beziehungsweise deren Aufgaben an freiwillige, einzelne Entwickler auszulagern. Unter anderem haben aber auch Soft- und Hardware-Partner von Microsoft diese Aufgaben übernommen. Gegenüber dieser Aussagen von ZDNet hat Microsoft auch Stellung bezogen, man verweist allerdings im Allgemeinen darauf hin, dass neue Software intern als auch extern getestet wird, um den Windows-Nutzern stets das bestmögliche Ergebnis bieten zu können.



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    Windows 10: Verteilung des Anniversary Updates soll Anfang November abgeschlossen sein

    ?

    Meinung des Autors
    Wie einige von euch bereits wissen, zähle ich auch immer noch zu den Nutzern, die über den regulären Weg kein Anniversary Update erhalten haben. Da ich aber einerseits zu faul bin, das Update über einen der vielen Möglichkeiten manuell aufzuspielen und ich andererseits mit der Build 1511 ganz zufrieden bin, sehe ich aktuell keinen Zwang, diese Entwicklung negativ zu beurteilen. Ich habe ein Windows 10, welches astrein funktioniert, was will ich mehr? Da kann ich nur sagen: Weiter so Microsoft, ihr macht eure Sache richtig gut, ganz gleich was viele Kritiker schreiben mögen.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Testrechner
      Testrechner -
      Danke für die interessanten Infos.

      Jetzt fühle ich mich stellvertretend für meinen Lappi als Testrechner missbraucht, da ich das Anniversary-Update bereits am 02.08. als Clean Installation aufgespielt hatte.
    1. Avatar von Michael
      Michael -
      @Testrechner,
      wer hat denn die Entscheidung getroffen, am 02.08.16 die 1607 bei dir zu installieren?
    1. Avatar von Testrechner
      Testrechner -
      Ich selbst, Michael. Allerdings ging ich bisher völlig naiv davon aus, dass ich eine Release bedenkenlos installieren kann. Dass Microsoft seine eigenen Tester einspart und auf freiwillige setzt, ist betriebswirtschaftlich allerdings nachzuvollziehen.

      Dumm nur, dass ich als Home-User von Windows 10 nicht selbst bestimmen kann, ob ich für Microsoft den Tester spiele oder nicht, denn ich erhalte ggf. das Versionsupgrade bereits am 1. Tag. Abwählen oder wie bei der Professional-Version zurückstellen ist hier nicht möglich.
    1. Avatar von RMBmss
      RMBmss -
      Ganz verstehe ich Deine Aussage nicht.
      Wozu gab es Zig Builds die vor dem Rollout von Insidern getestet und im Insider Hub Kritisiert bzw. mit Verbesserungsvorschlägen versorgt wurden?
      Genau deswegen, dass sie die End User des Updates sich nicht als Versuchskaninchen fühlen müssen - bzw. Stellvertretend für deren Laptop oder Desktop.

      2. Absatz:
      Doch indem Du dem Insider Programm beitrittst, erklärst Du Dich bereit zum Testen der Vorab Builds, welche noch Bugs beinhalten können. Meldest Du Dich nicht an, wartest Du bis die fleißigen Tester und Microsoft Dir ein brauchbares System bereitstellen.
      Daher ist es ratsam diese nicht auf einem Produktivsystem zu installieren, sondern in einer VM die mit HyperV erstellt werden kann und ab WIn8 im BS enthalten ist.
      Wenn man trotzdem auf einem Produktivsystem Testet ist man selber schuld.

      Außerdem kannst Du vor dem Update ein Image machen, dann kannst Du zurück und das Update vorher deaktivieren.

      Lg Richie
    1. Avatar von Testrechner
      Testrechner -
      Hast du den eigentlichen Artikel von Daniel Erler gelesen, Richie? Genau darauf bezog ich mich mit meinen Aussagen. Insofern machen diese dann durchaus Sinn. Das Insider-Programm meinte ich damit nicht, vielmehr die "normalen" Endkunden (Otto Normalverbraucher).

      >>>>Zudem versucht Foley die Verteilung des Updates in Wellen zu erklären. Demnach würde Microsoft die Verteilung des Updates sowie der darauf folgenden Aktualisierungen bewusst streuen, da sich auf diese Weise erkennen lässt, auf welchen unterschiedlichen Systemen welche Version wie gut funktioniert. Auf diese Weise würde Microsoft einen Datensatz an "Testrechnern" erhalten, dessen Menge man selbst in Redmond nichtmal ansatzweise zusammenbekommen würde. Aus diesem Grund soll auch Microsoft in den vergangenen Jahren so "besessen" gewesen sein, so viele Telemetriedaten wie möglich zu sammeln - was in der Presse als "Schnüffelfunktionen" zerrissen worden ist.

      Zudem heißt es auch, dass Microsoft bereits vor Jahren damit begonnen hat, die eigenen Windows-Tester einzusparen beziehungsweise deren Aufgaben an freiwillige, einzelne Entwickler auszulagern.<<<<
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Hattest Du denn Nachteile dadurch, dass Du das Anniversary Update installiert hattest? Stürzen also jetzt zwanzig von Deinen hundert Rechnern ständig ab oder haben permanent Probleme mit Treibern?

      Wahrscheinlich nicht - von daher muss ich fragen, über was wird sich denn beschwert? Über die Entscheidung, sich auf die Telemetrie zu verlassen, damit man sehr viel verlässlichere Daten über die Zuverlässigkeit von Windows auf den hunderten von Millionen von unterschiedlich konfigurierten Rechnern erhält, aus denen man dann die Fehlerursachen auch herauslesen kann. Oder wird sich hier eigentlich nur darüber beschwert, dass MS seine Server schonen will, indem man nicht jeden direkt berücksichtigt?

      In beiden Fällen hatten es die Nutzer in der Hand, die stande pede sämtliche "Spionagefunktion" und die P2P Verteilung von Updates deaktivieren mussten, damit MS keine Daten erhält. Daten, die helfen würden solche Updates zeitnah jedem Nutzer zukommen zu lassen und die Verteilung zumindest in den eigenen Netzwerken forcieren könnten.
    1. Avatar von Testrechner
      Testrechner -
      Keiner versteht mich hier :`-(

      Beim Funktionsupgrade auf 1607 gab es soweit keine Probleme bei mir, wenn ich mal von ein paar nicht übernommenen Einstellungen absehe. Bei unzähligen Usern gabe es allerdings Probleme, teils massive.

      Ich mache es mal kurz: Ich persönlich möchte nicht zu diesen "Testrechnern" gehören. Die Ersten sind ggf. die Dummen, die Letzten pofitieren. Lieber würde ich warten, bis die meisten Bugs gefixt sind. Dies kann ich aber nicht selbst beeinflussen bei Windows 10 Home. Microsoft allein entscheidet, wer wann mit einem Update oder gar Versionsupgrade bedacht wird (Spanne: August bis November). Verhindern, selbst bestimmen kann ich es nicht, nicht einmal zurückstellen.

      Eigene Tester werden in Größenordnungen eingespart (die kosten ja schließlich zig Millionen US Dollar) und dafür werden die normalen Endkunden herangezogen, die dann (kostenlos) einen riesigen Pool an Testrechnern bilden. Dass es für Microsoft ideal ist, möglichst viele Daten zu erhalten, verstehe ich natürlich.

      Also: Ich möchte kein kostenloser Tester für einen multimilliardenschweren Großkonzern sein. Ich möchte selbst entscheiden, ob und wann ich welches Update/Funktionsupgrade einspiele. Siehe ältere Betriebssysteme derselben Firma - bei denen ging es ja auch.
    1. Avatar von areiland
      areiland -
      Woran machst Du denn dieses "unzählige User" denn fest? An den Fragen, die in den Foren gestellt werden - oder an eigenen Erfahrungen? Hattest Du Einblick in die Konfigurationen dieser Nutzer? Denkst Du, dass nur Microsoft seine (unnötigen - weil sehr statischen) Testabteilungen einspart, um sich stattdessen auf die (meist ehrlichere) Telemetrie zu verlassen?

      MS testet immer noch, nur eben nicht auf 350 Millionen eigener Testrechner. Was von MS auch nicht leistbar wäre, es sei denn Du möchtest Windows in Gold aufwiegen. Sei ehrlich, Du möchtest ein Statement gegen MS anbringen, deshalb auch nicht berücksichtigen, dass niemand in der Lage ist jede erdenkliche Hard- und Softwarekombination auszutesten so dass jeder Fehler ausgeschlossen werden kann.

      Das geht schlicht nicht. Wenn, dann geht das nur ansatzweise, indem man man die Rechner seiner Kunden direkt in die Fehlerdiagnose einbezieht.
    1. Avatar von IT-SK
      IT-SK -
      Aber da kommen die fleißigen Kunden ins Spiel die alle ihre Telemetriedaten blockiert haben wegen MS Spionage.....
      Quasi ein Schuss ins eigene Bein...;-)
    1. Avatar von RMBmss
      RMBmss -
      Zitat Zitat von Testrechner Beitrag anzeigen
      Hast du den eigentlichen Artikel von Daniel Erler gelesen, Richie? Genau darauf bezog ich mich mit meinen Aussagen. Insofern machen diese dann durchaus Sinn. Das Insider-Programm meinte ich damit nicht, vielmehr die "normalen" Endkunden (Otto Normalverbraucher)..<<<<
      Sorry, ich habe den nur überflogen, kann sein, dass ich Deine Zusammenhänge falsch Interpretiert habe.
      Lg

      - - - Aktualisiert - - -

      Zitat Zitat von IT-SK Beitrag anzeigen
      Aber da kommen die fleißigen Kunden ins Spiel die alle ihre Telemetriedaten blockiert haben wegen MS Spionage.....
      Quasi ein Schuss ins eigene Bein...;-)
      Ich habe meine Insider Build in einer VM mit MS-Konto Standard installiert, also Offen was offen sein soll. Werbe ID und so habe ich geblockt.
      Meine Produktivrechner sind geschlossen. Da braucht keine spionieren.

      Lg
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