Hallo,

ich verwende unter Windows 10 Filehistory (Dateiversionsverlauf), um von meinen Daten regelmäßige Sicherungen auf einem Netzlaufwerk anzulegen. Der Dienst läuft sauber, stabil und ohne große CPU-Last.

Nun habe ich mir mal die Mühe gemacht nachzuschauen, ob denn die lokalen Daten auch wirklich in der Datensicherung ankommen. Dabei sind mir ein paar Ungereimtheiten aufgefallen. Ich konnte z.B. von Dateien alte Stände zurückspielen, diese lagen in der Datensicherung jedoch an ganz anderer Stelle (ich hatte sie wohl mal verschoben). Daher habe ich mal einen Test gemacht.

1. Verzeichnis NewTestDic1 mit einer Testdatei Picture.jpg angelegt
2. Datensicherung angestoßen

Ergebnis: Verzeichnis und Datei werden sauber in der Datensicherung angelegt

3. ein Verzeichnis NewTestDic2 angelegt und die Datei Picture.jpg dorthin verschoben.
4. Datensicherung erneut angestoßen
Ergebnis: Das Verzeichnis NewTestDic2 wird nicht angelegt. Die Datei Picture.jpg verbleibt in der Datensicherung im Verzeichnis NewTestDic1. Greift man über die rechte Maustaste oder über Dateiversionsverlauf auf die Sicherung zu, so liegt die Datei Picture.jpg jedoch sehr wohl unter dem neuen Verzeichnis NewTestDic2. Man kann sie zurück sichern. Die mit der Sicherung abgelegte Datenstruktur erfasst also offensichtlich das Verschieben der Datei.

Man ist also zwingend auf ein Anwendung wie Dateiversionsverlauf angewiesen, um eine Sicherung zurückzuspielen.

Jetzt kommt die eigentliche Frage
Angenommen ich setze meinen Rechner neu auf, wie spiele ich die mit dem Dateiversionsverlauf gesicherten Dateien auf die neue Installation zurück. Ich habe das mal testweise mit dem aktuellen Rechner versucht. Leider ist es mir nicht gelungen. Das Ergebnis war ein "zerschossener" Dateiversionsverlauf auf dem Netzlaufwerk.

Ich suche daher nach einem Tool bzw. einer Methode mit der ich sauber die erfolgreiche Sicherung zugreifen kann.

Das muss doch ohne Handstände machbar sein.

Vielen Dank für eure Hilfe
Martin