".... Bisher habe ich den Leuten bei Windows 10 ans Herz gelegt, den Defender als Basisschutz einzusetzen und genau zu überlegen, ob eine Internet Security Suite eines Drittanbieters wirklich sinnvoll ist. Hintergrund: Einen wesentlich besseren Schutz bieten die Teile auch nicht – und die Zahl der Kollateralschäden bei Feature-Upgrades sind nicht von der Hand zu weisen.
Andererseits zeichnet sich hier im Blog in Kommentaren ab, dass Leute auch mit dem Windows Defender in Installationsprobleme beim Upgrade laufen und dessen Echtzeitschutz während der Installation abschalten müssen. Zudem gibt es Hinweise, dass die Systemauslastung durch den Defender einfach zu hoch ist. In nachfolgender Link-Liste finden sich zwischenzeitlich einige Artikel, die auf den Defender als Problembär eingehen.
Wie dem auch immer sei, möglicherweise hat Microsoft am Defender einen Tick zu viel gedreht, so dass das Teil auch zum Problembär mutiert. Auf jeden Fall fährt man als Anwender mit Dritthersteller-AV-Lösungen auch einen riskanten Stiefel, da bei jedem Feature-Upgrade unklar ist, ob diese Lösung noch kompatibel ist. Ich kann mir nicht helfen, aber mit dem Windows-as-a-service-Ansatz schaufelt Microsoft sich an vielen Stellen sein eigenes Grab bzw. erzeugt Problembären. Gut möglich, dass da irgendwann die “dicken Klatschen” aus verschiedenen Ecken zurück kommen (Datenschutz, Wettbewerbsbehinderung, Stabilität, Fehlerfreiheit, Zertifizierung von Windows) und Microsoft arge Probleme bereiten dürften."
Weitere Infos sowie die Quelle: http://www.borncity.com/blog/2016/11...ersteller-aus/