Ein recht aktuelles Thema seit dem Anniversary Update ist die Nichterkennung externer Festplatten, die entweder nur mit dem Dateisystem "RAW" oder zwar richtig erkannt, aber nur mit unterirdischen Übertragungsraten betrieben werden können. Da dies bei zwei meiner drei externen Platten auch der Fall war, hab ich mal ein wenig experimentiert und bin auf eine verblüffend einfache Lösung dieses Problems gestossen, die bei mir zumindest mit einer Platte Abhilfe geschaffen hat.

Meine USB 3.0 Videoplatte kam seit dem Anniversary Update beim Schreiben gerade mal auf 2-4 Mb/sek. Auf der Suche nach der Ursache hab ich sie letztlich mit Diskpart gecleant und vom MBR Partitionsstil auf GPT umgestellt. Jetzt kommt die Platte aus dem Stand wieder auf ihre ~75 Mb/sek. Offenbar hat Windows 10 derzeit wohl ein Problem damit, wenn externe Platten im MBR Partitionsstil betrieben werden. Derzeit beschreibe ich die Platte gerade mit ihren Inhalten und siehe da, schon seit einer dreiviertel Stunde läuft ein GB nach dem anderen auf die Platte und die Einbrüche sind nicht mehr vorhanden, bzw. bewegen sich im Rahmen dessen, was mit dieser Platte beim Schreiben von vielen Dateien zu erwarten ist. Also bei grossen Dateien bis zu 75 Mb/sek und beim Rest um 65 Mb/sek.

Es kann sich also lohnen, wenn man eine solche Platte einfach von MBR auf GPT umstellt. Deshalb würde ich den Betroffenen raten, das auch mal zu probieren und ihre gewonnenen Erfahrungen hier mitzuteilen.

Meine zweite problematische Platte macht schon länger Mucken, was aber eher auf den Controller des Gehäuses zurückzuführen ist. Die Platte fällt schon immer bei Belastung aus und wird auch von CDI nicht mal erkannt. Von daher kann ich für die gar keine verlässliche Aussagen liefern. Wobei ich aber noch auf meinen USB 3.0 Hub warte, damit ich diese mal an einem aktiven Hub betreiben kann.