Originalansicht: Firefox grundsätzlich im privaten Modus starten - so wird es gemacht

Firefox bietet die Möglichkeit, beim Surfen im Internet keinerlei Spuren auf dem Rechner zu hinterlassen. Üblicherweise steht der sogenannte private Modus aber erst nach seiner Aktivierung zur Verfügung, doch mit wenigen Klicks kann das anonyme Surfen auch dauerhaft eingeschaltet werden. Nachfolgend wird erklärt, wie das geht und was beachtet werden sollte

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Der "private Modus" von Firefox dient dazu, dass auf dem PC keine Angaben zu besuchten Internetseiten gesichert werden. wie Cookies, Chroniken oder Ähnliches werden also nicht angelegt. Außerdem werden keine Passwörter oder Suchfeldeinträge gespeichert, und auch durchgeführte Downloads sind nach dem Schließen des Browsers nicht mehr zu sehen. Das kann beispielsweise an einem öffentlichen Rechner (etwa in einem Internet-Café) nützlich sein, damit nachfolgende Nutzer keinen Zugriff auf die Daten bekommen. Auch an von mehreren Personen genutzten privaten Computern kann es vorteilhaft sein, wenn das eigene Surfverhalten nicht nachvollziehbar ist.

Auf einigen PCs kann es sogar sinnvoll sein, wenn der "private Modus" ständig verwendet wird. Und Firefox lässt sich tatsächlich so einstellen, dass dies bei jedem Start des Browsers automatisch gemacht wird. Dazu sind folgende Schritte notwendig:

  1. Firefox öffnen
  2. Oben rechts auf das Menü-Symbol ("Hamburger") klicken
  3. Im jetzt angezeigten Menü auf das Zahnrad ("Einstellungen") klicken
  4. Im jetzt angezeigten Fenster am linken Rand die Rubrik "Datenschutz" anklicken
  5. Im nun sichtbaren Fenster einen Haken bei "Immer den privaten Modus verwenden" setzen
  6. Im jetzt angezeigten Pop-up-Fenster die Schaltfläche "Firefox jetzt neu starten" anklicken


Künftig startet Firefox bei jedem Neustart automatisch und ohne weitere Klicks im privaten Modus. Sofern Firefox als Standardbrowser festgelegt ist, öffnen auch angeklickte Links den Browser in dieser Betriebsart.

Doch aufgepasst: zwar werden im privaten Modus keine direkten Spuren auf dem Rechner hinterlassen, doch das bedeutet definitiv nicht, dass man so völlig unsichtbar im Internet oder in einem Firmennetzwerk unterwegs ist. Internetdienstanbieter, Arbeitgeber oder die Betreiber von Webseiten können nämlich trotzdem nachvollziehen, welche Internetseiten wie lange besucht worden sind, und was gemacht und angeklickt worden ist.

Meinung des Autors: Es gibt viele gute Gründe, Firefox gelegentlich im privaten Modus zu betreiben, um keine Spuren zu hinterlassen. Und manchmal gibt es sogar gute Gründe, dies immer zu tun. Doch man sollte die Möglichkeiten keinesfalls überschätzen, denn anonym und anonym können zwei völlig unterschiedliche Sachen sein.