Zurück zu meiner Ausgangsfrage.

Ich habe eine andere Platte freigeschaufelt und ein identisches Testsystem generiert. Dann die system-reservierte Partition gelöscht und "einfach" mit dem Installationsmedium reparieren lassen. Ein Schlag ins Wasser, denn es wurde einfach die system-reservierte Partition wiederhergestellt. Nicht überraschend, denn der Platz war ja noch frei. Also noch mal und dann die darauf folgende und nunmehr erste Partition nach vorne hin um diese 100 MB vergrößert. Noch einmal mit dem Installationsmedium gebootet (war für Win7) und reparieren lassen - und ecce! Die zuletzt auf aktiv gesetzte Partition bekam den Bootmanager. Und das war (jedenfalls bei mir) auch das einzig Knifflige daran: Die betreffende Wunsch-Partition aktiv zu setzen. Weiß heute leider nicht mehr den kleinen Trick (ist eine Woche her, bin ein alter Mann, der vergißt so etwas leicht), aber mit etwas Nachdenken bekommt man es hin. Dann den freien Platz, um den es ging, zu einer Primärpartition gemacht, BS drauf (bzw. das Image einer anderen Installation, um die es ging, drauf) und feddisch. Funktioniert bis heute mit Win7, Win10 und den anderen beiden BS prima. Zwischendurch gab es einen kleinen, höchst fahrlässig selbstverschuldeten Gau und nichts ging mehr, aber auch da hat die Reparaturoption des Installationsmedium nach langem Gerumpel ein kleines Wunder gewirkt.

So ganz nebenbei konnt ich auch die "Migrations"-Funktion von Macrium Deflect testen. Sicherlich kann man das auch irgendwie händisch-manuell machen oder es gibt ein anderes tool dafür, aber da ich ohnehin mit Macrium die Installationen sichere .... Das auf-/einkopierte Image der anderen Installation stammt natürlich von einer anderen, älteren Hardware. Neu installieren hat bei einer "gewachsenen" klar seine Vorteile, das man wieder frisch von vorne anfangen kann, aber auch eben genau diesen Nachteil, daß man wieder frisch von vorne anfangen muß. Also habe ich erst eine frische Installation vorgenommen und die Treiber optimiert. Dann mit DriverMax ein Backup der Treiber gemacht. Diese auf einen separaten Speicherplatz und mit Macrium Deflect das originale Backup-Image einkopiert. Dann diese Migrationsoption gewählt und den Speicherplatz des Treiberbackup angegeben. Schrum-schrumm-schrumm und fertig war die Laube, also das aufkopierte Imgabe der anderen Installation mit den Treibern für die neue Hardware versehen. Hat wirklich funktioniert. Vorsorglich sollte man aber vor dem ersten Booten dieser Installation in der Registry die gemounteten Laufwerke löschen.