"Web of Trust" späht Nutzer aus

Diskutiere "Web of Trust" späht Nutzer aus im Smalltalk Forum im Bereich Community; Die Nazi-Keule. Immer wieder ein probates Mittel, auf den Tisch zu hauen, und klar zu machen, dass keine Widerrede erwünscht ist. Nichts für ungut, aber, ...

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  1. #11
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    Die Nazi-Keule. Immer wieder ein probates Mittel, auf den Tisch zu hauen, und klar zu machen, dass keine Widerrede erwünscht ist. Nichts für ungut, aber, muss nicht sein.

  2. #12
    Avatar von areiland
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    "Web of Trust" späht Nutzer aus

    Welche der beiden letzten Aussagen beziehst Du denn auf Dich? @raptor49 hatte lediglich gefragt, ob sich schon die Politik zu Wort gemeldet hat. Denn die haben diese Ausspäherei und den damit verbundenen Datenhandel ja erlaubt. Da die ja ganz offenbar selbst von dieser Problematik betroffen sind: Browser-Erweiterungen: Daten von Politikern ausgespäht | tagesschau.de, sollten die sich auch mal dazu äussern, warum sie diese ungehemmte Ausspäherei und den Weiterverkauf der Daten nicht endlich unterbinden. Wahrscheinlich deshalb, weil unser allseits geschätzter Staat damit ebenfalls Kasse macht und die Geheimdienste von den zur Verfügung stehenden Datensätzen ebenfalls massiv profitieren.

    Vielleicht solltest Du in manche Aussagen einfach etwas weniger reininterpretieren!

  3. #13
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    Falls du mich meinst, ich habe gar nichts auf mich bezogen. Ich sage einfach, dass ein Vergleich unserer Politik mit den Verhältnissen in Nazi-Deutschland, und der Gestapo nicht sein muss (besonders bei diesem Thema), und dass das einfach Mittel zum Zweck ist, um seinem Punkt Nachdruck zu verleihen, und das nicht sein muss. Ich denke, man kann gepflegt über das Thema diskutieren, ohne gleich die Nazi-Keule rauszuholen.

    Meine persönliche Meinung zu dem Thema ist übrigens, dass jeder, der sich als "Normalbürger" vom Geheimdienst ausgespäht fühlt, einen an der Waffel hat. Um meinem Punkt auch mal etwas Nachdruck zu verleihen. Die Geheimdienste haben einen Haushalt zu rechtfertigen, vor Gremien, die ihnen dauernd den Geldhahn zudrehen wollen, und den bekommen sie nicht dafür gerechtfertigt, dass sie Hänschen Müller beim Baden durch die Webcam beobachten. Die ganze Sache ist einfach hoffnungslos medial überzogen worden. Es geht den Geheimdiensten um Schwerstkriminalität, und Terrorismus, und nicht um Leute, die nach Dünger für ihren Garten Googlen.

    Im Grunde geht es doch darum, dass die Links-Liberale sich an allen Ecken und Enden in der Freiheit beschnitten fühlt, und, durch die Durchsetzung entsprechender Gesetze, der Exekutive immer mehr die Möglichkeit entzieht, schnell, und einfach eingreifen zu können, in Fällen von über das Internet organisierter Schwerstkriminalität, und Terrorismus. Gerade erst ist wieder entschieden worden, dass Daten erst nach richterlichem Beschluss eingesehen, und verarbeitet werden dürfen. Ich denke, wir wissen alle, wie langwierig so etwas ist, und dass das den Strafverfolgungsbehören mehr und mehr die Hände bindet, was die Verbrechensbekämpfung angeht. Naja, ich rede da sicher hier, und generell im Internet gegen Windmühlen, denn da ist einfach etwas eingerissen, und jeder Bundesbürger, egal, wie unbedeutend er ist, fühlt sich eh auf Schritt und Tritt überwacht... nur muss man sich halt mal fragen, ob man so weiter machen will, und Kriminalität und Terror so freien Lauf lässt, vor allem vor dem Hintergrund von immer mehr Leuten, die hier herkommen, aus "Problemgebieten".

    Mit anderen Worten: Freiheit und Sicherheit für jeden gibt es nicht ohne Preis. Aber, ich glaube auch nicht, dass man sich als Normalbürger wirklich überwacht, oder ausgespäht zu fühlen hat, auch wenn einem das tagtäglich suggeriert, und auf's Brot geschmiert wird. Früher sind die Geheimdienste übrigens genauso an ihre Daten gekommen, da braucht's kein Internet für. Bloß ist das Internet mittlerweile eine gute Möglichkeit für Kriminelle, um sich zu organisieren, dementsprechend wird da auch viel gemacht. Aber leider weiß man ja seit Snowden, dass in den USA der wirkliche Feind sitzt, weil einem das ständig aus Moskau verkündet wird. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  4. #14
    Avatar von areiland
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    "Web of Trust" späht Nutzer aus

    @raptor49 hats vielleicht etwas drastisch ausgedrückt, aber den Kern getroffen. Denn wir unterliegen der umfassendsten Kontrolle unseres Lebens, die es jemals in der Geschichte dieses Landes gab. Gestapo und Stasi hatten nicht mal ansatzweise die Möglichkeiten zur Datenerhebung, derer sich unser Staat ungehemmt bedient. Dabei ist es völlig unerheblich, dass diese ganzen Daten nicht dazu führen, dass Terrorismus und Schwerstkriminalität wirkungsvoll eingedämmt werden. Ich sehe davon nichts, im Gegenteil seit ein zwei Jahren häufen sich bei uns die Gewaltdelikte. Raubüberfälle sind hier inzwischen an der Tagesordnung.

    Wenn es denn nur so wäre, dass sich unser Staat und vor allem seine Dienste nach bestem Wissen und Gewissen nur der Daten bedienen, die alleine aus den in den entsprechenden Gesetzen definierten Quellen stammen. Dem ist nicht so, der Staat bezieht über den BND von "befreundeten" Diensten auch massig Daten über im Inland lebende Bundesbürger. Bisher durchgehend illegal, aber es wird trotzdem getan. Das sind Daten, die der BND niemals bekommen und auswerten dürfte. Und seit neuestem ist diese Datenerhebung und -nutzung sogar weitgehend legalisiert: https://www.tagesschau.de/inland/bnd...eform-101.html.

    Es ist nicht so einfach, sich hinzustellen und zu sagen "Wer nichts zu verbergen hat - der hat auch nichts zu befürchten", denn das stimmt schlicht nicht. Die Kriterien, nach denen gefiltert wird, können sich jederzeit ändern - und dann könnte der Bürger, der sich gestern lediglich kritisch über Merkel und Steinmeier äusserte, ganz plötzlich ins Fadenkreuz des Verfassungsschutzes geraten. So einen Staat möchte keiner von uns. Ich fühle mich zwar nicht gerade beobachtet, aber es ist mir auch recht egal - es erspart mir, dass ich denen direkt sagen muss was ich über sie denke. Denn die lesen das sowieso mit und sind immer darüber informiert, wie ich denke. Hat also auch was gutes :-)

    Tatsache ist aber eben, jeder sammelt Daten und verkauft die weiter. Der Staat wäre unsagbar dämlich, wenn er nicht auch auf diese Sammlungen zurückgreifen würde. So hat fast jeder von uns seinen Blockwart in der digitalen Funktion eher immer am Mann, denn in persona im räumlichen Umfeld. Auf diese Datensammlungen zurückzugreifen, ist für den Staat sogar günstiger als eigene Sammlungen anzulegen. Denn das spart bei den kaputtgesparten Sicherheitsbehörden immense Personalkosten. Auf der anderen Seite beteiligt sich der Staat ebenfalls am Datenhandel und verkauft Daten an "Ratingagenturen" und "Wirtschaftsdetekteien". Nicht alleine um Gläubigern die Wohnorte von säumigen Zahlern zu übermitteln, nein auch um den "Ratingagenturen" Material für ihr "Scoring" zu liefern.

    Was Snowden angeht, der hatte nur in Russland die Möglichkeit sich der Rache der US Administration zu entziehen. Wie man sehen konnte, hätten die USA ihn aus jedem anderen Land (vielleicht auch nicht aus Nordkorea) herausgeholt. In der EU hätte er niemals Asyl oder Ruhe bekommen können, denn jedes EU Land hätte ihn direkt an die USA ausgeliefert - genau wie praktisch das gesamte Südamerika und der überwiegende Teil Asiens.

  5. #15
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    Avatar von kerberos

    "Web of Trust" späht Nutzer aus

    Alex
    ... ganz plötzlich ins Fadenkreuz des Verfassungsschutzes geraten ...
    Dazu ist gar keine Zeit; beim dem Datenvolumen, das Herr Maaßen noch schreddern muss ...
    ... Denn die lesen das sowieso mit und sind immer darüber informiert ...
    Falls sie nicht wieder mal mit ihren Selektoren durcheinander kommen

  6. #16
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    Zitat Zitat von areiland Beitrag anzeigen
    Was Snowden angeht, der hatte nur in Russland die Möglichkeit sich der Rache der US Administration zu entziehen.
    Ich glaube, du missverstehst da etwas ein bisschen. Das, was Snowden da abgezogen hat, nennt sich Landesverrat, und gilt, so weit ich weiß, auch hier in Deutschland für Mitarbeiter der Geheimdienste. Nur weil wir hierzulande, und auch andernorts, den Ober-Whistleblower als Volkshelden verehren, heißt das nicht, dass das was er getan hat, in Ordnung ist, und als ein blendendes Beispielt gelten sollte, für Recherchejournalismus, oder wie man auch immer es nennen möchte. Stell dir einfach eine Firma vor, die hart an einem Projekt arbeitet, und ein Mitarbeiter verkauft die Geheimnisse an eine andere FIrma. Und dann stell dir das in einem Maßstab vor, der eventuell die Sicherheit eines gesamten Landes gefährdet. Und dann versuch dir auch nochmal vorzustellen, dass es sogar eventuell Interessegruppen, im eigenen Land, oder auch im Ausland gibt, die solche Coming Outs, und Landesfluchten fördern und bezahlen. Das sauge ich mir nicht aus den Fingern, sondern selbst der hiesige Präsident des Verfassungsschutzes hat Vermutungen geäußert, dass die Sache mit Snowden, und seinem Asyl in Russland eine abgekartete Geschichte war. Für mich ist Snowden kein Held, der von den lieben Russen aufgenommen wurde, sondern vielmehr eine absolut fragliche Person, und die ganze Geschichte seiner Flucht doch äußerst zweifelhaft. Aber gut, lassen wir das, sonst wird's einfach zu politisch, und da ich denke, Politik hat beim Computerkram eh wenig verloren, belasse ich's mal dabei.

    Übrigens hatten Gestapo und Stasi quasi das Monopol auf Datenerhebung, weil sie überall ihre Denunzianten, und Spitzel hatten, und Akten bis unter die Decke, über Leute, die ihnen verdächtig vorkommen. Und das vollkommen ohne automatisierte Datenerhebung, sondern mithilfe menschlicher Quellen, was noch eine etwas andere Sache ist. Aber vergessen wir nicht, dass in der heutigen Zeit, wenn dann Daten erhoben werden, wenn es nötig wird, nicht einfach so, weil es einem Spaß macht. Dazu haben die Geheimdienste nämlich keine Zeit und kein Geld zu verschwenden. Von daher werde ich den Vergleich mit Gestapo, oder Stasi, oder Hans Kunz aus Borgholzhausen, der sich auf Tritt und Schritt überwacht fühlt, wohl nie wirklich verstehen.

  7. #17
    Avatar von HappyDay
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    "Politiker = Gestapo-Gehilfen"? "Nazi-Keule"?

    Ich hol schon mal das Popcorn!

  8. #18
    Threadstarter
    Avatar von kerberos

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    Zitat Zitat von chakkman Beitrag anzeigen
    ... Das, was Snowden da abgezogen hat, nennt sich Landesverrat, und gilt, so weit ich weiß, auch hier in Deutschland für Mitarbeiter der Geheimdienste. ... Das sauge ich mir nicht aus den Fingern, sondern selbst der hiesige Präsident des Verfassungsschutzes hat Vermutungen geäußert, dass die Sache mit Snowden, und seinem Asyl in Russland eine abgekartete Geschichte war. ...
    Das sieht wohl nicht nur Herr Maaßen so, sondern auch einige andere, die sich länger mit solchen Themen befasst haben.

  9. "Web of Trust" späht Nutzer aus

    Hi
    Schau dir mal diesen Windows-Ratgeber an!

    MfG
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  10. #19
    Avatar von raptor49
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    "Web of Trust" späht Nutzer aus

    Es ist zwar rein Rechtlich tatsächlich Landesverrat, aber es war auch bitter nötig divese Dinge öffentlich zu machen. Früher wurde Leute die was von Totalüberwachung redeten und pass auf was du am Telefon erzählst und inner E-Mail schreibst, als Spinner dargestellt.

    Die öffentliche Wahrnehmung hat sich Grundlegend geändert und es gibt immer mehr Leute, die sich darüber Gedanken machen.

    In einer Demokratie leben wir schon lange nicht mehr. In einer echten Demokratie entscheidet das Volk was Sache ist. Heute entscheiden kriminelle Politiker und Lobbyisten, wo es lang geht. Rechts und Verfassungsbruch sind in den Landes und im Bundesparlament an der Tagesordnung. das schlimmste ist, wir haben eine Elite-Macht-Politik und immer mehr windige Juristen arbeiten als Politiker.

    Ich verweisse hier mal auf eine Aussage von Herrn Seehofer. Nicht die die gewählt sind haben zu entscheiden (Freies Zitat)

  11. #20
    Avatar von Sabine
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    "Web of Trust" späht Nutzer aus

    Rein informativ folgende Meldung der PC-Welt Homepage

    Mozilla löscht WOT-Firefox-Add-on nach schweren Vorwürfen

    Liebe Grüße

    Sabine

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