Originalansicht: Microsofts Edge-Browser behauptet sich erneut im Akkulaufzeit-Test gegen Google Chrome, Firefox und Opera

Nachdem Google erst vor kurzem seinen Chrome-Browser mit der Nummer 53 veröffentlicht hat, welcher durch etliche Verbesserungen deutlich akkuschonender ausfällt, hat Microsoft den Kampf um den ressourcenschonendsten Browser erneut aufgenommen. Zwei neue Tests sollen zeigen, welcher Browser die Akkukapazität von mobilen Windows-Geräten beim Streamen eines Netflix-Films sowie eines Vimeo-Videos in der Endlosschleife die Akkulaufzeit der Geräte am wenigsten belastet


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Bereits im Juni diesen Jahres konnte ein interner Test bei Microsoft darüber auskunft geben, dass der Edge Browser je nach Anwendung am schonensten für die Akkus eines mobilen Gerätes wie einem Notebook oder Tablet mit Windows 10 sein kann - im Vergleich zur Konkurrenz wie Google Chrome, Mozilla Firefox oder Opera. In der vergangenen Woche hat Google dann auf den neuen Chrome mit der Nummer 53 verwiesen, welcher die Messlatte hinsichtlich des Ressourcenverbrauchs erneut höher gelegt hat.

Jetzt hat sich Microsoft mit einem beziehungsweise zwei neuen Tests zu Wort gemeldet, die nachweisen sollen, dass der Edge Browser effektiver als die Browser anderer Hersteller sein soll. Für die beiden Tests, die unter Laborbedingungen abgehalten worden sind, hat Microsoft wieder seine Surface Books "Versuchskaninchen" deklariert, die mit einem Windows 10 in der Anniversary Edition bestückt gewesen sind - wodurch an sich schon die Akkulaufzeiten besser ausfallen müssten.

Im Microsoft-Blog beschreibt man, dass man zwei Tests hat durchlaufen lassen, damit man auch eine bessere Vergleichbarkeit zu Googles jüngstem Testergebnis erhält. So hat man sich im ersten Test man sich an den ursprünglichen Microsoft-Test vom Juni diesen Jahres gehalten, bei welchem ein Netflix-Loop in Dauerschleife abgespielt wird.




Im zweiten Test hielt man sich dagegen an das Test-Verfahren von Google, bei welchem ein Vimeo-Video in Endlosschleife angespielt wurde. Im Ergebnis konnte sich der Edge-Browser wieder vor alle seine Kontrahenten setzen.







Meinung des Autors: Für uns Nutzer können solche "Machtkämpfe" zwischen den Software-Herstellern nur von Vorteil sein, da Konkurrenz schließlich das Geschäft belebt und jeder Hersteller das bessere Produkt anbieten möchte. Mir ist es gleich, wer hier wie abschneidet, da ich mich durch nunmehr jahrzehntelange Arbeit zu sehr an meinen Firefox gewöhnt habe und andere Browser nur im Notfall genutzt werden. Ich vermute auch, dass es euch dahingehend nicht viel anders geht, ganz gleich was für einen Browser ihr präferiert.