• Windows 10 Redstone 2 - erhält mehr aktive, separate Hintergrund- und Systemprozesse

    Microsoft plant mit dem kommenden Redstone 2 Update eine gravierende Änderung bezüglich der Verwaltung von Systemdiensten in Windows 10 vorzunehmen. Durch dieses feiner gegliederte Task-Management wird sich augenscheinlich den Anzahl der Systemprozesse erhöhen, wobei diese im Grunde nur intelligenter aufgeteilt sein werden um für eine verbesserte Transparenz und Zuverlässigkeit zu sorgen. Der größte Vorteil wird darin bestehen, dass wenn ein Dienst seine Ausführung verweigert, dieser nicht mehr wie bisher andere Systemprozesse zum Absturz bringen wird



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    Microsoft plant mit dem kommenden, für das kommende Frühjahr erwartete Redstone-2-Update nicht nur eine Beseitigung aktuell vorhandener Fehler sowie auch neue Features einzubinden, sondern auch eine Separierung der Hintergrund- und Systemprozesse, wodurch diese augenscheinlich in ihrer Anzahl steigen werden.


    Mit der Einführung von Windows 2000 hat Microsoft den Systemprozess svchost.exe eingeführt, welcher für die Ausführung der Systemdienste verantwortlich ist. Zu dieser Zeit galt Arbeitsspeicher als ein recht knappes Gut und auch die Erweiterung selbigen hat große Löcher in die Haushaltskasse gerissen. Für Windows 2000 wurden als Minimum 64 Megabyte RAM vorgesehen, empfehlenswert waren dann aber doch schon 256 Megabyte. Aus diesem Grund musste mit Arbeitsspeicher sorgsam umgegangen werden, weshalb jede Instanz der svchost.exe gleich mehrere Systemdienste verwaltet hat. Diese Entwicklung hat sich bis zum aktuellen Windows 10 nicht geändert, wie ein Screenshot aus der Windows 10 1607 (Anniversary Edition) deutlich macht:



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    Viele Windows-User achten beim Betriebssystem darauf, wie viele Systemprozesse im Hintergrund laufen und gehen nach dem Motto vor: "Weniger ist mehr", was im Grunde auch nicht als Falsch anzusehen ist. Allerdings hat die svchost.exe auch einen entscheidenden Nachteil, den Microsoft mit der Redstone 2 nun endlich aus dem Weg schaffen möchte. Wenn einer der Dienste aus irgendwelchen Gründen abstürzt, wird die darüber liegende svchost.exe ebenfalls beendet, wodurch auch andere Dienste in der gleichen Instanz beendet werden und das System instabil werden lassen und im Worst Case einen BSOD (Blue Screen of Death) erzeugen.


    Da Arbeitsspeicher in der heutigen Zeit im Grunde in ausreichenden Mengen vorhanden ist, möchte Microsoft die Systemdienste bis auf wenige Ausnahmen in eine eigene, separate Instanz der svchost.exe ausgliedern. Voraussetzung dafür werden aber mindestens 3,5 Gigabyte RAM sein, weshalb sich die Änderung also auf alle Windows-Versionen für 64-Bit Betriebssysteme auswirken wird.


    Dadurch lässt sich einerseits die Systemstabilität verbessern, da ein möglicher Absturz eines Systemdienstes keine Kettenreaktion bezüglich anderer, angrenzender Dienste hervorrufen wird. Andererseits erhöht sich zusätzlich auch die Transparenz, da sich fortan im Taskmanager der Ressourcenbedarf eines jedes einzelnen Dienstes ermitteln respektive nachvollziehen lässt. Allerdings müssen die User der entsprechenden Windows-Version zukünftig damit leben, dass sich die Menge der aktiven Dienste explosionsartig vermehren wird.


    Es gibt also keinen Grund zur Beunruhigung, dass Windows 10 mit dem RS2-Update zum "Ressourcen-Fresser" wird. Obwohl der zukünftige Blick in den Task-Manager einen sprichwörtlich "erschlagen" könnte, hat die Entwicklung im Grunde nur positive Seiten, da die meisten Systemprozesse einzeln und unabhängig von anderen ausgeführt werden können.



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    Meinung des Autors
    Ähnlich wie bei den separaten Tabs in Browsern wie Firefox und Chrome, wird auch Windows 10 mit dem RS2-Update eine Überarbeitung der Systemprozesse erhalten, was zwar die Ansicht im Task Manager etwas unübersichtlicher macht, aber im Grunde nur Vorteile für die Windows-User bringt. Das System wird dann noch stabiler laufen, als dies bislang der Fall ist. Ich finde diese Entwicklung sehr gut, und ihr?Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Gast
      Gast -
      Wenn es der Systemstabilität dient, warum nicht!
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