• Windows 10: Microsoft deklariert eine Milliarde Windows-10-Geräte bis Mitte 2018 offiziell für unrealistisch

    Zum Release von Windows 10 vor nunmehr einem guten Jahr hat Terry Myerson, Microsofts CEO für Windows and Devices angekündigt, dass das Betriebssystem bis Mitte 2018 auf insgesamt einer Milliarde Geräte vorzufinden sein wird, worunter nicht nur Desktop-PCs und Notebooks, sondern auch die Smartphone- und Xbox-Versionen dazugezählt werden sollten. DWie die aktuellen Nutzerzahlen, welche aktuell um die 350 Millionen Geräte zählen, deutlich machen, scheint dieses einst gesteckte Ziel mittlerweile in weite ferne gerückt und nun noch als unrealistisch zu bezeichnen sein





    Nach nunmehr einem Jahr kann Microsoft zwar schon insgesamt 350 Millionen Geräte zählen, welche das aktuelle Windows 10 installiert haben, doch geht man in Redmond nicht mehr davon aus, dass das einst gestellte Ziel von einer Milliarde Geräte bis Mitte 2018 überhaupt noch erreicht werden kann. Neben einer damals vielleicht zu optimistisch genannten Zahl zählt man in Redmond natürlich auch der Umstand hinein, dass sich der Smartphone-Markt hinsichtlich Windows-Mobile nicht so entwickelt hat, wie man es sich bei Microsoft einst erhofft hatte.


    Obwohl der Start von Windows 10 mit 14 Millionen Installationen nach kürzester Zeit recht vielversprechend ausgesehen hat, musste man in Redmond schnell feststellen, dass diese Entwicklung keinesfalls linear abläuft, wie eine weitere Analyse Ende vergangenen Jahres bestätigen konnte, bei welcher 200 Millionen Geräte gezählt werden konnten. Nachdem am 29. Juli diesen Jahres dann auch noch die Möglichkeit des kostenlosen Upgrades entfernt werden wird und neue Lizenzen dann nur noch gegen Gebühr erhältlich sein werden, dürfte der Zuwachs einen weiteren Dämpfer erhalten.


    Ein weiterer Grund für das verfehlen des einst von Terry Myerson gesteckten Ziels sieht Microsoft im gescheiterten Smartphone-Hardware-Geschäft sowie Windows 10 Mobile, mit welchem Absatzschwierigkeiten nicht wegzudiskutieren sind. Die Verbreitung der Lumia-Smartphones aber auch des Surface-Lineups hat nicht wie gewünscht umgesetzt werden können, wodurch man bei Microsoft den Kurs insofern geändert hat, dass diese Geräte nun eher auf ein gezieltes Angebot für eine mehr oder minder Große Nische an Interessenten zugeschnitten worden ist.


    Allerdings erwähnt ein Microsoft-Sprecher gegenüber der Kollegen von ZDNet, dass man trotz des Nichterreichens der einst gesteckten Ziele dennoch nicht unzufrieden in Redmond ist.


    "Windows 10 is off to the hottest start in history with over 350m monthly active devices, with record customer satisfaction and engagement. We're pleased with our progress to date, but due to the focusing of our phone hardware business, it will take longer than FY18 for us to reach our goal of 1 billion monthly active devices. In the year ahead, we are excited about usage growth coming from commercial deployments and new devices -- and increasing customer delight with Windows."

    Man geht also davon aus, dass die Eine Milliarde Nutzer immer noch erreicht werden können, nur eben nicht zu dem gesetzten Termin Mitte 2018. Es wird demzufolge wohl etwas länger dauern, wobei ein neuer Termin für dieses Ziel bewusst nicht genannt worden zu sein scheint.

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    Windows 10: Microsoft deklariert eine Milliarde Windows-10-Geräte bis Mitte 2018 offiziell für unrealistisch

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    Meinung des Autors
    Die Vermarktung von Windows 10 ist ganz gut angelaufen. Meiner Meinung nach hat man in Redmond allerdings ein paar Fehler zu viel gemacht, da gerade Windows 10 Mobile viel zu stiefmütterlich behandelt worden ist und anscheindend nur parallel zu der Desktop-Version entwickelt worden ist. Zumindest gibt man mittlerweile zu, dass hier und dort Fehler begangen worden sind, welche dafür sorgen, dass das einst gesteckte Ziel auf diesem Wege nicht mehr erreicht werden kann. Mein Tipp für Microsoft könnte so lauten, dass man sich in Redmond weiterhin mit Hochdruck auf die Weiterentwicklung der Desktop-Version konzentriert, was natürlich auch die nötigen Bugfixes beinhaltet. Mit Windows als Desktop-Version hat Microsoft nachweislich die Position des Marktführers inne, welche auf keinen Fall abgegeben werden sollte.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Ein Marktanteil von knapp 20 % nach einem Jahr ist eigentlich unglaublich. MS hat eine sehr aggressive Strategie verfolgt, und diese ist mMn aufgegangen. Leider wird heutzutage so gut wie alles kaputt geredet, insofern muss man damit rechnen, dass es immer welche gibt, die selbst ein kostenloses Angebot ausschlagen, aber, da darf man sich wirklich nichts vormachen. So ein Marktanteil nach so kurzer Zeit IST ein Erfolg. Kann mir nicht vorstellen, dass Windows 7 nach einem Jahr soviele Nutzer hatte, und das war nun wirklich ein sehr efolgreiches OS für Microsoft.
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