• Windows 10 Upgrade - Microsoft nervt Firmenkunden mit besonderen Upgradehinweisen - UPDATE

    Obwohl Microsoft sein Windows 10 noch bis in den August diesen Jahres kostenlos an Privatkunden verteilt, will die Verbreitung des Betriebssystems nicht in dem Maße anlaufen, wie man es sich in Redmond erhofft hat. Während sich viele private Windows 7- und auch Windows 8.1-Nutzer schon seit Längerem mit recht aggressiven Upgrade-Hinweisen herumschlagen müssen, blieben die Firmen-Kunden bisher davon verschont. Und obwohl Microsoft versprochen hatte, Firmenkunden von der recht aggressiven Upgrade-Strategie zu verschonen, bekommen diese nach neuesten Berichten mehr und mehr aggressive Werbebotschaften, doch auf das neue Windows 10 zu wechseln



    http://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/6044-windows-10.jpg

    Update vom 23.03.2016 16:18 Uhr


    Jetzt ist es soweit. Firmen-PCs beziehungsweise die in einer Domäne befindlichen Windows-PCs erhalten ab sofort auch eine Upgrade-Meldung, doch kostenlos auf Windows 10 upgraden zu können, da das neue Betriebssystem die "sicherste und schnellste Nutzererfahrung" bieten würde.


    Allerdings erklärt man in einem Blog-Beitrag, dass die "Get Windows 10 App" ausschließlich auf Rechnern mit Windows 7 Home & Pro sowie Windows 8.1 Home & Probei aktivierter Windows Update Funktion in Kraft treten würde, selbst wenn sich diese in einer Active Directory Domäne befänden.


    Größere Unternehmen, die auf ihren PCs Windows Enterprise Versionen einsetzen würden oder ihre Geräte mit lokalen Tools wie WSUS oder System Center Configuration Manager selbstständig verwalten, sollen von der "Get Windows 10 App" nicht betroffen sein.



    Original-Artikel vom 14.03.2016


    Viele Privatkunden eines Windows-7- oder Windows 8.1-PCs fühlen sich schon seit Erscheinen von Windows 10 von Microsoft dazu gegängelt, unbedingt auf das neue Windows zu zu wechseln, indem bereits vor der eigentlichen Veröffentlichung von Windows 10 in der Taskleiste der Hinweis angezeigt wird, doch lieber auf Windows 10 upzugraden. Während es zu Beginn noch recht einfach gewesen ist, diesen Upgrade-Hinweis zu entfernen, wird Windows 10 mittlerweile als "empfohlenes Update" eingestuft und mit dem nächsten Update-Prozess automatisch heruntergeladen.


    Obwohl Microsoft zugesichert hat, Unternehmenskunden von dieser Updatestrategie zu verschonen, hat man in Redmond mittlerweile damit begonnen, auch diese Kunden in Richtung Windows 10 zu lenken. Wie die Kollegen von hartware.net via infoworld.com jetzt berichten, sind auch auf ersten Domain-Rechnern ohne Administrator-Rechte von Geschäftskunden Hinweise aufgetaucht, dass man doch lieber auf das neue Windows 10 umsteigen solle. Bei einem Klick auf das Windows-10-Symbol in der Taskleiste erscheint bei den betroffenen Rechnern ein Hinweis, dass der Systemadministrator aufgrund eines Windows-10-Updates zu informieren sei. Übersetzt lässt sich das dann so deuten, dass der Systemadministrator das Update ohne triftige Gründe unterbinden würde.



    http://www.win-10-forum.de/artikel-attachments/6045-windows-10-unternehmen.jpg
    sieht so aus, als ob der Systemadministrator
    die Upgrades absichtlich blockieren würde



    Problematisch dürfte diese Entwicklung insofern sein, dass sich vor allem unbedarfte Mitarbeiter in Scharen an ihre jeweiligen Systemadmins wenden werden, die wiederum nicht dazu kommen, ihrer eigentliche Arbeit nachkommen zu können. Das sich die Systemadministratoren der betroffenen Unternehmen dadurch jetzt ebenso bevormundet sehen wie schon seit längerem die ganzen Privatanwender, dürfte jedem klar sein. Fraglich ist allerdings, warum Microsoft diesen Schritt geht, obwohl man in Redmond zugesagt hatte, derartige Hinweise auf PCs in Firmen-Netzwerken nicht anzuzeigen, da diese oftmals schon durch lokale Updates verwaltet werden.


    Aktuell gibt es seitens Microsoft noch keine offizielle Stellungnahme, die eine derartige Update-Politik erklären könnte.

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    Windows 10 Upgrade - Microsoft nervt Firmenkunden mit besonderen Upgradehinweisen - UPDATE

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    Meinung des Autors
    Das Microsoft kein Heiliger ist und so viele Kunden wie möglich haben möchte, dürfte wohl mittlerweile jedem bekannt bzw. klar sein. Fakt ist, dass es Microsoft deutlich einfacher fallen würde (Sicherheitsupdates, Patcher etc.) wenn alle auf ein Betriebssystem setzen. Aber wenn man verspricht, Firmenkunden von der aufdringlichen Upgrade-Politik zu verschonen, sollte dieses Versprechen auch eingehalten werden. Was dieser Fall hier aber aufzeigt, dürfte nicht besonders gut für das Image von Microsoft ausfallen. Wie seht ihr das? Ist Microsoft nicht doch einen oder ein paar mehr Schritte zu weit gegangen?Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von sonnschein
      sonnschein -
      Man könnte auch sagen, das MS der Allerwerteste auf Grundeis geht. Die Aktionäre wollen Zahlen sehen, die Konkurrenz gräbt ein großes Loch für MS u.s.w.

      [...]

      Der verzweifelte Versuch noch Land zusehen, wird mit unter anderen diesen Aktionen, zur Farce.
      Es kommt mir vor, als ob bei MS frische WBLer sitzen, die noch schnell den maximalen Gewinn aus einem Unternehmen holen müssen, bevor man es verheizt und verscherbelt.

      Wat für eine Verkaufsstrategie? Eigentlich ist das nur noch peinlich!
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von sonnschein Beitrag anzeigen
      Der verzweifelte Versuch noch Land zusehen
      Nur so zur Info: Windows läuft immer noch auf mindestens 90% der Firmenrechner. Auf eine neue Version zu migrieren war schon immer, und wird immer ein schwieriges Unterfangen sein, vor allem, weil Firmenrechner vor allem stabil laufen sollen, die Firmensoftware für die in der Firma laufende Windows-Version entwickelt und getestet wurde, und generell das Umsatteln auf eine neue Version einen großen Infrastrukturaufwand bedeutet.

      Aber ich wollte dich nicht unterbrechen... du warst gerade dabei das Ende vorauszusagen, lass dich durch rationale Einwände bitte nicht davon abhalten.

    1. Avatar von sonnschein
      sonnschein -
      Wie schön, das du das Problem erkannt hast und anscheinend nicht verstanden?

      mh?
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Wie gesagt... die Migration auf Firmenrechnern war schon immer ein großes Unterfangen. Auf vielen Firmenrechnern läuft noch Windows XP. Warum sollte man also argumentieren, dass MS "der Ar*** auf Grundeis geht"? Der Markt war schon immer umkämpft und aggressiv. Frag mal nach, was in den 90ern zwischen Microsoft und Apple abging. Da ist sowas wie das hier Peanuts. Und ja, es nervt, diese Upgrade-Benachrichtigungen zu bekommen, ich hätte das auch nicht gern, wenn ich nich upgraden wollte. Aber den Teufel muss man deswegen nicht an die Wand malen, und auch keine Schwarz-Weiß-Malerei betreiben. Gerade Firmenkunden sind immer sehr zögerlich, was das Upgraden betrifft, und das ist auch verständlich. Microsoft gibt mächtig Gas was Windows 10 angeht, und da muss man halt einen schmalen Grat wandern zwischen Kaufanreiz, und Nervigkeit. Bei MacOS bekommt man übrigens auch ständig Upgrade-Benachrichtigungen, ist also kein großer Unterschied.
    1. Avatar von hajosta
      hajosta -
      Auch für einen privaten Anwender sind die vielen Äanderungen u.U. nur ein Anreiz das Neue und Andere kennen zu lernen, jedoch gelegentlich auf Kosten der eigentlichen Arbeit und mit vielen Stunden der Fehlersuche oder der Suche nach Daten verbunden. Nachdem ich von den Builds auf W10 umgestiegen bin hatte ich Ruhe. Was ich seit Monaten vergebens suche und auch schon mehrfach angefragt habe ist bisher unbeantwortet geblieben: Um mein Microsoft Konto aufzuladen, damit ich verschiedene Apps benutzen kann, wollte ich wissen: IBAN und BIC und Referenz.. Bisher keine Antwort. Also scheint es och nicht an den Aktionären liegen, oder?
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Hat man eigentlich auch mal Firmenkunden gefragt,ob sie sich genervt fühlen
    1. Avatar von Ochsenvieh
      Ochsenvieh -
      Microsoft versucht wohl alles, um sich unbeliebt zu machen. Ich hoffe, Consumerist ehrt Microsoft dieses Jahr mit dem Golden Poo Award.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Zitat Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
      Hat man eigentlich auch mal Firmenkunden gefragt,ob sie sich genervt fühlen
      Irrelevant. Wo kämen wir denn dahin, wenn wir jetzt auch noch die miteinbeziehen, um die es wirklich geht? Aber im Ernst, die entsprechenden Artikel kommen mir auch so vor, also sollten sie wieder Welle machen gegen Windows 10. Kommt mir wie ein ziemlich kleines Lüftchen vor, das wieder zum Orkan gemacht werden soll. Sonst hätten die entsprechenden Portale ja auch nichts zu Schreiben, und nichts, womit man die Leute wieder beeinflussen könnte. Macht halt Spaß, und "Auflage" bringt es auch.
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Hallo Chakkman
      Dem ist wohl nichts mehr hinzu zu fügen
    1. Avatar von criss
      criss -
      Zitat Zitat von chakkman Beitrag anzeigen
      Irrelevant. Wo kämen wir denn dahin, wenn wir jetzt auch noch die miteinbeziehen, um die es wirklich geht? Aber im Ernst, die entsprechenden Artikel kommen mir auch so vor, also sollten sie wieder Welle machen gegen Windows 10. Kommt mir wie ein ziemlich kleines Lüftchen vor, das wieder zum Orkan gemacht werden soll. Sonst hätten die entsprechenden Portale ja auch nichts zu Schreiben, und nichts, womit man die Leute wieder beeinflussen könnte. Macht halt Spaß, und "Auflage" bringt es auch.
      Ob Du da richtig liegst? Aufgrund des nervigen und aufdringlichen Verhaltens von Micrsoft wechseln wir das Betriebssystem von Windows 7, auf Linux. Wir sagen bey, bey Windows. Die entsprechenden Tests sind Ende März abgeschlossen und bisher keine Probleme. Wir sind nur ein Kleinbetrieb mit ca. 55 Mitarbeitern.
    1. Avatar von Heinz
      Heinz -
      Ihr seit ja nur ein kleiner Betrieb und prozentual wirkt sich das auf die Gesamtmeinung nicht aus.
      Wusste nur nicht,dass es móglich ist,so schnell umzusatteln von Win 7 auf Linux. Das "nervige"Verhalten,welches ja angeblich der Anlass ist,dauert ja erst ein paar Tage/Wochen.
    1. Avatar von criss
      criss -
      Guten Abend Heinz, das "nervige Verhalten" bezüglich Win 10 begann bei uns im Juli. Die Option eines Wechsels wurde schon vorher in Erwägung gezogen, dieses
      Verhalten, gab schlussendlich den Ausschlag, Linux zu testen.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Wie sieht's denn mit Linux aus? Läuft das System stabil, ist die Software für euch ausreichend, und habt ihre Leute, die euch diesbezüglich Support geben? Von meiner eigenen Erfahrungen im Home-Nutzungs-Bereich sind das so die Eckpunkte, woran es bei (Ubuntu) Linux für mich immer gehapert hat. Ich möchte z.B. ein System nutzen können, ohne ständig Probleme lösen zu müssen, möchte Software haben, die in Umfang und Stabilität meinen Anforderungen entsprechen, und möchte nicht für jede Kleinigkeit auf der Konsole rumhacken, oder Konfigurationsdateien bearbeiten müssen.

      Leider ist für mich da Linux noch nicht da angekommen, dass ich wirklich sagen könnte, dass es für den Durchschnitts-Computer-User eine Alternative darstellt, und das wird es meiner Meinung nach auch in absehbarer Zeit nicht, denn man sieht ja auch die Zersplitterung in viele Fronten. Und Canonical scheint in letzter Zeit eher darauf bedacht, sein Tagesgeschäft aus Server- und Cloud-Geschichten nach vorne zu bringen, als wirklich am Desktop-Ubuntu zu arbeiten. Das sind alles so Dinge, die dazu geführt haben, dass ich auf meinen Produktivrechner eigentlich nur noch Windows nutze, Ubuntu habe ich lediglich noch auf meinen alten Kisten laufen. Und gerade gestern noch hatte ich Probleme mit einem älteren Laptop, auf dem Ubuntu läuft, nachdem ich einen neuen Router bekommen habe hat auf einmal der "Ahavi"-Dienst eine Fehlermeldung gezeigt, dass das Netzwerk mit einer .local Domäne konfiguriert wäre, und dass das nicht zu empfehlen wäre, und Ahavi es nun nicht mehr tut. Tja, und mit sowas soll man sich dann rumärgern, wenn Windows 10 überhaupt nicht meckert. Ist übrigens so wie ich das geGooglet habe, mal wieder ein Bug in einem der Ubuntu-Pakete.

      Und bei Firmenrechnern sehe ich da noch ganz andere Probleme, nämlich in Sachen Stabilität, Support, und Kompetenz in dem Bereich, Softwareentwicklung (welche fortgeschrittene Software wird denn für Linux entwickelt?), und Migration auf ein neues OS, inklusive Gewöhnung der Mitarbeiter an das neue OS, und die neuen Programme. Stelle ich mir jetzt nicht so leicht vor.
    1. Avatar von Sabine
      Sabine -
      "Mal eben" ein Firmennetzwerk auf Win 10 "hochzuziehen", ist doch Utopie.

      Es sind es ja nicht nur die Rechner, die upgedatet werden. Die Administrationserver müssen ja auch auf Win 10-Kompatibilität hochgezogen werden. Und voher kommen noch die Kompatibilitätstests, ob jede (!) Software, und mag sie noch so speziell sein, noch läuft oder angepaßt werden muß.

      Liebe Grüße

      Sabine
    1. Avatar von Ather Dent
      Ather Dent -
      Moin,
      nerven ist eine Sache aber einfach mal so ein neues Betriebssystem installieren ist schon etwas Frech.
      Nutzer sauer: Windows-10-Upgrade installiert sich automatisch - PC-WELT
    1. Avatar von Sabine
      Sabine -
      Aber in dem Beitrag steht auch, wie man das Upgrade abbrechen kann. Die Einstellung ist gut versteckt, aber möglich ist es.

      Liebe Grüße

      Sabine
    1. Avatar von Ather Dent
      Ather Dent -
      Wenn man vorher weiß was kommt ja. Aber nicht jeder weiß vorher was Microsoft so vor hat und ändert die Standard Einstellungen.
    1. Avatar von criss
      criss -
      Hallo chakkman, Linux ist sehr stabil und es gibt die von uns benötigten Programme und den Support. Im Homebereich habe ich Win7 und parallel Linux (Ubuntu) installiert und bin sehr zufrieden. Windowsprogramme, auf welche Du nicht verzichten willst, kannst Du ab CD/ DVD auf Linux installieren. Mit einem Emulationsprogramm, z.B. Wine, im Softwarecenter vorhanden,, geht das. Einzig bei Programmen mit Kennwortschutz musst Du über das Kontextmenu des Programmes , unter Eigenschaften, Dir das entsprechende Zugriffsrecht geben, analog Zugriff Admin.. In diesem Fall, empfiehlt es sich die LongTS zu installieren. Laufzeit 5 Jahre, nächste Ausgabe 16.04, 21.April 16. Beim Ersatz des jetzigen Gerätes, werde ich ganz auf Linux setzen, Windows 7 allenfalls in einer viruellen Box einrichten, aber sicher nicht Win 10.
      Gemäss einiger EDV Propheten, ist Linux das Betriebssystem der Zukunft. Der Marktanteil von Windows schrumpft zusehends. Per 31.12.15 waren es weltweit, über alle 4 Sparten, gerade noch 14%. (Quellen: Internetportale und Microsoft). Einzig in der Sparte Desktop/ Laptop ist Windows stark (ca. 90%). Diese Sparte ist aber stark abnehmend. Bei Servern 2%, bei der, momentan, wichtigsten Sparte Smartphon 14% Tendenz stark rücklaüfig, die 10% werden wohl noch dieses Jahr unterschritten. Hier führt Linux (Android) klar und auch in der Sparte Tablets 14%, ist der Trend bei Windows Richtung 10% Marke.

      - - - Aktualisiert - - -

      Hallo chakkman, bezüglich Canonical wirst Du wohl recht haben. Bei Homeanwndungen sind Betriebssystem und Software gratis, resp. Spendengelder, bei Server und Cloud lässt sich Geld verdienen. Von der Luft und der Liebe lebt auch Canonical nicht. Aber trotz allem, bei Linux gibt es eine Trennung zwischen Betriebssystem, Software und Hardware, die Anzahl der Distrbutoren ist hier, aus meiner Sicht, ein Vorteil. Bei Windows ist Microsoft in allen Bereichen tätig und kassiert mit, ist entsprechend an einer Monopolstellung interessiert.
      Gruss Criss
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Chriss, dein Optimismus in allen Ehren, aber ich teile diesen in keinster Weise. Laut "EDV-Propheten" soll Linux seit Jahren (eigentlich schon seit Jahrzehnten) das "ganz große neue Ding" werden, Faktum ist aber, dass die Firmen bislang in keinster Weise drauf anspringen, und der Anteil der Installationen im Heimbereich bei 1-2 % weltweit liegt. Statt dessen verbreitet man Stimmung, und hat ein großes Mundwerk, dass man alles soviel besser macht als Windows oder MacOS. Was sich absolut nicht mit meinen Erfahrungen deckt, denn soviele Bugs wie auf Linux und deren Software habe ich auf keinem anderen Betriebssystem erlebt. Und Wine funktioniert auch nicht, zumindest bei allem, was ich diesem bislang vorgeschmissen habe, entweder ist die Funktionalität eingeschränkt, die Software schmiert ab, oder es läuft überhaupt nicht. Mit proprietären Sachen wie Spielen mit Kopierschützen sowieso nicht.

      Wenn es für dich und deine Firma funktioniert, ok, aber für mich ist das einfach keine ernsthafte Alternative, da fehlt es wirklich an vielem. Ich habe z.B. vor kurzem mit LibreOffice gearbeitet, und mich über Formattierungsprobleme bei einer .docx-Datei geärgert, die bei jedem Programmstart (!) fehlerhaft angezeigt wurde. Mal waren's 19 Seiten, so wie die Datei auch wirklich groß ist, mal waren's 40 Seiten, und 21 leere Seiten, dann waren die enthaltenen Grafiken verschoben usw. Google Docs kam mit dieser Datei perfekt klar, genauso wie Word Online (allerdings auch kein Wunder, da .docx ein Word-Format ist). Wenn ich daran denke, dass manche das dann in der Firma verwenden, kann ich mich nur wundern, wie man mit sowas klar kommen soll, vor allem da ja auch viele Firmen MS Office einsetzen, und daher die entsprechenden Formate ja keine Seltenheit darstellen. Naja.
    1. Avatar von raptor49
      raptor49 -
      Um mal zum Thema zurück zu kommen. Die meisten Unternehmen migrieren gerade primär auf 7 und lassen 10 in Test-Umgebungen laufen.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Ich denke wie gesagt auch, dass viele da erstmal von Windows XP migrieren müssen. Geht halt alles ein "bisschen" langsamer in dem Bereich. In manchen Bereichen werden noch DOS-Programme verwendet, weil nichts neues entwickelt wurde.
    1. Avatar von raptor49
      raptor49 -
      Zitat Zitat von chakkman Beitrag anzeigen
      Ich denke wie gesagt auch, dass viele da erstmal von Windows XP migrieren müssen. Geht halt alles ein "bisschen" langsamer in dem Bereich. In manchen Bereichen werden noch DOS-Programme verwendet, weil nichts neues entwickelt wurde.
      Ja aus purem Geiz und auf den CEO Parkplätzen stehen Bonzen Autos in Massen aber ja nix in die IT investieren - in einem Zeitalter in dem der Erfolg und Mißerfolg eines Unternehmens ua. von der IT abhängt.

      In so einem Laden würde ich nicht arbeiten wollen.
    1. Avatar von chakkman
      chakkman -
      Es kostet halt. Sieht man auch an anderen Stellen, beispielsweise habe ich jetzt den dritten Router von Vodafone im Haus, und alle miteinander haben sie Softwareprobleme. Da sieht man halt, dass man billig die Router produzieren wollte, damit man keine Fritz-Boxen an die Kunden verteilen muss, dann spart man an den Programmierern, und raus kommt Hardware, die mit Softwarefehlern kommt. Dazu muss noch die Software so komplex sein wie möglich, denn zehntausend Features machen sich halt heutzutage besonders gut, und fertig ist das Schlampwerk. Naja, so schlimm ist es nicht, etwas übertrieben, laufen tut der Router, nur wenn man etwas außer der Norm macht, wird's kritisch.

      Allerdings ist bei Firmensoftware wohl auch das Argument "Warum etwas ändern wenn es funktioniert". Und nicht jede Firma kann sich die besten Entwickler leisten, meiner Meinung nach werden die eh von solchen Firmen wie Google abgegriffen. ^^
    1. Avatar von Robbie
      Robbie -
      Eure Diskussionen zu Linux etc könnt ihr nun hier weiterführen. Sofern ein alternativer Titel gewünscht wird, könnt ihr diesen gerne im dortigen Thread nennen.

      In diesem Thread bitten wir in Zukunft beim Thema zu bleiben.

      Danke
    1. Avatar von EynSirMarc
      EynSirMarc -
      Tja chakkman
      So ohne Grund hab ich nie ein Vodafone oder anderer Käse mit ihren Zwangs Schrott, jaja tcom kostet hald 15-20 Euro mehr Pro Monat aber ich habe ein Router der man frei einstellen kann, 1GB Netzwerk unterstützt, und so, und gemietet weil den kann ich sofort zum neusten tcom Router wechseln, kaufe keinen Router mehr.