• Oculus Rift: CEO Palmer Luckey verteidigt Kritik am Preis mit "unverschämt günstig"

    Nachdem sich viele Technik-Enthusiasten gestern über die Mitteilung der gestarteten Phase der Vorbestellung zum VR-Heaset Oculus Rift gefreut haben, kam bei manchen bezüglich der Preisgestaltung schnell Ernüchterung und Fassungslosigkeit. Allerdings kann der CEO von Oculus, Palmer Luckey, für die negative Kritik kein Verständnis aufbringen, da das Unternehmen selbst mit einem Verkaufspreis von 599 USD respektive 699 Euro nicht gewinnprientiert handeln würde



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    Am gestrigen Tag hat Oculus die Vorbestellungen für sein VR-Headset Oculus Rift aufgenommen, wobei die Kritiken in den Sozialen Netzwerken und anderen Medien eher zwiespältig gewesen sind. Während sich die einen Technik-Fans über die Nachricht gefreut haben gab es auf der anderen Seite auch zahlreiche negative Kritiken, die zwar nicht gegen das Headset, aber gegen die Preispolitik gerichtet waren. Während im Vorfeld immer von einem Preis zwischen 350 und 400 US-Dollar ausgegangen wurde, trauten viele der Kritiker gestrigen Tage ihren Augen nicht, als plötzlich mit 599 US-Dollar respektive 699 Euro fast der doppelte Preis veranschlagt wurde. Für die Vorbesteller in Europa - speziell in Deutschland - kommt wie bereits erwähnt ein Aufschlag in Höhe von 42 Euro hinzu, welcher die Versandkosten und Steuern abdecken soll.


    Der CEO von Oculus VR, Palmer Luckey, kann für die entgegengebrachte Kritik kein Verständnis aufbringen, da man wie bereits im Vorfeld erklärt hat, an der Hardware nichts verdienen würde, sondern diese zum Selbstkostenpreis anbiete. "599 US-Dollar sind unverschämt günstig, genau wie ein 120 Zoll OLED Fernseher mit 4K Display für 599 US-Dollar unverschämt günstig wäre", schreibt er in seinem Twitter-Blog.


    Auch die für den europäischen Raum deklarierten Zusatzkosten von 42 Euro erklärt Luckey damit, dass die Steuern sowie Transportkosten niemals kostenlos seien.


    Viele Kritiker bei Twitter beschweren sich auch über den Lieferumfang des Paketes, da hier neben dem VR-Headset ein Xbox One Controller beigelegt sei, den man aber vielleicht gar nicht haben möchte. Viele denken dabei, dass dieser Controller, der im Handel einen Wert von 50 Euro hat, den Preis der Oculus Rift künstlich in die Höhe treiben könnte. Möglicherweise wird dieser Controller aber auch von Microsoft gesponsored, da Palmer Luckey dazu schreibt: "Es kostet uns praktisch gar nichts, diesen Controller beizulegen. Wenn ihr ihn nicht wollt, könnt ihr ihn auch weiter verkaufen."


    Die Oculus Rift kostet nunmal was sie kostet - 599 US-Dollar respektive 699 Euro. Da Oculus auch der erste Hersteller auf dem Markt ist, der eine funktionstüchtige, echte VR-Brille (Samsung Gear VR mal ausgenommen) auf den Markt bringt, kann dieser Hersteller auch den Preis bestimmen. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt weitere Hersteller wie HTC, Sony, ASUS, Gigabyte etc. mit ihren eigenen Produkten dazustoßen, wird sich das Preisgefüge sowieso noch einmal neu ordnen.



    via Neowin
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    Oculus Rift: CEO Palmer Luckey verteidigt Kritik am Preis mit "unverschämt günstig"

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    Meinung des Autors
    Jeder dürfte verstehen, dass 599 USD nicht 350 oder 400 USD sind, doch es ist nun so wie es ist. Wer unbedingt jetzt schon eine VR-Brille haben möchte, muss eben den dafür geforderten Preis bezahlen, so sehe ich das. Das ist Marktwirtschaft, wo Angebot und Nachfrage voneinander abhängig sind. Wenn nicht die ganze Welt so verrückt nach diesem VR wäre, würden sicherlich auch die Preise anders ausfallen. Ich für meinen Teil warte erst einmal ab, mit welchen Preisen und Angeboten die anderen Anbieter "um die Ecke" kommen und selbst dann zwingt mich doch keiner, mir so eine VR-Brille bei der erstbesten Möglichkeit kaufen zu "müssen". Ich sehe in der Technik sowieso noch Entwicklungspotential sowie Entwicklungsbedarf.Jetzt kommentieren!
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